Samstag, 10. August 2019

Krähen, Wahrheit, Waage hl

​​LosungBiete deine Hand nicht einem, der Unrecht tut, indem du als Zeuge Gewalt deckst. 2.Mose 23,1 

Lehrtext: Aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden, und aus deinen Worten wirst du verdammt werden. Matthäus 12,37 

Liebe Leserin, lieber Leser,

Zur Losung: „Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus“, sagt das Sprichwort. Lasst uns keine Krähen sein, sondern Menschen, die sich bemühen, unbestechlich zu sein und bei der Wahrheit zu bleiben, auch wenn das Sympathien bei denen kostet, mit denen man bisher gut konnte. Auch Verwandtschaft, Freundschaft und Kollegialität dürfen kein Grund sein, Unrecht zu decken. Aber wer hat so viel Rückgrat?
Zum Lehrtext. Im Zusammenhang heißt er: »Jesus wusste, dass die Pharisäer vorhatten, ihn zu töten und sagte zu ihnen: Ihr Schlangenbrut! Wie könnt ihr durch und durch bösen Leute überhaupt etwas Gutes reden? Wovon das Herz erfüllt ist, das spricht der Mund aus! Ich sage euch: Am Tag des Gerichts werden die Menschen Rechenschaft ablegen müssen über jedes unnütze Wort, das sie geredet haben. Eure Worte sind der Maßstab, nach dem ihr freigesprochen oder verurteilt werdet.« (Matthäus 12,15a.34-37)
     Hm, seine deutlichen Sätze muss auch ich mir gesagt sein lassen. Am Tag des Gerichts würde ich nach meinen unnützen Worten, die ich geredet habe, verurteilt werden. So viel steht fest. Gleich den Pharisäern hätte ich keine Chance. Aber so viel steht auch fest: Meine Worte sind das Maß, wie viele seiner Segensworte Jesus in die andere Waagschale legen muss, um meine unnützen Worte aufzuwiegen. Und erst, wenn sich die Waage nicht mehr zu meinen Ungunsten neigt, wird Recht gesprochen von dem, der mein Versagen ausgeglichen hat. Das soll mir schon jetzt ein Bedürfnis sein, auf meine Worte mehr zu achten, damit ich mit ihnen andere nicht mutwillig verletze. 

Gebet: Herr, ich würde in einem letzten Gericht nicht bestehen, wenn du nicht für mich eintreten und mit deinem Leben ausgleichen würdest, was ich verbockt habe. Doch solange ich auf dich schaue und nicht auf mich, muss ich keine Angst vor dem Urteil haben. Denn du bist mein Richter und Anwalt in einem, mein Ankläger und Fürsprecher. Meine Worte und Taten werden gegen mich sprechen. Aber dein Herz wird für mich sprechen. Und das wird den Ausschlag geben. Dafür bin ich dir schon jetzt dankbar. Und so will ich mich bemühen im Blick auf dich meine Zunge zu hüten und auch von denen Gutes zu reden, die ich am liebsten anschwärzen möchte. Amen

Herzliche Grüße

Hans Löhr

Mit Spracherkennung diktiert. Erkennungsfehler bitte melden, sie werden im Internet-Blog korrigiert.
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 Hans Löhr / Sommersdorf 5 / 91595 Burgoberbach


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