Montag, 13. Januar 2020

Gott im Hinterkopf hl

Losung: Alle, die dich verlassen, müssen zuschanden werden; denn sie verlassen den HERRN, die Quelle des lebendigen Wassers. Jeremia 17,13

Lehrtext: Jesus spricht: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium! Markus 1,15

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich wende mich jetzt mal direkt an den Propheten Jeremia und sage zu seinem Wort in der Losung: „Ja und nein“. Wer sich von Gott abwendet oder von ihm nichts wissen will oder ihn nie kennengelernt hat, der hat im Hinblick auf sein Leben in der Außenwelt keine Nachteile. Das sagt auch die Bibel zum Beispiel im Buch des Predigers Salomo (8,14).
     Auch Jesus macht das mit seinem Wort aus der Bergpredigt deutlich, wenn er sagt: „Gott lässt regnen und seine Sonne scheinen über Gerechte (Gläubige) und Ungerechte (Ungläubige).“

Das Gottvertrauen macht den Unterschied

     Trotzdem glaube ich, dass es einen Unterschied gibt, ob ich im Vertrauen auf Gott lebe oder nicht. Mir jedenfalls hilft mein Gottvertrauen, um jeden Tag aufs Neue dankbar zu sein für all das Gute, das er mir gibt, für die Gesundheit, die Kraft, den Frieden, und natürlich für meine Angehörigen und so weiter.
     Noch mehr hilft mir mein Gottvertrauen, bei meinen Sorgen und Problemen. Sie sind deswegen nicht einfach weg. Aber ich bin zuversichtlich, dass auch sie vergehen werden und Gott mir hindurch helfen wird. So bin ich mit meinen Belastungen nicht allein, sondern er kommt in Jesus zu mir, um sie mit mir zu tragen und zu überwinden. So sehe ich das. So erlebe ich das.
     Und dann schöpfe ich aus dem Glauben immer wieder neuen Lebensmut und neue Lebensfreude. Ich singe gern alte und neue Lieder und nehme Melodie und Text mit in den Tag. Jedenfalls möchte ich nicht ohne Gottvertrauen leben müssen. Jemand sagte mal: „Wenn ich den Glauben verliere, dann habe ich alles verloren.“ Das kann ich nachvollziehen.

Buße = der andere Blick

     Deshalb ist mir der andere Blick (= Buße, siehe Lehrtext) wichtig mit dem ich mich und diese Welt sehen kann. Ich sehe im Licht des Evangeliums anders als ohne. Auch wenn ich sonst im Großen und Ganzen so lebe wie die meisten, habe ich „im Hinterkopf“ Gott; spielt er in meinen Gefühlen, Gedanken, Worten und Taten eine Rolle. Und sei es, dass ich bei manchem, was ich tue, kein gutes Gefühl habe, weil es mit ihm nicht zusammenpasst.

Gebet: Herr, du bist die Quelle des lebendigen Wassers. Ich möchte aus keiner anderen trinken; denn dein Brunnen heilt und dein Wort macht gesund. Führe mich täglich zum frischen Wasser und erquicke meine Seele. Amen

Herzliche Grüße!

Ihr / dein Hans Löhr

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