Losung: Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken. 3. Mose 19,33
Liebe Leserin, lieber Leser,
dass du einen Fremden in unserem Land bedrückst, glaube ich nicht. Die Losung heute richtet sich an solche, denen Anstand und Freundlichkeit fremd sind. Auch in den USA gibt es nicht nur Regierungsschläger, die Jagd auf Fremde machen und dabei auch Einheimische erschießen wie Renée Nicole Good und Alex Pretti. Der dreifachen Mutter und des Krankenpflegers gedenke ich an dieser Stelle.
Ein Großteil der amerikanischen Bevölkerung aber lehnt dieses Verhalten und diese menschenverachtende Politik ab.
Doch wie kannst du und wie kann ich im Alltag auf Fremde reagieren, auf Touristen, auf Menschen aus anderen Ländern, die vor längerer Zeit zugewandert sind oder als Arbeitskräfte angeworben wurden?
Ich frage mich dann, was wohl Jesus tun würde, so wie ich ihn aus den Evangelien kenne.
Und da komme ich zu folgenden Antworten: Gehe auf andere zu, gerade wenn sie fremd sind. Rede mit ihnen. Höre zu, was sie dir sagen möchten. Und sei ihnen bei Bedarf behilflich - ohne Ansehen der Person. Auch sie sind Gottes Kinder wie du.
Doch, es kostet mich schon auch Überwindung mit unseren fremd anmutenden Mitmenschen Kontakt aufzunehmen oder wenigstens sie freundlich anzulächeln. Andererseits habe ich das noch nie bereut.
Manchmal stelle ich mir vor, dass ich im Supermarkt Jesus begegne, einem dunkelhaarigen Juden aus Palästina, vielleicht mit einem schwarzen Vollbart und schwarzen Augen ... Würde ich ihn erkennen? Es wäre das Ende mit meiner Selbstachtung, würde ich dann denken: Ausländer raus. Raus aus meinem Herzen, aus meinem Glauben, aus der Kirche, aus Deutschland! So zu denken, wäre eine moralische, ethische und glaubensmäßige Bankrotterklärung.
Davor bewahrt mich sein Wort: „Was ihr getan habt einem von den Geringsten meiner Brüder” und Schwestern, was ihr den Geflüchteten, den Asylsuchenden, den Muslimen und allen anderen, die euch fremd sind, getan habt, „das habt ihr mir getan.”
Doch wenn wir es schaffen, liebe Leserin, lieber Leser, auf diesem winzigen und verletzlichen Planeten Erde im Geist Jesu zusammenzuleben, in Frieden und Gerechtigkeit, dann haben wir alle eine lebenswerte Zukunft.
Gebet: Herr, lass es jeden Tag Pfingsten werden und gieße deinen Geist über uns aus, damit wir in deinem Sinn zusammenleben. Amen
Herzliche Grüße,
Ihr / dein Hans Löhr
Herzlichen Dank für die klaren Worte und das Gebet lieber Herr Löhr. Ich wünsche Ihnen , all Ihren Lieben und den Lesern einen erfüllten Tag und ein gesegnetes Wochenende
AntwortenLöschenDanke für diese Auslegung heute morgen. Ich wünsche mir die Kraft, nach Jesu Worte zu leben, damit ein Zusammenleben aller gelingt. Einen gesegneten und behüteten Tag allen.
AntwortenLöschenLieber Vater, ich habe noch eine Bitte: Nimm meinen Mann auf in Dein Reich und schenke ihm Ruhe und Frieden.
AntwortenLöschenLieber Herr Löhr ich habe mich sehr gefreut eine Andacht von Ihnen zu lesen, es ist so wichtig Fremde willkommen zu heißen und ihnen das Gefühl zu geben wertvoll zu sein. Gerade heute morgen betete ich zu Gott das ich jeden Menschen den ich heute begegne mit Gottes Augen der Liebe sehen kann vielen herzlichen Dank dafür Ihnen Ihrer Familie und allen Lesern Gottes reichen Segen herzliche Grüße Angelika
AntwortenLöschenVielen Dank lieber Herr Löhr für dieses Bibelwort und für Ihre Gedanken.
AntwortenLöschenIhnen und allen Lesern einen gesegneten Tag.
Ich freue mich,endlich mal wieder eine Auslegung zu lesen☺️. Herzlichen Dank dafür. Gibt es mir doch immer wieder den Anstoß ,über mein Verhalten gegenüber meinen Mitmenschen nachzudenken. Es ist sehr schade, dass wir nur noch selten von Ihnen hören, jedoch verständlich. Danke Herr Löhr.
AntwortenLöschenJa, die Losung ist biblisch, aber der abgewandelte vorletzte Absatz ist es nicht - er ist ideologisch/linksgrün verunstaltet. Neben den Geboten der Nächstenliebe gibt es in der Bibel auch Hinweise auf notwendige Abgrenzung und die Pflicht des Staates, für Ordnung zu sorgen (Römer 13). Die Kirche hat in der Vergangenheit betont, dass die Pflicht zur Nächstenliebe nicht die Notwendigkeit geregelter staatlicher Asylpolitik ausschließt. Unsere EU und D zeigen, welche Konsequenzen es hat, wenn der Staat seiner Pflicht nicht nachkommt. Trump und Andere wissen das und handeln. Wer es immer noch nicht wahrhaben will: weiter abwarten, aber es wird nicht mehr reparabel sein. Schon seit vielen Jahren ist es klugen Menschen klar, dass das nicht mehr finanzierbar sein wird und die Stadtbilder etc. sind unmissverständlich. Integrierte arbeitende Migranten sind damit nicht gemeint; viele davon sehen es ebenso bedenklich, zumal sie unter anderen Erwartungen hierher gekommen sind.
AntwortenLöschenUnd dennoch gilt: „Wenn ein Fremdling unter euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken.“
Löschenja, schrieb ich doch - ist aber keine Pauschalvereinnahmung und Begründung für eigene ideologische Behauptungen. Zusammenhang siehe oben.
LöschenWir waren so froh, heute wieder ein Wort aus der Bibel von Ihnen ausgelegt lesen zu können. Danke und Gottes Segen weiterhin mit Ihnen, lieber Herr Löhr.
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