Samstag, 19. Mai 2018

Gott heilt, was zerbrochen ist hl

Losung: Der HERR heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden. Psalm 147,3 

LehrtextJesus ließ sie zu sich und sprach zu ihnen vom Reich Gottes und machte gesund, die der Heilung bedurften. Lukas 9,11 

Liebe Leserin, lieber Leser,

ja, ich glaube, das stimmt, was die heutige Losung sagt. Dieses Wort wurde deshalb in die Bibel aufgenommen und steht noch heute in ihr, weil viele Menschen damals wie heute diese Erfahrung machen: »Der HERR heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden«. Doch in dem Augenblick, wo das so ist, wo in dir etwas zerbrochen ist und deine seelischen Wunden bluten, ist das schwer zu glauben. Da überlagert der Schmerz den Glauben, das Leid die Hoffnung, die Angst das Vertrauen. Da helfen auch keine billigen Trostworte. Keine Aufforderungen zum Beten. Das aber kann helfen, dass einer den andern in den Arm nimmt, still für ihn betet und schweigend bei ihm aushält, ohne ihn mit Ratschlägen zu erdrücken. So kommt Gott von einem zum andern. So beginnt Heilung: leise, langsam, behutsam.
     Gott hat viele Möglichkeiten, Menschen in ihrer seelischen Not zu helfen. Doch die, dass ein Mensch dem andern beisteht, ist eine seiner wirksamsten. Er ist vor allem ein heilender Gott. Er heilt, was zerbrochen ist. Das macht ihn aus. Das zeigt sich in Jesus. 
     In ihm kommt er zu uns. An ihm sehe ich, dass ich nicht zurückgewiesen werde, wenn ich seine Hilfe brauche (Lehrtext). Er hat die Menschen damals geheilt. Er heilt auch mich heute. Gut, wenn mir das klar ist, bevor ich in eine Notlage komme. Dann weiß ich, woran ich mich halten kann, wenn ich jemand brauche, der hilft und heilt.
     Und noch ein letzter Gedanke: Es gibt Krankheiten, die sind, wie man so sagt, nicht heilbar. Doch ich kenne Patienten, deren Seele gesund ist und die es gelernt haben, ihre Krankheit anzunehmen und damit zu leben. Aber es gibt auch Krankheiten wie die Demenz, vor der wir alle Angst haben, die uns unsere Ohnmacht spüren lässt. Sie fordert uns heraus, einander nicht im Stich zu lassen, den Kranken ihr Los zu erleichtern und sie als Aufgabe Gottes an uns Gesunde anzunehmen. Sie fordert uns heraus, in unseren guten Tagen demütiger zu werden und alles, auch was wir nicht verstehen und nicht beherrschen, in seine Hand zu legen.

Gebet: Herr, warum gehört Kranksein zum Leben? Ich finde darauf keine Antwort. Aber ich weiß, dass du mir, wenn ich krank war, besonders nahe gekommen bist. Mich stärkt im Glauben und lässt dankbar sein, dass meine Wunden wieder heilten und ich immer wieder gesund geworden bin. Sei du bei denen, die dich um Heilung bitten. Hilf ihnen durch die, die sie behandeln und pflegen und segne sie beide. Amen

Herzliche Grüße

Hans Löhr

Mit Spracherkennung diktiert. Erkennungsfehler bitte melden, sie werden im Internet-Blog korrigiert.
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Alle bisherigen Losungsauslegungen kann man hier im Internet-Blog nachlesen: <http://glaubenswachstum.blogspot.com/>
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 Hans Löhr / Sommersdorf 5 / 91595 Burgoberbach

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