Donnerstag, 12. Februar 2026

leben in Jesu Geist hl

Losung: Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken. 3. Mose 19,33

Liebe Leserin, lieber Leser,  

dass du einen Fremden in unserem Land bedrückst, glaube ich nicht. Die Losung heute richtet sich an solche, denen Anstand und Freundlichkeit fremd sind. Auch in den USA gibt es nicht nur Regierungsschläger, die Jagd auf Fremde machen und dabei auch Einheimische erschießen wie Renée Nicole Good und Alex Pretti. Der dreifachen Mutter und des Krankenpflegers gedenke ich an dieser Stelle.

Ein Großteil der amerikanischen Bevölkerung aber lehnt dieses Verhalten und diese menschenverachtende Politik ab.

Doch wie kannst du und wie kann ich im Alltag auf Fremde reagieren, auf Touristen, auf Menschen aus anderen Ländern, die vor längerer Zeit zugewandert sind oder als Arbeitskräfte angeworben wurden?

Ich frage mich dann, was wohl Jesus tun würde, so wie ich ihn aus den Evangelien kenne.

Und da komme ich zu folgenden Antworten: Gehe auf andere zu, gerade wenn sie fremd sind. Rede mit ihnen. Höre zu, was sie dir sagen möchten. Und sei ihnen bei Bedarf  behilflich - ohne Ansehen der Person. Auch sie sind Gottes Kinder wie du.

Doch, es kostet mich schon auch Überwindung mit unseren fremd anmutenden Mitmenschen Kontakt aufzunehmen oder wenigstens sie freundlich anzulächeln. Andererseits habe ich das noch nie bereut.

Manchmal stelle ich mir vor, dass ich im Supermarkt Jesus begegne, einem dunkelhaarigen Juden aus Palästina, vielleicht mit einem schwarzen Vollbart und schwarzen Augen ... Würde ich ihn erkennen? Es wäre das Ende mit meiner Selbstachtung, würde ich dann denken: Ausländer raus. Raus aus meinem Herzen, aus meinem Glauben, aus der Kirche, aus Deutschland! So zu denken, wäre eine moralische, ethische und glaubensmäßige Bankrotterklärung.

Davor bewahrt mich sein Wort: „Was ihr getan habt einem von den Geringsten meiner Brüder” und Schwestern, was ihr den Geflüchteten, den Asylsuchenden, den Muslimen und allen anderen, die euch fremd sind, getan habt, „das habt ihr mir getan.”

Doch wenn wir es schaffen, liebe Leserin, lieber Leser, auf diesem winzigen und verletzlichen Planeten Erde im Geist Jesu zusammenzuleben, in Frieden und Gerechtigkeit, dann haben wir alle eine lebenswerte Zukunft.

Gebet: Herr, lass es jeden Tag Pfingsten werden und gieße deinen Geist über uns aus, damit wir in deinem Sinn zusammenleben. Amen

Herzliche Grüße, 

Ihr / dein Hans Löhr

1 Kommentar:

  1. Herzlichen Dank für die klaren Worte und das Gebet lieber Herr Löhr. Ich wünsche Ihnen , all Ihren Lieben und den Lesern einen erfüllten Tag und ein gesegnetes Wochenende

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