Montag, 5. November 2018

Von Anfang an hl

Losung: Mit Freuden will ich dir Opfer bringen und deinem Namen, HERR, danken, dass er so tröstlich ist. Psalm 54,8 

LehrtextGelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes. 2.Korinther 1,3 

Liebe Leserin, lieber Leser,

spürst du manchmal in dir den Wunsch, Gott ein Geschenk zu machen? Ich denke, solche Wünsche stecken seit Urzeiten tief in uns Menschen, egal, welcher Religion wir angehören. Als kleiner Mensch möchte ich doch gar zu gern die Aufmerksamkeit des großen Gottes und sein Wohlwollen auf mich lenken. Und wenn ich das durch ein Geschenk, durch ein Opfer erreichen kann, umso besser. Denn etwas Besseres kann mir doch gar nicht passieren, als dass Gott freundlich zu mir ist.
     Schade nur, dass das nicht funktioniert. Ich kann Gott nicht dazu bringen, auf mich aufmerksam zu werden. Ich kann ihn nicht dazu bewegen, mir wohlwollend zu sein. Durch nichts und niemand kann ich ihn bewegen, etwas in meinem Sinn zu tun. Keine Gebete, keine Kerzen, keine großen Spenden, keine Gelübde, keine sonstigen guten Taten. Nicht einmal, wenn ich das Leben eines Heiligen führen könnte, würde Gott auf mich aufmerksam. Das ist schon sehr enttäuschend.
     Aber wenn es doch möglich wäre, wie könnte ich mir dann sicher sein, dass genügt, was ich für ihn tue, was ich ihm schenke und opfere? Müsste ich dann nicht befürchten, dass ich nicht doch zu wenig gespendet, gebetet oder von guten Taten getan habe? Und überhaupt, würde er dann nicht andere mir vorziehen, die in diesem Fall besser sind als ich, freigiebiger, aufopferungsvoller, frömmer?
     Gott sei Dank muss ich mir all diese Gedanken nicht machen. Gott sei Dank brauche ich seine Aufmerksamkeit nicht auf mich zu lenken; denn ich habe sie bereits von Anfang an. Wie sollte auch der, der bei sich beschlossen hatte, dass es mich geben soll, der mich geschaffen hat, gesegnet und durch Jesus erlöst, - wie sollte mein barmherziger Vater (Lehrtext)
 nicht aufmerksam sein auf mich? 
     Natürlich danke ich Gott gern für das Gute in meinem Leben und für alles, womit er mich bisher getröstet hat (Losung). Und ich glaube auch, dass er sich darüber freut. Doch nicht ihm, sondern mir selbst tue ich damit einen Gefallen. Jedes Lied, das ich aus Dankbarkeit singe, jedes Gebet, das ich aus Dankbarkeit spreche, macht mich zufriedener, zuversichtlicher und stärkt mein Vertrauen auf »Gott, den Vater meines Herrn Jesus Christus, der mich tröstet und ermutigt«  (Lehrtext) .

Gebet: Herr, ich muss dir nichts opfern, damit du etwas für mich tust. Sondern weil du schon so viel für mich getan hast, will ich auch etwas für meine Mitmenschen tun. Von Anbeginn meines Lebens schaust du gnädig auf mich und hältst deine schützende und segnende Hand über mir. Danke!

Herzliche Grüße

Hans Löhr

Mit Spracherkennung diktiert. Erkennungsfehler bitte melden, sie werden im Internet-Blog korrigiert.
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 Hans Löhr / Sommersdorf 5 / 91595 Burgoberbach

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