Donnerstag, 21. Februar 2019

Freund der Sünder hl

LosungWer kann merken, wie oft er fehlet? Verzeihe mir die verborgenen Sünden! Psalm 19,13 

Lehrtext: Jesus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen. Johannes 6,37 

Liebe Leserin, lieber Leser,

eigentlich sollte ich ja jetzt erst einmal kräftig auf diejenigen schimpfen, die jahrhundertelang und zum Teil noch bis heute die Menschen mit ihrem krankhaften Sünden- und Schuldgerede gequält haben. Aber dafür ist mir dann doch meine Zeit zu schade.
     Ja, ja, in der Bibel ist viel von Sünde und Schuld die Rede. Aber damit das endlich aufhört, ist Jesus gekommen. Er ist nicht zu den Gerechten gekommen, wer immer das sein mag. Er ist zu denen gekommen, die als Sünder galten, auf die die Frommen herabgeschaut, die sie verachtet und ausgegrenzt haben. Und darum haben sie auch Jesus als „Freund der Sünder“ beschuldigt (Matthäus 11,18f.).
     Sie meinten, ihm damit am Zeug flicken zu können. Dabei hatten sie Recht. Ja, Jesus ist ein Freund der Sünder, weil er das selbst sein will. Und er ist gekommen, um den Sündern  zu sagen:
    ‚Vertraut Gott. Euch, meinen Freunden, wie auch meinen frommen und gerechten Feinden ist von mir alle Sünde und Schuld längst vergeben. Ja, ihr lebt alle nicht das Leben, zu dem ihr seit eurer Geburt berufen seid, das Leben als Kinder Gottes. Ja, ihr versagt immer wieder, macht Fehler, werdet aneinander schuldig in euren Gefühlen und Gedanken. Ihr verletzt einander mit Worten und Taten. Aber ich nagele euch darauf nicht fest, halte euch das nicht ständig vor, mache euch nicht ein schlechtes Gewissen und jage euch auch keine Angst ein. Ich nicht. Das tun die Selbstgerechten. Manche von ihnen sogar in meinem Namen. Hört nicht auf sie, egal welche Stellung sie in Kirche und Gesellschaft haben. Hört auf mich. Ich nehme euer Versagen auf mich und schenke euch dafür meine Freiheit und meinen Frieden. Vertraut einfach, dass es so ist, und ihr werdet es erfahren. Vertraut eurem Vater im Himmel und ihr werdet euch als seine geliebten Kinder erleben. Vertraut ihm und vertraut euch und verzichtet darauf, einander eure Fehler und Schuld vorzuwerfen. Vergesst nicht, ihr könnt jederzeit zu mir kommen. Ich werde euch nicht hinausstoßen. Ich nicht.‘

Gebet: Ja, Herr, ich weiß, dass ich dir, meinen Mitmenschen und auch mir selbst immer wieder die Liebe schuldig bleibe. Das tut mir leid und tut mir weh. Aber ich werde nicht besser, wenn ich Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen habe. Nur du hilfst mir, weil du mir alles vergeben hast und ich das glauben darf. Weil du mir die Freiheit schenkst, aufrecht auf meine Mitmenschen zuzugehen und sie um Entschuldigung zu bitten. Weil du mir die Größe schenkst, denen zu vergeben, die an mir schuldig geworden sind. Dafür danke ich dir. Amen

Herzliche Grüße

Hans Löhr

Mittwoch, 20. Februar 2019

ausgebrannt hl

LosungIch breite meine Hände aus zu dir, meine Seele dürstet nach dir wie ein dürres Land. Psalm 143,6 

Lehrtext: Jesus spricht: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Matthäus 11,28 

Liebe Leserin, lieber Leser,

dürres Land? Das hatten wir 2018 als im Sommer der Rasen verdorrte und die Böden aufrissen. Gott sei Dank sind sie nun wieder durchtränkt von reichlich Regen und Schnee. Gott sei Dank ist der Grundwasserspiegel wieder gestiegen. Wie es heuer wohl wird?
     Dürres Land – wenn du dich selbst so fühlst: ausgebrannt, weil deine Akkus leer sind und deine Seele leidet, dann ist es Zeit für eine Auszeit. Dann ist es Zeit, dass du dich ent-lasten lässt. Aber wenn du keine Zeit dafür hast, weil du vielleicht alleinerziehend bist? Oder weil du ganz und gar von der Pflege eines Angehörigen beansprucht wirst? Oder weil im eigenen Betrieb andere ausgefallen sind?
     Manche schämen sich, andere um Unterstützung zu bitten, weil sie den Eindruck erwecken könnten, sie seien überfordert oder gar unfähig, mit ihren Herausforderungen fertig zu werden. Aber Scham wird dir nicht helfen und schon gar nicht die Flucht in die Sucht.
     Du musst in einem solchen Fall mit allem Nachdruck deine eigenen Interessen vertreten. Denn niemand ist damit gedient, wenn du unter deinen Belastungen zusammenbrichst. Du musst den Mut aufbringen, um Hilfe zu bitten, auch fremde Leute, auch den Pfarrer / die Pfarrerin in deiner Kirchengemeinde. Er oder sie wird jemanden finden, der eine Zeit lang einspringt und mithilft, deine Last zu tragen.
     Und du kannst (!) dir täglich kleine Auszeiten nehmen, in denen du dich für ein paar Augenblicke zurückziehst, durchatmest und betest. Nimm Gott mit hinein in dein Leben. Lege ihm alles hin und bitte ihn um Kraft und um eine Lösung deiner Probleme. Sage zu ihm:

Gebet: Herr, ich bin am Ende. Du siehst es ja selbst. Und du selbst hast gesagt, dass ich zu dir kommen soll und du mir helfen wirst, wenn der Druck zu groß wird. Das tue ich jetzt. Gib mir die Kraft, dass ich durchhalten kann, bis sich bald etwas ändert. Hilf mir tragen, was mir zu schwer wird. Gib mir den Mut, andere um Hilfe zu bitten. Ich bin so ausgebrannt und leer. Schenke mir wieder Lebensfreude und stärke meinen Glauben. Amen

Herzliche Grüße

Hans Löhr

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Dienstag, 19. Februar 2019

Er hat dir sein Ja-Wort gegeben hl

LosungMeine Seele verlangt nach deinem Heil; ich hoffe auf dein Wort. Psalm 119,81 

Lehrtext: Jesus spricht: Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger. Johannes 8,31 

Liebe Leserin, lieber Leser,

„Fährst du mich zu meinem Freund?“, so fragt mich meine jüngste Tochter, wenn sie ihren Liebsten sehen will. Und was kann da ein Vater schon anders sagen als ja? Bei uns auf dem Land sind Busverbindungen so gut wie nicht vorhanden. Wer da keinen Führerschein hat, ist auf das Wohlwollen anderer angewiesen.
     Diese kleine Begebenheit ist mir eingefallen, als ich die heutige Losung in einer neuen Übersetzung gelesen habe. Da heißt sie:
     »Voller Sehnsucht warte ich auf deine Hilfe, ich setze alle meine Hoffnung auf dein Wort
Das Wort von mir, auf das meine Tochter sehnsüchtig wartet, ist das eine. Das andere aber ist, dass ich auch tue, was ich sage. Und das gilt ebenso für Gott, um dessen Hilfe ich im Namen Jesu bitte.
     Es ist sozusagen das Wesen seines Wortes, dass es wirkt, was es sagt. Um das Universum mit allen Sonnen so viel wie Sandkörner auf der Erde (!) und mit allen Geschöpfen auf unserem Planeten ins Leben zu rufen, sagte Gott: »Es werde Licht!« Und es ward Licht. – So heißt es am Anfang der Bibel. Und alles, was danach kam, hat er ebenfalls durch sein Wort geschaffen: Himmel und Erde, Pflanzen und Tiere und schließlich auch den Menschen. Das kann ich gut mit den Naturwissenschaften vereinbaren. 
     Am Anfang des Johannesevangeliums heißt es dazu, dass Jesus dieses schöpferische, diese schaffende Wort Gottes ist: »Alle (!) Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.« (Johannes 1,3) Alle Dinge haben sein Ja-Wort, auch du und ich.
     Er ist Wort, das gilt. Das aus dem Nichts ins Sein ruft, aus dem Tod ins Leben. Sein Wort hat dich gerufen, dass du hier und jetzt lebst. Es wird dich wieder rufen, dass du zurückkehrst, wo einst alles begonnen hat – zu ihm. Es gibt dir jetzt Kraft und Zuversicht. Und mir auch. An diesem Wort will ich festhalten, weil es Halt gibt. Auf sein Wort will ich vertrauen, weil ich mich darauf verlassen kann, weil es mich leitet, tröstet und stärkt.

Gebet: Herr, du hast einmal ja zu mir gesagt, als du mich ins Leben gerufen hast. Darauf verlasse ich mich, davon lebe ich. Was auch immer sonst in meinem Leben geschieht, ich habe dein Wort, ich habe dein Ja. Das ist mein großer Rückhalt und meine Zuversicht. Lass mich nicht wieder vergessen, dass du mir dein Ja-Wort gegeben hast. Amen

Herzliche Grüße

Hans Löhr

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Montag, 18. Februar 2019

Schafft Gott auch Böses? hl

LosungGott verletzt und verbindet; er zerschlägt, und seine Hand heilt. Hiob 5,18 

Lehrtext: Demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit. Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. 1.Petrus 5,6-7 

Liebe Leserin, lieber Leser,

stimmt das, was die Losung sagt? Verletzt Gott seine Menschen an Leib und Seele und zerschlägt er ihre Hoffnungen und ihr kleines Glück?
     Hiob hat das so erlebt. Er war überzeugt, dass alles was ihm zustieß, Gutes wie Böses, von Gott kommt. Und dafür spricht einiges. Denn auch ich glaube, dass Gott nicht nur das Gute ist, sondern das Ganze. Alles, was geschieht, geschieht vor ihm. Und gegen seinen Willen geschieht nichts, was geschieht. Sonst wäre er nicht Gott. Sonst gäbe es neben ihm noch eine starke, dunkle und böse Macht, die den Menschen die Freude raubt und ihr Leben zerstört. 
     Aber das wiederum glaube ich nicht. Falls der Klimawandel wirklich namenloses Leid über uns und unsere Kinder bringen sollte, dann ist nicht irgendein Satan dafür verantwortlich. Und auch nicht, wenn Amerikaner und Russen vollends den Verstand verlieren und sich mit neuen Atomwaffen gegenseitig in die Hölle schicken und uns dazu. Wir Menschen können zwar nicht den Himmel auf Erden schaffen, aber die Hölle schon. Und dann ist da ja auch noch das persönliche Unglück und Leid. Manches ist Schicksal, anderes Dummheit oder böse Absicht. Auch wenn ich nicht weiß, was hinter dem steckt, das ich Schicksal nenne, ein Teufel ist es nicht. Das wäre zu primitiv.
     Ja, alles, was geschieht, geschieht vor Gott. Und gegen seinen Willen geschieht nichts, was geschieht. Und manchmal weiß ich nicht, warum das so ist. 
     Das ist mein Gott, der mir nicht von außen beim Leben zuschaut. Er ist mit dabei. Jeden Tag. Er erhält mich schon viele Jahre am Leben in einer Zeit des Friedens und Wohlstandes in unserem Land. Er hält Unglück von mir fern. Er heilt meine Krankheiten und hilft mir meine Lasten tragen. Er ist bei mir im finsteren Tal meiner Sorgen und Ängste. Er vergibt mir meine Schuld. Und er zeigt mir in Jesus Christus, wer und wie er für mich ist. Von diesem Gott weiß Hiob nichts.
     Nein, mein Gott verletzt mich nicht an Leib und Seele und er zerschlägt auch nicht meine Hoffnungen und mein kleines Glück. Er ist mein barmherziger Vater und mein guter Hirte. Er meint es gut mit mir. Über ihn freue ich mich in meinen guten Zeiten. An ihn halte ich mich in meinen schlechten. Auch wenn ich manches nicht verstehe, was in dieser Welt und in meinem Leben geschieht, so bin ich doch heilfroh, dass ich meinem Gott vertrauen kann. Auf ihn werfe ich meine Sorgen, denn er sorgt für mich (Lehrtext). Von ihm nehme ich meine Kraft, denn er segnet mich.

Gebet: Herr, ich nehme mein Leben aus deiner Hand, mit allem was es bringt. Und auch wenn es manchmal schwer ist, danke ich dir, dass du es mir gegeben hast. Wie froh bin ich über die schönen Tage, die ich erleben darf. Doch auch in den schlechten Zeiten will ich auf dich vertrauen. Denn was auch geschieht, du bist da. Du hast mein Leben gewollt, du hast es bisher erhalten, du wirst es auch vollenden. Amen

Herzliche Grüße

Hans Löhr

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Sonntag, 17. Februar 2019

Von Hoffnung erfüllt (Predigt) hl

Predigt am Sonntag Septuagesimae in der Markgrafenkirche in Weidenbach.

Liebe Gemeinde / Liebe Leserin, lieber Leser,

ich predige heute über die beiden Bibelworte für diesen Tag. Das Losungswort aus dem Alten Testament sagt: Lobet, ihr Völker, unsern Gott, lasst seinen Ruhm weit erschallen, der uns am Leben erhält und lässt unsere Füße nicht gleiten. (Psalm 66,8-9)Und der Lehrtext aus dem Neuen Testament lautet ganz ähnlich: Ein Lobpreis seiner Herrlichkeit sollen wir sein - wir alle, die wir durch Christus von Hoffnung erfüllt sind! (Epheser 1,12) 
     „Gott erhält uns am Leben“, heißt es im Losungswort. Dazu eine kleine humorvolle Geschichte:
     „Eine Frau stirbt bei einem Unfall. Als sie im Himmel ankommt, sagt Gott zu ihr: „Du hast so viel Gutes für andere getan, du darfst zurück auf die Erde und wirst ein langes Leben haben.“ Als sie wieder daheim ist, denkt sie sich: „Jetzt will ich aber das neue Leben genießen und tun, was ich mir bisher nicht gegönnt habe.“ Als erstes lässt sie sich liften, damit sie 20 Jahre jünger ausschaut. Ihre Haare färbt sie blond. Sie trägt nun Make-up, Lippenstift, hochhackige Schuhe, eine coole Sonnenbrille und Kleider nach dem letzten Schrei der Mode.“ Ein halbes Jahr später wieder ein Unfall. Und wieder steht sie vor Gott und klagt: „Du hast mir doch versprochen, dass ich lange leben werde. Warum hast du auf mich nicht aufgepasst?“ Da antwortet ihr Gott etwas verlegen: „Das ist mir echt peinlich, meine Tochter, aber ich hab dich wirklich nicht erkannt.“
     Nun, ich glaube nicht, dass Gott auf das Äußere achtet und sich davon täuschen lässt wie in dieser Geschichte, sondern, wie es in der Bibel heißt, er sieht das Herz an. Daran erkennt er seine Menschen. Aber die Frage bleibt: Stimmt, was die heutige Losung sagt? Ist es Gott, der uns am Leben erhält? Der dich und mich bis zu diesem Augenblick hier im Gottesdienst am Leben erhalten hat?    
     Ja, ich glaube das. Und ich glaube, dass das für alle Menschen gilt und für alle Geschöpfe, die er geschaffen hat. Solange ein Lebewesen lebt, solange erhält Gott es am Leben. Solange sorgt er dafür, dass das Herz schlägt, dass der Atem geht, dass die lebenswichtigen Organe funktionieren. Und darum ist das mein ganz persönlicher Gottesbeweis, wenn ich meine Hand auf mein Herz lege und spüre, wie es schlägt. Damit sagt Gott zu mir: ‚Ich bin es, der dein Herz schlagen lässt und dich so am Leben erhält. Wer denn sonst?‘
     Doch da sind noch andere Dinge, die er tut, damit du und ich leben können. Mit der  Schwerkraft der Erde sorgt er dafür, dass, wie es in der Losung heißt, „unsere Füße nicht gleiten“. Diese Kraft bewirkt, dass wir im Normalfall aufrecht und sicher gehen können. Diese Kraft nützt allen Menschen, so wie die Sonne und der Regen. Gott macht da keine Ausnahme. Und er erhält uns alle am Leben mit der Luft, die wir atmen, mit den Pflanzen, die wir essen, mit der Energie der Sonne und damit, dass sich unsere Erde haargenau in der Position am Himmel bewegt, die überhaupt erst Leben ermöglicht.
     Das gilt für alle Menschen, für Glaubende und nicht Glaubende, egal welcher Religionszugehörigkeit. Sie alle erhält er am Leben und natürlich auch dich und mich.
     Falls du demnächst einem Atheisten begegnen solltest, kannst du zu ihm sagen: „Du glaubst nicht an Gott? Schade für dich. Er glaubt nämlich an dich. Er glaubt, dass du es wert bist, hier auf dieser Erde zu sein und darum erhält er dich am Leben. Ihm könntest du echt trauen. Das würde dir gut tun.“
     Und du könntest noch was sagen, nicht nur demnächst, sondern jetzt, nicht einem anderen Menschen, sondern Gott. Du könntest so ähnlich beten wie ich das jetzt tue:  
     (Gebet:) „Herr, ich lobe und preise dich für das Leben, das du allen deinen Geschöpfen schenkst, auch mir. Ich lobe und preise dich für das Leben, das du meinen Eltern und Vorfahren geschenkt hast und ebenso meinen Kindern und Enkeln. Und auch wenn das Leben manchmal hart und schwer ist, so hängen wir doch alle daran. Darum bitte ich dich für uns alle: Erhalte uns weiterhin am Leben in guten wie in schlechten Zeiten solange du willst.“
     Liebe Freunde, wir können Gott mit unserem Mund loben, mit Gebeten und Liedern. Doch das zweite Bibelwort für diesen Tag, der Lehrtext, sagt: Wir können Gott auch mit unserer inneren Einstellung loben: Ein Lobpreis seiner Herrlichkeit sollen wir sein - wir alle, die wir durch Christus von Hoffnung erfüllt sind! (Eph 1,12) 
     Bist du durch Christus von Hoffnung erfüllt? Glückwunsch, wenn das so ist. Dann kannst du allen schlechten Nachrichten zum Trotz hoffen, die dir die Zuversicht rauben möchten.
     Wir hören vom Artensterben, von einem neuen Wettrüsten mit Atomraketen zwischen den USA und Russland, wir hören vom Klimawandel, vom Nationalismus in Europa, aber auch vom Krebs bei Menschen, die uns nahe stehen, von Unfällen und Demenz. Ja, das alles ist auch ein Teil unserer Wirklichkeit. Und alles, was in unserer Macht steht, sollten wir tun, um das Negative in unserer Zeit und in unserem Leben zu überwinden. Dafür sollen wir beten und arbeiten. Ohne Frage.
     Doch die Kraft dazu kommt aus der Hoffnung. Ich lobe Gottes Herrlichkeit, indem ich auch bei schlechten Nachrichten guter Dinge bleibe.  Ich bin doch nicht hoffnungsvoll, weil ich glaube, es wird schon alles gut werden oder es wird schon nicht alles so schlimm kommen. Ich bin hoffnungsvoll, weil ich an Gott glaube. Und zu dieser Hoffnung komme ich durch Jesus Christus. 
     Ja, ich weiß, wir haben mit großen Problemen zu kämpfen in der großen Welt und manchmal auch in unserer kleinen. Das stimmt. Aber solange es geht, lasse ich mir von ihnen meine Lebensfreude nicht nehmen. Ich will Gott meine Loblieder singen allen Teufeln zum Trotz, die andere an die Wand malen. Will ich ihn preisen für all das Gute, dass er getan hat und in diesem Augenblick tut. Dafür dass er mein Leben erhält und das meiner Mitgeschöpfe. Dafür dass er uns auf dieser Erde nicht im Stich lässt, sondern unsere Hilfe ist und bleibt.
     Dabei bin ich nicht allein. Ich habe andere, die sich mit mir für eine lebenswerte Zukunft einsetzen. Vor allem aber habe ich Gott. Eine stärkere Kraft, eine größere Hilfe als ihn gibt es nicht. Mit ihm an meiner Seite will ich tun, was mir möglich ist. Mit ihm an meiner Seite will ich tragen, was ich tragen muss. Mit ihm an meiner Seite gehe ich durch das finstere Tal und fürchte ich kein Unglück. Mit ihm an meiner Seite gehe ich aber auch auf die sonnigen Höhen meines Lebens, genieße ich die schönen Augenblicke und freue mich meiner guten Tage.
    Ja, es gibt Zeiten des Leidens. Ja, es gibt den Karfreitag. Aber es gibt eben auch den Ostersonntag. Und da feiern wir alle miteinander, dass das Licht die Dunkelheit besiegt hat, und das Leben den Tod.
     Die ersten Christen haben diesen Satz gesagt, über den ich heute gepredigt habe: „Wir alle sind durch Christus von Hoffnung erfüllt.“ Sie haben damals ein viel schwereres Leben gehabt als wir. Und trotzdem konnten sie so reden. Und trotzdem waren sie mit ihrer Hoffnung ein Lobpreis Gottes. Wenn ihnen das schon möglich war, warum sollte das dann nicht auch uns möglich sein? Und darum sage ich zum Schluss noch einmal, was in der heutigen Losung steht:
     „Lobt, ihr Völker, lobt ihr Christen in Weidenbach unsern Gott. Lasst seinen Ruhm weit erschallen, der uns am Leben erhält und lässt unsere Füße nicht gleiten!“ Amen

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Samstag, 16. Februar 2019

Wir Gotteskinder hl

LosungLobt den HERRN, alle Völker! Rühmt ihn, ihr Nationen alle! Psalm 117,1 

Lehrtext:  Es ist ein Gott und Vater aller, der da ist über allen und durch alle und in allen. Epheser 4,6 

Liebe Leserin, lieber Leser, 

aha, also doch. Gott ist nicht nur mein Vater, sondern auch deiner. Nicht nur der Vater der Christen, sondern auch der Muslime, Buddhisten, Hindus, Juden und Atheisten. Er gehört uns nicht, sondern wir gehören ihm genauso wie die Mitglieder anderer Religionen. So verstehe ich den heutigen Lehrtext.
     Soll man dann noch die Anhänger anderer Religionen missionieren? Der bisherige Missionseifer hat deutlich mehr Leid als Freude, mehr Gewalt als Frieden in die Welt gebracht. Ich verzichte auf eine Begründung und auf Beispiele. Wer will, findet sie im Internet oder in Karl-Heinz Deschners  erschütternder „Kriminalgeschichte des Christentums“ in zehn (!) Bänden. Nein, auf unsere Geschichte können wir Christen, seitdem wir im vierten Jahrhundert an die Macht gekommen sind, nicht stolz sein. Sie bestand größtenteils aus Irrtum, Gier und Gewalt. Ich frage mich manchmal, was das für ein schrecklicher Gott war, der lange Zeit geglaubt wurde und teilweise noch immer verkündigt wird. Mit Jesus, so wie ich ihn aus den Evangelien kenne, hat er jedenfalls nichts zu tun.
     Doch zurück zum Lehrtext: Gott ist der »Vater aller, der da ist über allen und durch alle und in allen« Mit diesem Glauben, mit diesem Blick will ich die Menschen ansehen, auch die, mit denen ich Probleme habe, auch die Politiker, die mir unsympathisch sind, auch die, die mir fremd sind, weil sie aus anderen Kulturen stammen, weil sie anders aussehen, eine andere Sprache sprechen und eine andere Religion haben. Wenn Gott mein Vater ist, dann sind sie alle meine Geschwister, ob mir das passt oder nicht. 
Welches Ansehen (!) haben sie in deinen Augen?
     Es ist seine Sache, dass er uns alle so unterschiedlich geschaffen hat. Das habe ich zu akzeptieren. Ich darf das nicht mit dem Radiergummi der Anmaßung, den allein seligmachenden Glauben zu haben, wieder ausradieren. Wenn wir Christen damit, wie wir unseren Alltag und unseren Glauben leben, andere überzeugen, sodass sie ebenfalls Christen werden möchten, ist das durchaus im Sinne Jesu, wie ich ihn glaube. Wenn sie das nicht möchten, muss ich sie in Ruhe lassen. Wir haben schon genug damit zu tun, diejenigen, die noch Christen sind, von ihrem Bekenntnis und ihrem Glauben zu überzeugen. Und auf diesem Gebiet sind wir nicht gerade erfolgreich.
     Alle Völker sollen den Herrn loben, sagte die Losung. Unsere Aufgabe ist es nicht, sie dazu zu zwingen, sondern selbst damit zu beginnen. Und wenn wir Gott auf überzeugende Art loben, dann werden sie gerne einstimmen.

Gebet nach Psalm 117 in der berührenden Version von Wolfgang Amadeus Mozart (gesungen in lateinischer Sprache "Laudate Dominum" von Agnes Giebel 1953):

Herzliche Grüße

Hans Löhr

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Freitag, 15. Februar 2019

Du Herzqueller hl

Losung: Ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben. Hesekiel 36,26 

Lehrtext: Befreit von der Sünde, seid ihr in den Dienst der Gerechtigkeit gestellt worden. Römer 6,18 

Liebe Leserin, lieber Leser,

mein Enkel Valentin ist für mich ein richtiger "Herzqueller". Neulich hat mir meine große Tochter ein Bild von ihm zugeschickt, wie er fröhlich singend mit seinem Schulranzen auf dem Rücken nach Hause läuft. Da ging mir das Herz auf oder anders gesagt, da brachte er es zum Aufquellen. Er muss dafür gar nichts tun, schon gar nicht absichtlich. Es reicht völlig, dass er so ist wie er ist. Ich muss nur an ihn denken, so geht mir das Herz auf, so quillt es auf vor Liebe. 
     Du bist so ein Herzqueller für Gott. Alles, was ich von Valentin sage, trifft bei ihm auch auf dich zu. - Aber vielleicht ist Gott auch ein Herzqueller für dich. Vielleicht geht auch dir das Herz auf, wenn du an ihn denkst. 
     Auch dazu hat er dir in Jesus ein neues Herz gegeben, das nicht mehr fürchten muss, sondern lieben darf. Und einen neuen Geist, durch den du ihn als deinen Vater und dich als sein Kind erkennst (Römer 8,15). Was ein Herz verhärtet, ist Sünde. Was es aufquellen lässt und belebt, ist Liebe. Die Zeit der steinernen Herzen ist vorbei. Jetzt ist die Zeit, Gott unser Herz zu öffnen und das Glück des Glaubens zu spüren.

Gebet: Herr, sooft du mich siehst – und wann siehst du mich nicht – geht dir das Herz auf. So oft du mich siehst – und darum auch jetzt – bin ich dein Herzqueller. Und auch mein Herz soll aufquellen, so oft ich an dich denke. Aber wann denke ich schon an dich? Hätte ich dich nur immer vor Augen, wärst du nur immer in meinem Sinn, um wie viel besser würde ich leben, um wie viel glücklicher würde ich sein. Bring du dich bei mir in Erinnerung, wenn sich meine Gedanken und Gefühle in dieser Welt verlieren. Amen

Herzliche Grüße

Hans Löhr

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Donnerstag, 14. Februar 2019

Wer ist wie Gott? hl

LosungGedenkt des Vorigen von alters her, denn ich bin Gott, und sonst keiner, ein Gott, dem nichts gleicht. Jesaja 46,9

Lehrtext: Lasst uns aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens. Hebräer 12,2 

Liebe Leserin, lieber Leser,

wer oder was wird morgen mein Gott sein?
     Wird er morgen ein anderer sein, als er heute ist und gestern war? Ich weiß es nicht und ich hoffe es nicht. Ich will dem heutigen Losungswort folgen und daran denken, wer und wie Gott früher war. So kann ich darauf vertrauen, wer und wie er morgen sein wird.
     Früher, so erzählt die Bibel, hat er sich Abraham ausgesucht und ihn in ein weites Land und eine gute Zukunft geführt. Danach hat er Josef aus dem Gefängnis in Ägypten gerettet und mächtig gemacht, damit er seine Familie, Abrahams Nachkommen, vor dem Hungertod retten konnte. Danach hat Gott seinen Namen „IchBinDa“ dem Mose offenbart, hat sein Volk aus der Sklaverei in Ägypten befreit und ins Land der Vorväter zurückgebracht. Er hat den kleinen David ausgewählt und ihm geholfen, den übermächtigen Goliat zu besiegen und König zu werden. Er hat die Bewohner Jerusalems aus der babylonischen Gefangenschaft befreit und hat sich schließlich dem Volk der Juden und allen Menschen in Jesus als der barmherzige Gott gezeigt, der seine Geschöpfe liebt und von dem Bösen erlöst. 
     Führen, retten, befreien, segnen, helfen - das und noch mehr sind die großen Taten Gottes, von denen die Bibel erzählt. Was kann ich mir von seinen Taten erzählen, die er in meinem Leben getan hat? Und was du? Wem rechne ich zu, dass ich überhaupt bin? Wem kann ich dankbar sein? Wen preisen für all das Gute, das mir geschenkt wurde? An wen kann ich mich in meiner Not halten? Wem meine Sorgen geben? ... 
     Nein, ich bin kein Self-made-Mann, keiner, der sich selbst verdankt, was er ist. Ich bin, der ich bin durch die Menschen, die Gott mir von Anbeginn zur Seite gestellt hat. Ich bin es durch seinen Segen. Ich bin es durch meinen Glauben, den Christus in mir angefangen hat und den er vollenden wird.

Gebet: Wer ist ein Gott wie du? Wer bleibt auch dann noch bei mir, wenn ich verlassen bin? Wer hält seine Hand schützend über mich, wenn Gefahr droht? Wer zeigt mir den Ausweg, wenn Leid mich blind macht? Wer befreit mich, wenn ich in Sorgen verstrickt bin? Wer ist ein Gott wie du, der barmherzig ist und liebt? Der segnet und vergibt? 
Keiner ist wie du! Du allein bist meine Hoffnung und meine Freude, meine Stärke, mein Licht! Du, Herr, hast mir das Samenkorn des Glaubens ins Herz gelegt. Lass es zum Baum des Lebens werden. Amen

Herzliche Grüße

Hans Löhr

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Mittwoch, 13. Februar 2019

Fröhliches Gotteskind hl

LosungDu, HERR, bist unser Vater; »Unser Erlöser«, das ist von alters her dein Name. Jesaja 63,16 

Lehrtext: Jesus spricht: Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt. Matthäus 6,9 

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich weiß nicht, wovon du erlöst, also befreit werden möchtest. Vielleicht ist es ganz sinnvoll, dass man darüber mal nachdenkt. Ich glaube, je konkreter du sagen kannst, wovon du frei sein möchtest, desto konkreter kannst du beten und dein Anliegen vor Gott bringen. Manche möchten von ganz bestimmten Sorgen erlöst werden. Da es aber kein sorgenfreies Leben gibt, will ich die erträglichen Sorgen behalten, statt sie gegen fremde und vielleicht schwerere eintauschen. Doch welchen Einfluss habe ich schon auf das, was kommt?
     Grundsätzlich möchte ich von dem „alten Menschen“ erlöst werden, der ich nun mal bin. Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen, mir geht es dabei nicht um das Alter, das in meinem Ausweis steht. Mit ihm und seinen Folgen muss ich mich arrangieren. Es wäre ja auch ein sinnloses Gebet, würde ich Gott bitten, mich wieder jünger zu machen. Bei dem Begriff „alter Mensch“ denke ich daran, was Paulus sagt. Ihm zufolge soll ein Christ nicht ein junger, sondern ein „neuer Mensch“ werden. Und das möchte ich auch. 
     Ein solcher Mensch würde das, was er glaubt, auch leben. Er wäre frei von seinen negativen Emotionen und schwarzen Gedanken. Was er sagen würde, wäre durch und durch aufrichtig. Und dabei wäre er freundlich und rücksichtsvoll, entgegenkommend und verständnisvoll. 
     Vor allem aber - und darauf kommt es an - wäre ein neuer Mensch einer, der in dem Bewusstsein lebt, ein Sohn oder eine Tochter des Höchsten zu sein. Einer, der aus der "Freude am Herrn" lebt, die ihn stark macht (Nehemia 8,10); der Gott von Herzen dankbar sein kann für jeden neuen Tag; der ihm seine Sorgen abgeben kann und zugleich auch alle Angst vor der Zukunft; einer, der erfüllt ist von Glaube, Liebe und Hoffnung, sodass anderes in ihm keinen Platz mehr hat.
     Ja, so ein neuer Mensch möchte ich sein, befreit von dem alten, der mich jeden Morgen aus dem Spiegel anschaut. Aber ich merke, wie es ständig in mir hin- und hergeht. Einmal bin ich ganz erfüllt von Gottes Nähe und dann lebe ich wieder so, als ob es ihn nicht gäbe. Einmal bin ich freundlich und dann ändert sich meine Stimmung, wodurch auch immer, und ich bin "kurz angebunden" und meine gute Laune ist verflogen. Einmal betrachte ich meine Mitmenschen und diese Welt mit den Augen eines fröhlichen Gotteskindes und dann mache ich mir wieder Sorgen, trage an meinen Bedenken und pflege meine Enttäuschungen...
Und weil das so ist, und weil mich Jesus kennt, darum sagt er zu mir: Sei, der du bist und bete: 

Gebet:  Mein Vater im Himmel, ich gehöre dir und so will ich auch leben. 
Vieles ist mir wichtig, aber du allein bist mir heilig. 
Du sollst meine Zukunft sein. 
Auf dich will ich schauen und nach dir mich richten.
Du wirst mir geben, was ich zum Leben brauche.
Du nimmst weg, was mich von dir trennt. So will auch ich anderen offen begegnen.
Lass mich an dir festhalten, was auch immer geschieht
und befreie mich von den zerstörerischen Mächten in mir und um mich.
Du regierst ja alles mit deiner Kraft. Du bist wunderbar! Amen

Herzliche Grüße

Hans Löhr

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 Hans Löhr / Sommersdorf 5 / 91595 Burgoberbach