Montag, 9. November 2020

Die großen Fragen hl

 Losung: Ich ließ mich suchen von denen, die nicht nach mir fragten, ich ließ mich finden von denen, die mich nicht suchten. Jesaja 65,1 

Lehrtext: So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben. Römer 3,28 

Liebe Leserin, lieber Leser, 

das war mir eigentlich, seitdem ich erwachsen bin, klar, dass die Welt, dass das Universum ein großes Geheimnis birgt. Nämlich die Antwort auf die Fragen:

·      Welche Macht und Kraft hat alles hervorgebracht, was ist?

·      Warum ist überhaupt etwas und nicht nichts?

·      Woher komme ich?

·      Wohin gehe ich?

·      Welchen Wert hat alles, die Welt, in der ich lebe mit all den Lebewesen

·      und welchen Wert habe ich selbst?

·      Was ist der Sinn des Ganzen und der meines Lebens?

·      Worauf kann ich mich verlassen?

·      Was darf ich hoffen? 

Natürlich kann ich mich um solche Fragen drücken, ihnen mit Achselzucken begegnen, darüber spotten oder sagen: „Alles ist Zufall, nichts hat einen Wert an sich und es gibt kein Ziel.“ Doch solche Antworten sind nichts für mich. Auf dem Hintergrund meiner Erziehung, meiner Kultur, meiner persönlichen Geschichte und Erfahrungen halte ich mich an die entscheidenden Aussagen des Glaubensbekenntnisses und sage mit meinen Worten:

Ich glaube,

·         dass der allmächtige Gott Himmel und Erde geschaffen hat

·         und zugleich der liebevolle Vater für alle seine Geschöpfe ist, auch für mich.

·         Der mir in Jesus Christus zeigt, wer und wie er ist:

·         Der barmherzig ist, mich segnet und mit allem, was mir lieb und teuer ist, beschenkt (= Gnade), auch mit meinem Glauben.

·         Der nichts, was er jemals geschaffen hat, verlieren wird

·         und alles, was wieder vergeht, nach seinem Willen vollenden wird.

·         So erfüllt er die Herzen seiner Menschen und auch mein Herz mit Freude, mit Frieden und Dankbarkeit

·         und zeigt mir und allen, die offen sind für ihn, wie wir gut zusammenleben können und es auch für unsere Kinder und Enkel eine gute Zukunft gibt.

·         Dieser Gott vergibt Schuld und Versagen.

·         Er liebt seine Feinde. Darum wird von ihm niemand, verurteilt, bestraft und verdammt.

·         Er schenkt mir die Einsicht, dass seine Liebe sein Wesen ist und das Geheimnis der Welt.

·         Es ist der Sinn meines Lebens, diese Liebe für mich anzunehmen, an meine Mitmenschen, auch an meine Feinde, weiterzugeben und ihn wieder zu lieben.

 

     Nicht ich muss mich bemühen, es ihm recht zu machen, sondern ich bin ihm recht so wie ein Kind seinen Eltern recht ist, sobald es auf der Welt ist (Lehrtext). Das wird mir bewusst allein durch den Glauben und prägt das Bild das ich von mir habe.

Nicht ich muss ihn suchen, sondern er sucht mich. Nicht ich muss ihn finden, sondern er findet mich (Losung), weil er, wie es im Psalm 23 heißt und wie Jesus erzählt, mein guter Hirte ist, dem ich gehöre und der für mich alles tut, dass ich bei ihm bleibe „immerdar“. Das wird mir bewusst allein durch den Glauben und prägt das Bild das ich von mir habe.

     Diese Welt ist Gottes geliebte Welt. In ihr bin ich sein Kind gemeinsam mit allen anderen Menschenkindern. Und vielleicht sind auch die anderen Geschöpfe, die Tiere zumal, seine Kinder und meine Geschwister. Wir sind uns alle einfach zu ähnlich, als dass da etwas dagegen sprechen könnte.

     Ja, Gott ist für mich das große Geheimnis des Universums und meines Lebens. 

Gebet: Herr, ich danke dir, dass du dich von mir hast finden lassen. Lass uns alle glauben und verstehen, dass du unser großes, gemeinsames Geheimnis bist. Amen 

Herzliche Grüße, 

Ihr / dein Hans Löhr 

Morgen geht es um die tiefere Bedeutung des Satzes "bete und arbeite"

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