Mittwoch, 5. Februar 2020

Außer sich vor Freude hl

Losung: Der HERR hat mir geholfen, darum wollen wir singen und spielen im Hause des HERRN! Jesaja 38,20

Lehrtext: Der Gelähmte sprang auf, stellte sich auf die Füße und konnte gehen; und er ging mit ihnen in den Tempel hinein, lief hin und her, sprang in die Höhe und lobte Gott. Apostelgeschichte 3,8

Liebe Leserin, lieber Leser,

na sowas, da rennt einer im Gottesdienst hin und her, springt in die Luft und schreit Halleluja: Gelobt sei Gott! (Lehrtext). Wenn ich so etwas miterleben würde, ich wäre unangenehm berührt und würde wohl an das unschöne Wort „Klapsmühle“ denken.
     Andererseits, wenn ich mich in die Situation des ehemals Gelähmten hineinversetze, erscheint mir das ganz normal. Ich würde dann wohl auch so springen und hüpfen. Würde meine wiedergewonnene Mobilität auskosten und dabei Gott loben.
     Hat dir Gott in einer Notlage geholfen, bleibt das nicht ohne Wirkung. Dann bist du außer dir vor Freude. Das zeigt sich auch in deinen Worten und an deinen Gesten. Und vielleicht pfeifst du dann ein fröhliches Lied oder singst laut oder leise vor dich hin. Mir jedenfalls merkt man meine Gemütslage an.
     Im Unterschied zu jemandem, der nicht an Gott glaubt, habe ich eine Adresse, an die ich meinen Dank richten kann. Dann sage ich Gott auch, wie sehr ich mich über seine Hilfe freue und wie gut sie mir tut.
     Nur schade, dass man die Euphorie nicht behalten kann. Bald ist sie wieder verflogen und alles wird wieder so normal. Auch wer nach einer schweren Krankheit dem Tod entronnen ist, kehrt wieder in die Normalität zurück. Dann wird es für ihn die meiste Zeit zur Selbstverständlichkeit, dass er wieder gesund ist und lebt. So sind wir Menschen nun mal. Aber das hat auch sein Gutes. Sind die schlimmen Ereignisse erst mal überwunden, verblassen sie mit der Zeit. Doch hin und wieder mal dran denken, wem ich die Hilfe zu verdanken hatte, stärkt meinen Lebensmut und meine Zuversicht.
  
Gebet: Herr, du hast mich in meinem Leben mehrfach vor Schlimmerem bewahrt. An die eine oder andere lebensbedrohliche Situation erinnere ich mich. Aber da waren noch viel mehr Dinge, die ich gar nicht mitbekommen habe und die du von mir abgewendet hast: Gefahren im Straßenverkehr, gefährliche Keime und tödliche Viren. Dafür bin ich dir dankbar. Das gibt mir das gute Gefühl, bei dir sicher zu sein. Amen

Herzliche Grüße,

Ihr / dein Hans Löhr

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