Sonntag, 28. Juni 2020

Blickführung hl

Losung: Ich habe den HERRN allezeit vor Augen. Er steht er mir zur Seite. Ich falle nicht. Psalm 16,8 

Lehrtext: Und ein andrer sprach: Herr, ich will dir nachfolgen; aber erlaube mir zuvor, dass ich Abschied nehme von denen, die in meinem Hause sind. Jesus aber sprach zu ihm: Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. Lukas 9,62 

Liebe Leserin, lieber Leser, 

Blickführung ist das A und O beim Motorradfahren. Blickführung meint: Schaue nicht vor dich auf die Straße, sondern hebe deinen Kopf und blicke dorthin, wo du hin willst. Schaue in Kurven zum Kurvenausgang, beim Wenden in die neue Richtung. Blicke grundsätzlich so weit voraus, wie es geht. Dann wird auch deine Maschine deinem Blick folgen. Das Blickziel wird dich geradezu magnetisch anziehen. Schaust du aber anderswo hin, nimmt die Sturzgefahr dramatisch zu.

     Blickführung versteht sich nicht von selbst. Man muss sie trainieren, jahrelang. Man muss sich überwinden, beim Kurvenfahren vom Straßenrand wegzuschauen auf das vorausliegende Ziel.

     Wenn du morgen früh aufwachst, halte dir Gott vor Augen. Sprich mit ihm. Sage ihm, was dich alles erwartet und bitte ihn, mit dir durch den Tag zu gehen. Das macht dich trittsicher. Und wenn es drüber und drunter geht, kreuz und quer, blicke auf ihn, damit du nicht fällst.

     Jesus ist kompromisslos, wenn es darum geht, ihm nachzufolgen (Lehrtext). Zurückschauen gilt nicht. Das hält auf. Das bringt vom Weg ab. Damit verliert man das Ziel aus den Augen. Du hast in deinem Leben tiefe Enttäuschungen erlebt? Du bist tief verletzt worden? Du hast einen schweren Verlust erlitten? Gönne dir die Zeit, die Wunden, die dir das Leben geschlagen hat, zu verschmerzen. Aber dann, dann blicke nach vorn und geh mit Gott in Jesus deinen Weg. Geh mit ihm in seine Welt. Du findest sie in dieser Welt. Blicke auf ihn und schaue dann mit seinen Augen auf dein Leben, auf deine Mitmenschen, auf seine Schöpfung. So lebst du im Reich Gottes, wo er das Sagen hat. 

Gebet: Herr, hilf mir, dass ich nicht wie das Kaninchen auf die Schlange meiner Probleme starre, sondern auf dich blicke. So werde ich frei von meinen Ängsten und kann jeden Tag aufs Neue getrost meinen Weg gehen. Amen 

Herzliche Grüße, 

Ihr / dein Hans Löhr

 

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Kommentare:

  1. Danke für diese tollen Gedanken. Ja blicke nach vorne und vertraue auf Gott. Leider habe ich in meinem Leben zu viel zurück geschaut und mich dadurch selbst gebremst.
    Wer nur den lieben Gott lässt walten...
    Gottes Segen für uns alle wünscht
    Elisabeth

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  2. Danke für die Erinnerung. Die Blickfühtumg ist der Beweis dafür, dass der Glaube Berge versetzt. Als ich einmal in der Wüste in Namibia mehr oder weniger schon ,mit dem Motorrad gefallen war habe ich nach vorne geschaut in Richtung Sonne und wie ein Wunder hat sich das Motorrad wieder aufgestellt.
    Das Gleichnis mit dem Pflug und dem Reich Gottes ist ein guter Gedächtnisanker

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  3. Oh das ist so wunderbar..dein Zeugnis gibt mur Mut.
    Danke fühle mich nach dem Tod meines Mannes sehr einsam..doch nun weiß ich Gott ist ..immer noch da

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