Samstag, 15. Dezember 2018

***112*** hl

LosungIch will zu Gott rufen, und der HERR wird mir helfen. Psalm 55,17

Lehrtext: Jesus spricht: Wenn ihr den Vater um etwas bitten werdet in meinem Namen, wird er's euch geben. Johannes 16,23

Liebe Leserin, lieber Leser,

112 – diese Nummer sollte jeder kennen. Bei einem schweren Unfall, bei Feuer, Naturkatastrophen oder lebensbedrohlichen, gesundheitlichen Problemen bekommt man da professionelle Hilfe.
112 – diese Nummer ist ein Symbol dafür, dass sich Menschen in Notlagen gegenseitig helfen; ein Symbol dafür, dass Gottes Gebot umgesetzt wird, dem Mitenschen zu helfen. Und dabei ist es völlig unerheblich, ob die Helfer gläubig sind oder nicht, ob sie dieses Gebot Gottes kennen oder nicht. Gegenseitige Hilfe auch für Fremde in der Not, das ist selbstverständlich geworden. Und wer solche Hilfe unterlässt, macht sich unter Umständen nicht nur straffällig, sondern schließt sich selbst aus der Gemeinschaft der Menschen aus.
Selbst Tiere helfen sich gegenseitig. Neulich habe ich ein Video gesehen, wie zwei erwachsene Elefanten ein Elefantenbaby aus einem Graben herausgezogen haben. Oder wie eine Herde Büffel sechs Löwen vertrieben hat, die ein Büffelkalb in ihrer Gewalt hatten. Hunde, ja sogar Katzen helfen ihren Besitzern. Aber ich weiß nichts davon, dass Tiere fremden Tieren helfen. Das scheint Vorrecht des Menschen zu sein und ist zugleich seine Pflicht.
Gott sind wir sowieso nicht fremd. Wir sind seine Geschöpfe und, wie Jesus sagt, seine Kinder. Ich glaube, dass er mir auf vielfältige Weise hilft und dir auch. Er hilft uns durch die Selbstheilungskräfte unseres Körpers. Er hilft uns durch Ärzte und Feuerwehr. Durch Medikamente und Rehazentren. Durch Heilpraktiker und Physiotherapeuten. Durch Seelsorger und Psychotherapeuten. Durch Kranken- und Rentenversicherung. Durch jede Art organisierter Hilfe, wo vor allem der Mensch im Mittelpunkt steht und nicht das Geld. Aber er hilft uns auch, dass er vor Gefahren behütet und beschützt, die wir gar nicht wahrnehmen. Und er hilft in großem Umfang durch Glaube und Gottvertrauen.
112 – manche rufen im Notfall nur diese Nummer. Ich will beides tun. Ich will Menschen um Hilfe bitten und Gott. Ich will so leben, dass ich jederzeit auf seine Hilfe vertraue und darauf, dass er mir gibt, was gut für mich ist. Ja, es stimmt schon, seine Hilfe ist nicht immer gleich erkennbar. Und manchmal muss man länger warten. Aber deshalb schmeiße ich mein Gottvertrauen nicht weg. Im Gegenteil.

Gebet: Herr, ich vertraue auf dich, dass du mich hörst, wenn ich dich rufe. Dass du mir hilfst, wenn ich dich brauche. Wie könnte ich leben ohne deine tägliche Hilfe? Wie hätte ich all die Jahre leben können, ohne deinen Schutz? Wie könnte ich glauben ohne deinen Geist? Wie könnte ich mich meines Lebens freuen, ohne dass du mich liebst? Ja, ich vertraue auf dich. Das macht mir Mut und gibt mir Zuversicht. Amen

Herzliche Grüße und ein gesegnetes Adventswochenende!

Hans Löhr

Sommersdorf 5
91595 Burgoberbach

Freitag, 14. Dezember 2018

Freude an Gott – Freude am Leben hl

LosungVom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des HERRN! Psalm 113,3 

Lehrtext: Gelobt sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat besucht und erlöst sein Volk und hat uns aufgerichtet ein Horn des Heils. Lukas 1,68-69 

Liebe Leserin, lieber Leser,

erinnere dich bitte wie es war, als du Hals über Kopf verliebt warst. War es nicht so, dass du damals am liebsten die ganze Welt umarmt hättest? Hat damals nicht das Glück aus deinen Augen gelacht? Und war nicht das Leben überhaupt wunderbar, tagelang, wochenlang ...? Nun, irgendwann hat das Hochgefühl auch wieder nachgelassen. Aber ich wünsche dir sehr, dass du etwas davon auch in deine spätere Beziehung mit hinüber hast retten können, und dass die unausbleiblichen Enttäuschungen die Erinnerungen an damals nicht ausgelöscht haben.
     Auch der Mensch, von dem das heutige Losungswort stammt, war in einem Hochgefühl. Er erlebte Gott als pure Freude. Am liebsten hätte er den ganzen Tag nichts anderes getan, als ihn zu loben und zu preisen, ihm Lieder zu singen und Dankgebete zu sagen. Und er nennt auch den Grund: »Einzigartig ist der HERR, unser Gott! Niemand im Himmel und auf der Erde ist ihm gleich. Sein Thron steht hoch über allen Thronen, und doch sieht er hinab auf das, was in der Tiefe vor sich geht. Dem Verachteten hilft er aus seiner Not. Er zieht den Armen aus dem Schmutz und stellt ihn denen gleich, die in seinem Volk Rang und Namen haben.« (Psalm 113,6-7)
     Wer nicht verliebt ist, lebt auch. Wer Gott nicht kennt, lebt auch. Und doch kann es ein großer Unterschied sein, ob ich mit oder ohne ihn lebe. Ohne Gott ist das Leben halt so wie es gerade ist. Da fühlst du eben, was du gerade fühlst je nachdem, wie es dir geht, wie andere zu dir sind, was gerade passiert. Manchmal ist die Stimmung im Keller, manchmal im Dachgeschoss und meistens weder besonders gut noch besonders schlecht. 
     Mit Gott aber kann sich dein Grundgefühl spürbar ändern. Das beginnt damit, dass du beim Aufwachen erst einmal danke sagst, wie du auch schon beim Einschlafen gedankt hast für das, was in deinem Leben gut ist. Und das ist nicht wenig. Das setzt sich fort, wenn du dir bewusst machst: Jetzt, in diesem Augenblick kennt mich Gott persönlich, hält seine schützende und segnende Hand über mich, begleitet mich durch den Tag, liebt mich mehr als ich meine Kinder lieben kann, schenkt mir Selbstvertrauen und Selbstachtung, sorgt dafür, dass mein Herz schlägt, lässt mich in einer Zeit und an einem Ort sein, wo man gut leben kann, ohne ständig Angst vor Hunger, Gewalt und Seuchen haben zu müssen …
     Wer Gott nicht kennt, lebt auch. Wer mit ihm lebt, lebt besser. Beiden kann es gleich gut oder schlecht gehen. Aber mit Gott bist du zuversichtlicher, wenn es dir schlecht geht und zufriedener, ja glücklicher, wenn es dir gut geht. Da hast du ein anderes Lebensgefühl, weil du mit Gottvertrauen lebst. Weil du weißt, dass du bei allem, was geschieht, nicht allein bist. Weil du spürst, dass der, der ganz oben auf dem Thron sitzt, dich da unten kennt und liebt (Psalm 113) und seist du noch so tief gefallen.
     Bethlehem war der Ort ganz unten, wo er zu dir, wo er zu allen Menschen mit seiner Liebe gekommen ist, dort, wo sein Haus ein stinkender Stall war und sein Bett ein Futtertrog inmitten der Pisse von Esel und Ochs. Dort wurde der höchste König ein kleines Kind – für dich. Für wen denn sonst?
     Bleibe in diesem Glauben, wie wichtig du für Gott bist. Lebe in diesem Vertrauen, dass er jetzt für dich sorgt. Und du wirst dich und die Welt neu erleben.

Gebet: Herr, du bist meine stille Freude. Jeden Tag lebe ich durch dich. Kein Atemzug geschieht, ohne dass du es willst. Ich bin im Zentrum deiner Liebe. Was auch geschieht, du lässt es zu meinem Besten geschehen, auch wenn ich es manchmal nicht verstehe. Wo ich auch bin, bist du. Ich gehöre dir und du gehörst mir – für immer. Was will ich mehr? Amen

Herzliche Grüße

Hans Löhr

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Donnerstag, 13. Dezember 2018

Wie Gott straft hl

LosungIch tilge deine Missetat wie eine Wolke und deine Sünden wie den Nebel. Kehre dich zu mir, denn ich erlöse dich! Jesaja 44,22 

Lehrtext: Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. Johannes 3,17 

Liebe Leserin, lieber Leser,

was hast du erlebt, wenn du als Kind oder Jugendlicher etwas falsch oder kaputt gemacht hast? Oder wenn du vielleicht gelogen oder gestohlen hast? Ich erinnere mich dunkel, dass ich mal als Kindergartenkind in ein anderes Zimmer eingeschlossen wurde, weil ich nicht „artig“ war. Von anderen Kindern meiner Generation weiß ich, dass sie dann in den Keller gesperrt wurden, wo sie große Angst ausgestanden haben. Wieder andere wurden geschlagen von den Eltern, vom Lehrer und auch vom Pfarrer. Ich hoffe, dass dir so etwas erspart geblieben ist. Aber wohl jeder hat es erlebt, dass er schon mal auf die eine oder andere Weise bestraft wurde und sei es durch Liebesentzug.
     Und wie bestraft Gott? In der Losung heißt es, so wie er eine Wolke oder einen Nebel „tilgt“ (beseitigt). Nebel und Wolken vergehen auch dadurch, dass sie durch die Strahlen der Sonne aufgelöst werden. Darum heißt die Losung in einer neuen Übersetzung: »Eure Schuld und alle eure Sünden habe ich euch vergeben. Sie sind verschwunden wie Wolken, wie Nebelschwaden in der Sonne.« (Übersetzung: HFA) 
     Damit bin ich beim Lehrtext. Gott bestraft „Missetaten“ oder „Sünde“ (Losung), nicht dadurch, dass er dem Menschen Böses zufügt. Er „bestraft“, indem er vergibt. Er rettet ihn aus seinem Versagen und seiner Schuld. Was für eine merkwürdige Strafe, die sich darin zeigt, dass er die Welt und uns mit ihr umso mehr liebt! 
     In ein paar Tagen feiern wir wieder, was der Lehrtext sagt, dass Gott seinen Sohn gesandt hat, nicht als Richter, sondern als Retter. Er ist die Sonne, die den kalten Nebel meiner Gleichgültigkeit auflöst. Seine Strahlen brechen durch die Wolken von Sorgen und Leid. In seinem Licht weichen die Schatten, die auf meinem Leben liegen.
     Wenn einer was falsch gemacht hat, ist bei uns Menschen die Strafe nicht weit. Manche meinen, bei Gott sei das auch so. Aber er ist kein Mensch. Und als er in Jesus Mensch wurde, hat er gezeigt, was es heißt, menschlich zu sein. Hat gezeigt, dass die Versager Liebe brauchen und die Schuldigen Vergebung.     

Gebet: Herr, du bist meine Lebenssonne. Du lachst mir aus der Krippe entgegen und wärmst mit deiner Liebe meine frierende Seele. In deiner Gegenwart lösen sich die Dinge auf, die mich umnebeln und dich verbergen. In deinem Licht will ich leben. Amen

Herzliche Grüße


Hans Löhr

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Mittwoch, 12. Dezember 2018

Beistand vor dem Kriegsgericht hl

Losung: Siehe, auch jetzt noch ist mein Zeuge im Himmel, und mein Fürsprecher ist in der Höhe. Hiob 16,19

Lehrtext: Paulus schreibt: Bei meinem ersten Verhör stand mir niemand bei, sondern sie verließen mich alle. Es sei ihnen nicht zugerechnet. Der Herr aber stand mir bei und stärkte mich. 2.Timotheus 4,16-17

Liebe Leserin, lieber Leser,

als junger Vikar habe ich viel von einem alten Pfarrer gelernt, mit dem ich befreundet war. Sein Name war Karl Steinbauer. Als er so alt war wie ich damals, hat er seinen Glauben unerschrocken gegen die Nationalsozialisten verteidigt, war deshalb mehrmals im Gefängnis, auch im Konzentrationslager Sachsenhausen und wurde Anfang 1945 wegen Wehrkraftzersetzung und Verunglimpfung von Orden und Ehrenzeichen der Wehrmacht vor ein Kriegsgericht gestellt. Er, der als Soldat selbst Auszeichnungen bekommen hatte, sagte in seiner Weihnachtspredigt sinngemäß, dass alle Kriegs-Orden Plunder sein gegenüber dem, was Jesus Christus für ihn getan habe.
     Kriegsgericht bedeute 1945 meistens so viel wie Todesurteil. Karl Steinbauer aber wurde freigesprochen. Dabei hatte er nicht mal einen Verteidiger. Er erzählte mir, dass er vor Gericht seine Weihnachtspredigt praktisch noch einmal gehalten habe. Danach sagten einige, die über diesen glimpflichen Ausgang verwundert waren, zu ihm: „Herr Pfarrer, da hatten sie aber hervorragende juristische Berater, die ihnen zur Seite standen.“ Er aber sagte: „Nein, hatte ich nicht. Ich hab mich nur auf das Bibelwort aus Psalm 119 Vers 24 verlassen, wo es heißt: »Ich freue mich an deinen Anweisungen, denn sie sind meine Ratgeber.«“
     Karl Steinbauer hätte auch auf die beiden heutigen Bibelworte verweisen können. Wie Hiob, Paulus und manch andere, so hatte auch er die Erfahrung gemacht, dass „der Herr ihm beistand und ihn stärkte“ (Lehrtext)
     Wie das zu verstehen ist? Soviel ich von meinem alten Freund weiß, spürte er vor Gericht keinerlei Nervosität. Ruhig und gelassen trug er seine Sache vor. Er war sich keiner Schuld bewusst und strahlte das auch aus. Das Gebet vor dem Prozess und sein Gottvertrauen gaben ihm dazu die innere Kraft. Natürlich wusste er nicht, wie der Prozess ausgehen würde. Er musste mit einem Urteil, ja sogar mit dem Todesurteil rechnen. Doch offensichtlich hatte er mit seiner inneren Haltung die Richter am Kriegsgericht beeindruckt. Man kann es aber auch so sehen, dass Gott als sein unsichtbarer Beistand und Zeuge mit im Gerichtssaal war.

Gebet: Herr, auch in schwierigen Situationen will ich erst einmal nach dir fragen und mich deiner Hilfe vergewissern. Du bist mein Beistand, wenn mir Unrecht geschieht. Du bist mein Zeuge, wenn ich verleumdet werde. Dein Wort hilft mir, die richtigen Worte zu finden. Du weißt, was wahr ist und was gelogen. Und darum wird sich die Wahrheit durchsetzen. Amen

Herzliche Grüße

Hans Löhr

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Dienstag, 11. Dezember 2018

Herz haben, Herz zeigen hl

​​LosungJauchzet, ihr Himmel; freue dich, Erde! Lobet, ihr Berge, mit Jauchzen! Denn der HERR hat sein Volk getröstet und erbarmt sich seiner Elenden. Jesaja 49,13 

Lehrtext: Christus Jesus wurde für uns zur Weisheit durch Gott und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung. 1.Korinther 1,30 

Liebe Leserin, lieber Leser,

also früher war das bei mir nicht so ausgeprägt. Doch je älter ich werde, desto mehr berührt es mich, wenn ich miterlebe, wie jemand einem ihm fremden Menschen hilft oder ohne Grund freundlich zu ihm ist, einfach so. Dass man zu Kindern nett ist, versteht sich von selbst. Und wer das nicht sein kann, ist zu bedauern. Aber dass jemand ein Herz für andere hat, einfach nur deshalb, weil auch sie Menschen sind, das scheint mir nicht selbstverständlich zu sein.
      Letzte Woche fuhr ich mit der U-Bahn durch München. Da ich bald aussteigen musste, stand ich schon an der Tür. Schräg gegenüber saß ein junger Afrikaner, schwarz wie Ebenholz. Auf seinem Kopf prangte eine knallrote Baseballmütze und seine Turnschuhe waren von derselben Farbe. Ich sah ihn an, und er erwiderte meinen Blick. Wir haben uns kurz angelächelt. Das war alles. Dann kam die Haltestelle. Ich wollte aussteigen, aber da machte mich der Afrikaner in passablem Deutsch darauf aufmerksam, dass die Tür defekt sei und ich anderswo aussteigen müsste. Hinterher dachte ich mir, merkwürdig, die Deutschen in dem U-Bahn Wagen sind mir fremd geblieben, aber der fremde Afrikaner ist mir als Mensch begegnet. Er hat Herz gezeigt. Seine freundliche Geste hat mich für ihn eingenommen.
     In der heutigen Losung zahlt Gott für uns mit dem großen Schein ‚Barmherzigkeit‘. Er lässt seine Menschen nicht ungerührt ins Unglück laufen. Wir aber können zum Dank mit den kleinen Münzen der Freundlichkeit zu unseren Mitmenschen zurückzahlen. Bei ihm geht es um die großen Dinge. Bei uns reichen oft schon kleine Gesten, um uns das Leben zu erleichtern. Im Bibelwort werden Himmel und Erde aufgefordert, darüber zu jauchzen, dass sich Gott den Elenden zuwendet. Seine Liebe zu uns Menschen ist es wert, dass sich die ganze Schöpfung darüber freut. Bei mir reicht es, wenn ich mich freue, dass ein anderer freundlich zu mir ist. Und vielleicht ist es ja auch so, dass mich aus einem freundlichen Menschenauge mein freundlicher Gott anblickt - aus dem Auge Jesu sowieso (Lehrtext), aber auch aus dem Auge eines jungen Afrikaners in einer U-Bahn in München.
    
Gebet: Herr, du hast ein Herz für Menschen, die dich brauchen. Du wendest dich nicht ab, sondern hilfst auf deine Weise. Du hilfst mir durch andere Menschen. Du hilfst durch die aufwändige Organisation einer Klinik, in der Operationen möglich sind. Und manchmal hilfst du auch durch ein Lächeln. Hilf mir weiterhin durch den Glauben und stärke mich durch mein Vertrauen auf Jesus, in dem du mir begegnest. Amen

Herzliche Grüße


Hans Löhr

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Montag, 10. Dezember 2018

Für wen beten? hl

Losung: Ich will dich loben mein Leben lang und meine Hände in deinem Namen aufheben. Psalm 63,5 

Lehrtext: Paulus schreibt: Ich bitte euch nun, vor Gott einzutreten für alle Menschen in Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung. 1.Timotheus 2,1 

Liebe Leserin, lieber Leser,

heute bittet Paulus dich und mich, vor Gott für alle Menschen zu bitten und zu danken (Lehrtext). Für alle Menschen! Auch für die, die du nicht leiden kannst. Für den schrecklichen Schwager, die unmögliche Nachbarin, den ekelhaften Kollegen, die schwierige Partnerin, den blöden Chef. Willst Du das? Kannst du das? Kannst du für die Flüchtlinge beten, die in unser Land gekommen sind und für die Mitglieder von AFD und Pegida? Für Politiker wie Trump, Putin, Xi und Kim Jong un? Für die Terroristen vom islamischen Staat und für die Mörder in den Gefängniszellen unseres Landes?
     Hm, das ist eine gewaltige Zumutung. Doch Paulus zwingt dich nicht dazu, sondern bittet dich. Nun liegt es an dir, ob du für solche Menschen beten willst oder nicht. Vielleicht meinst du jetzt, dass man nicht unbedingt auch noch für die Schurken beten soll. Das kann ich gut verstehen. Aber dann frage ich mich auch, wo ist die Grenze? Der Satz im Lehrtext ist klar. Da heißt es: »Für alle Menschen«. Wer soll davon ausgenommen sein? Was wäre der Maßstab, nachdem ich entscheide und sage„Für den bete ich noch, aber für den anderen nicht mehr.“? Und hatte Jesus so gedacht und gesagt: „Für den liege ich in der Krippe und hänge ich am Kreuz. Aber für den anderen nicht mehr.“?
     Das, liebe Leserin, lieber Leser, macht meiner Meinung nach einen Christen zum Christen, dass er auch seine Feinde liebt und für sie betet so wie der sterbende Jesus am Kreuz, als er mit letzter Kraft sagte: „Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht was sie tun!“ Aber ob ich das will, das muss ich selbst entscheiden.
     Hast du so etwas wie eine Gebetsliste, auf der steht, für wen genau du täglich beten willst? Ich hab mir das nicht aufgeschrieben. Ich hab meine Liste im Kopf. Zurzeit ist sie etwas länger, weil ich etliche Schwerkranke persönlich kenne. Und dann sind auf dieser Liste natürlich meine nächsten Angehörigen und Menschen, die mir aus verschiedenen Gründen nahestehen. An sie alle denke ich einigermaßen regelmäßig im Gebet (Losung)Aber ich denke nicht an alle Menschen auf der ganzen Welt. Und auch für die, die mir zuwider sind, bete ich eher selten. Und wenn ich doch für die ganze Menschenfamilie bete, dann sage ich etwa:

Gebet: Herr, alle Menschen hast du geschaffen. Sie alle sind deine Kinder. Stehe den Leidenden bei und wehre denen, die anderen Böses tun. Sei bei denen, die jetzt fröhlich und unbeschwert sind, aber auch bei denen, die traurig und bedrückt sind. Sei bei den Kindern und den Erwachsenen. Hilf den Jugendlichen ihren Weg zu finden. Heile die Kranken, tröste die Einsamen, gib den Gefangenen neuen Lebensmut. Hilf den Alten, ihre Beschwerden zu tragen. Regiere die Regierenden, dass sie den Menschen dienen, für die sie da sind, dass sie für Gerechtigkeit sorgen, den Frieden erhalten und die Schöpfung bewahren. Uns alle aber stärke im Glauben und halte über uns deine schützende und segnende Hand. Amen

Herzliche Grüße

Hans Löhr

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Sonntag, 9. Dezember 2018

Herr über Raum und Zeit hl

Losung: Ich bin der HERR, der die Zeichen der Wahrsager zunichte macht und die Weissager zu Narren. Jesaja 44,25 

Lehrtext: Ihr Lieben, glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind. 1.Johannes 4,1 

Liebe Leserin, lieber Leser,

wer ist Herr über Raum und Zeit? Die Wahrsagerin in der Bahnhofstraße? Die neunmalklugen Zukunftsforscher aus dem Silicon Valley? Die Sektenpropheten, die einen Weltuntergangstermin nach dem anderen berechnen und deren Zuverlässigkeit darin besteht, dass sie nicht zuverlässig sind?
     Beim besten Willen, aber wer sein Schicksal in die Hände solcher Menschen legt, braucht sich nicht zu wundern, dass er von einem Irrtum in den nächsten fällt.
     Höchstwahrscheinlich werden künstliche Intelligenz, Biotechnologie, Klimawandel und gigantische Flüchtlingsströme die Welt im Jahr 2050 so verändert haben, dass sie für uns heute kaum wiederzuerkennen sein wird. Aber unsere Kinder und Enkel werden die Herausforderung meistern müssen, dass ihre Welt so anders sein wird und sie selbst vermutlich auch.         
     Wird es zum "Homo Deus", zum Gottmenschen kommen, von dem Yuval Noah Harari schreibt? Zum Menschen, der seine biologischen Grenzen verschiebt und Fähigkeiten und Probleme haben wird, die wir uns heute nicht vorstellen können? Vielleicht. Und dennoch wird Gott immer noch derselbe sein, der er von jeher war und der er jetzt ist. Er bleibt Herr über Raum und Zeit, Herr über seine Geschöpfe, über den fortschrittlichsten Menschen und über die Menschengeschichte. Und wir? Sollen wir uns vor den Möglichkeiten des menschlichen Geistes fürchten oder sie anbeten? Sollen wir neuen Werten, Gesetzen, Ideen, Fantasien folgen?
     Ich glaube, dass eine Welt, die menschlich sein will, immer noch von den göttlichen Werten der Bibel bestimmt sein wird, von Demut, Barmherzigkeit, Versöhnung, Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit, Verantwortungsbewusstsein, Gastfreundschaft, Toleranz und Achtung vor der Würde des Menschen und der anderen Geschöpfe. Ich glaube, dass die Welt des Menschen eine Zukunft haben wird, wenn auch noch im Jahr 2050 die Grundwerte Nächstenliebe und Gottvertrauen gelten.
     Daran müssen sich alle anderen "Geister" (Lehrtext) messen lassen. Daran muss ich mich heute messen lassen. Wonach ich mich heute richte, ist auch ein Hinweis für andere, die auf der Suche sind. Jeder von uns nimmt mit seinen Entscheidungen und mit seinen Werten Einfluss darauf, wie die Zukunft für uns und unsere Nachkommen wird. Es kommt darauf an, wes Geistes Kind ich bin und in wessen Geist ich meine Entscheidungen treffe. Ich will sie im Namen dessen treffen, der Herr ist über Raum und Zeit. Er ist als Mensch in die Welt gekommen, um mir da zu begegnen. Nach ihm will ich mich richten.

Gebet: Herr, ich weiß zwar nicht, was auf mich und meine Kinder und Enkel zukommen wird. Aber ich weiß, dass du auf uns zukommen wirst. Du bist unsere Zukunft. Dir vertraue ich unser Leben an. Führe uns sicher durch die Zeiten und halte deine schützende und segnende Hand über uns alle. Amen

Herzliche Grüße

Hans Löhr

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Samstag, 8. Dezember 2018

"Nein, ich bereue nichts" hl

Losung: Hiob sprach zu Gott: Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen; aber nun hat mein Auge dich gesehen. Darum gebe ich auf und bereue in Staub und Asche. Hiob 42,5-6

Lehrtext: Petrus dachte an das Wort, das Jesus zu ihm gesagt hatte: Ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er ging hinaus und weinte bitterlich. Matthäus 26,75

Liebe Leserin, lieber Leser,

die französische Chanson-Sängerin Edith Piaf hatte Anfang der 60er Jahre einen Welt-Hit mit dem Chanson „Non, je ne regrette rien“ („Nein, ich bereue nichts“). Darin ging es um ihr Liebesleben und all das Gute und Böse, das sie erlebt hatte. Nun gut, das mag so gewesen sein. Aber wenn es um das Leben überhaupt geht, kann dann so ein Satz stimmen?
Ich bereue einiges und du vielleicht auch. Ich bereue Dummheiten, Fehleinschätzungen und vor allem, dass ich anderen mit unbedachten und aufbrausenden Worten weh getan habe. Stimmt, ich bin ein emotionaler Mensch und bisweilen etwas spontan und impulsiv. Aber diese durchaus positiven Eigenschaften haben eben auch ihre Kehrseite. Doch auch wenn ich manches bereue, gehe ich nicht in Sack und Asche.
Hiob bereut in der heutigen Losung, dass er Gott wegen seines grausamen Schicksals bittere Vorwürfe gemacht hatte. Nun ist Hiob in der Bibel ein Beispiel dafür, wie ein Mensch mit Gott hadert und ringt, wenn ihn großes Leid getroffen hat. Ich kann verstehen, wenn es da heißt: „Ich gebe auf“. Irgendwann muss man sich in das fügen, was unabänderlich ist und sich in der Situation, so wie sie ist, wieder zurechtfinden. Sonst wird das Leben zur Qual. Irgendwann muss man von seinen Wünschen, Erwartungen und Hoffnungen Abschied nehmen, wenn sich herausstellt, dass sie Illusionen waren. Das ist bitter. Das eröffnet aber auch wieder neue Lebensmöglichkeiten.
Doch damit bin ich nicht einverstanden, dass Hiob sagt »ich bereue in Staub und Asche«. Wer Gott Vorwürfe macht oder wegen seines Leids anklagt, muss nicht bereuen. So ist das zum Beispiel in den Klagepsalmen des Alten Testaments. Warum das bei Hiob anders ist, weiß ich nicht. Jedenfalls verlangt mein Gott, wie er mir in Jesus begegnet, nicht, dass ich vor ihm in Staub und Asche zu Kreuze krieche. Im Gegenteil. Solange ich mich an ihn wende, und sei es, indem ich ihm Vorwürfe mache, bin ich mit ihm verbunden. Solange ist er mein Gott, und halte ich an ihm fest. Katastrophal wird es erst, wenn ich verstumme, nicht mehr mit ihm rede und mich von ihm abwende. Dann bestrafe ich mich selbst. Wenn ich Gott gegenüber etwas zu bereuen habe, dann, dass ich mehr hoffen, glauben und lieben hätte sollen. Und das nicht, weil ich das müsste, sondern weil es mir und meinen Mitmenschen gut getan hätte.

Die Szene aus dem Lehrtext bewegt mich schon immer sehr. Ich sehe vor mir den gefesselten und gefolterten Jesus, wie er mit großen und traurigen Augen Petrus anblickt, der ihn soeben verleugnet hatte. Er weiß, dass die Angst vor dem Tod in Petrus stärker war als die Liebe zu ihm. Und er wusste das schon immer. Wusste, dass hinter dem großspurigen Bekennermut des Petrus die Angst lauerte. Wusste, dass es mit dem Glauben seines Jüngers soweit nicht her war.
Sein Blick hat Petrus ins Herz getroffen. Er trifft auch mich ins Herz, weil ich mich in Petrus erkenne. Ich kann, wenn es hart auf hart kommt, für meinen Glauben, für mein Gottvertrauen auch nicht die Hand ins Feuer legen. Aber Jesus hat das getan. Hat sich für mich ans Kreuz schlagen lassen. Damit hat er die Garantie gegeben, dass er mich unter allen Umständen bedingungslos liebt und dich auch. Unter allen Umständen.
Petrus hat sein Verhalten bitter bereut. Offenbar hatte er zuvor nicht wahrhaben wollen, wie schwach er wirklich ist. Mir ist das eine Warnung, dass ich nicht zu vollmundig von meiner Treue und meinem Vertrauen zu Gott rede. Und mir wird durch diese Geschichte wieder einmal klar, dass im Glauben nichts von mir, aber alles von Gott abhängt, von seiner Treue und seiner Barmherzigkeit.
 Vieles in meinem Leben bereue ich nicht. Manche Niederlagen sagen mir, dass ich wenigstens gekämpft habe. Meine Narben an Leib und Seele zeigen mir, dass ich gelebt und etwas riskiert habe. Aus manchem Leid bin ich stärker hervorgegangen. Aber ein paar Dinge bereue ich schon. Und dazu gehört, dass ich meinem Gott manchmal mehr hätte vertrauen sollen und ihm dankbarer sein. Doch das ist Schnee von gestern. Heute habe ich eine neue Chance. 

Gebet: Ja, Herr, es wäre besser gewesen, wenn ich dir mehr vertraut, mehr auf dich gehofft und dich und meine Mitmenschen mehr geliebt hätte. Und es tut mir leid, dass ich andere verletzt habe. Wenn es wieder geschieht, will ich sie auch wieder um Entschuldigung bitten. Doch heute hast du mir eine neue Chance gegeben, so zu leben, dass ich nichts zu bereuen habe. Ich will diese Chance nutzen. Doch wenn mir das nicht gelingt, wirst du mir vergeben und mir Mut machen, es wieder zu versuchen. Amen

Herzliche Grüße

Hans Löhr



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 Hans Löhr / Sommersdorf 5 / 91595 Burgoberbach

Freitag, 7. Dezember 2018

Der dienende Herrscher hl

LosungHERR, du bist allein Gott über alle Königreiche auf Erden, du hast Himmel und Erde gemacht. 2.Könige 19,15 

Lehrtext: Du allein bist heilig! Ja, alle Völker werden kommen und anbeten vor dir, denn deine Urteile sind offenbar geworden. Offenbarung 15,4 

Liebe Leserin, lieber Leser,

an diesem Punkt bin ich unnachgiebig: Für mich sind Personen in hohen Positionen wie Minister, Kanzler, Präsidenten, Bischöfe, Professoren etc. und auch ihre jeweiligen weiblichen Erscheinungen zuallererst Dienstleister. Ihre Aufgabe ist es, verantwortungsbewusst zu regieren, aber nicht sich an der Macht zu berauschen; nicht zu herrschen, sondern zu dienen. Sie haben für die Menschen im Land da zu sein und nicht umgekehrt. Gerade die leitenden Personen in den Kirchen müssen den Gläubigen dienen, ansonsten sind sie fehl am Platz. Und dienen heißt dienen. Heißt, die Menschen selbst zu fragen, was sie wollen und brauchen und dann dafür zu sorgen, dass es ihnen gut geht und sie in Frieden leben können. Nicht von ungefähr heißen Personen in Regierungsverantwortung auch Minister, auf Deutsch: Diener! Und ein Ministerpräsident ist demzufolge der oberste Diener, der für seine Regierung und für seine Beamten ein Vorbild sein soll.
     Allein, dass solche Menschen in gehobene Positionen gekommen sind, nötigt mir noch keinen Respekt ab. Sie müssen schon beweisen, dass sie auch fähig sind, entsprechend ihrer Machtstellung für andere da zu sein und für ihr Wohlergehen zu sorgen. Nein, ich akzeptiere keinen Menschen, der mich beherrschen will.
Aber ich akzeptiere, mehr noch, ich ehre Gott, der über allen ist. Er ist mir heilig. Und das gerade deshalb, weil er in Jesus in die tiefsten Tiefen menschlichen Lebens hinabgestiegen ist bis hinunter "in das Reich des Todes", um zuallererst den Elenden und Verzweifelten nahe zu sein. 
     Er herrscht, indem er dient. Das ist seine göttliche Würde. Wer sich allerdings einen Gott wünscht, der auf einem goldenen Thron sitzt und die Menschen tief unter sich nach seiner Pfeife tanzen lässt, der ist beim Gott der Bibel an der falschen Adresse. Der soll sich an die Pharaonengötter der alten Ägypter wenden oder an die Gottkaiser im alten Rom und an all die Herrschenden unserer Tage, die sich so aufführen. Wer das Bedürfnis hat, zu kriechen und anzuhimmeln, der ist bei ihnen richtig. 
     Mein König aller Könige ist nicht im Palast geboren, sondern in einem stinkenden Stall. Er lag nicht in einer goldenen Wiege, sondern in einem Futtertrog. Seine Macht ist die Liebe und sein Reichtum die Barmherzigkeit. Er trägt eine Krone aus Dornen und hängt an einem „Thron“ aus Holz. So regiert er die Welt. So regiert er mich und dich. Darum verehre ich ihn und liebe ihn.

Gebet: Herr, du bist mein König. Danke für alles, was die für mich getan hast und tust. Regiere mich auch weiterhin mit deiner Liebe. Sei du mein Schutz vor allem Bösen und meine Hilfe zu allem Guten. Amen

Herzliche Grüße


Hans Löhr

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