Montag, 6. Februar 2012

Die Sache zwischen Gott und mir ebl

Losung: Siehe, des HERRN Arm ist nicht zu kurz, dass er nicht helfen könnte, und seine Ohren sind nicht hart geworden, sodass er nicht hören könnte, sondern eure Verschuldungen scheiden euch von eurem Gott. Jesaja 59,1-2

Lehrtext: Wisst ihr nicht, dass die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden? Lasst euch nicht irreführen! 1.Korinther 6,9

Liebe Leserin, lieber Leser,

Liebe Leserinnen und Leser,
die australische Pfarrerin Christine Caine hat es während einer Predigt vorgemacht, was uns von Gott trennt: Sie hat ein Schaf gespielt, das auf einer Wiese grast und grast und grast, die Nase ständig am Boden. Vor lauter Grasen hat es gar keine Zeit, auf seine Mitschafe zu achten. Noch weniger achtet es auf den Hirten. So kommt, was kommen muss: Es verläuft sich. Merkt zu spät, dass es mutterseelenallein irgendwo in der Pampa herumsteht. "So", sagt Christine Caine, "geht es ganz vielen Leuten. Sie sind beschäftigt. Sie sind beschäftigt mit sich selbst. Und merken gar nicht, dass sie die anderen Menschen um sich und vor allem Gott völlig aus dem Blick verlieren." Nun kommt es auf den Hirten an. Merkt er, dass ihm ein Schaf fehlt? Hört er das jämmerliche Blöken? Anders gesagt: Merkt Gott, dass ihm Menschen 'fehlen', die sich in ihrem tiefsten Inneren doch nach ihm sehnen?
"Siehe, des HERRN Arm ist nicht zu kurz, dass er nicht helfen könnte, und seine Ohren sind nicht hart geworden, sodass er nicht hören könnte, sondern eure Verschuldungen scheiden euch von eurem Gott." (Jesaja 59,1-2). So heißt es heute in der Losung. Zum Glück merkt Gott es, wenn wir ihm abhanden kommen. Und er weiß auch, dass wir nie völlig frei von 'Verschuldungen' leben können, selbst wenn wir es aufrichtig wollten. Deshalb ist Gott ja Mensch geworden in Jesus. Der hat für uns die Trennung zwischen uns und unserem Vater für immer überbrückt. Der Weg hin zu Gott ist für uns wieder gebahnt. Auf diesem Weg sollen seine Gebote für uns eine Lebenshilfe sein. Paulus warnt zum Beispiel die Leute in Korinth - aber nicht nur die: "Für Menschen, die Unrecht tun, ist kein Platz in Gottes neuer Welt. Täuscht euch nicht."(1.Korinther 6,9)
 Vergebung? - Ja! Gleichgültigkeit gegenüber Gott? - Nein!
 So lässt sich die Losung für heute für mich auf den Punkt bringen. Ich schließe mein Nachdenken mit einem

Gebet: "Gott, immer wieder passieren Dinge in meinem Leben, die mich von dir trennen. Ich bin sehr oft beschäftigt mit mir selbst und mit Nichtigkeiten. Vergib mir. Mach mich aufmerksam und wach für dich und für die Menschen um mich, die mich brauchen. Danke, dass ich auf deine Fürsorge vertrauen darf."

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Einen gesegneten Start in die neue Woche wünscht dir / Ihnen

Elfriede Bezold-Löhr

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