Wochenspruch: Jesus sagt: Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele. Matthäus 20,28
Liebe Leserin, lieber Leser,
glaubst du an Gott? Nun, wenn du dich für solche Texte wie hier interessierst, wird das vielleicht so sein. Viele, sehr viele glauben an Gott. Auf unserer Erde sind die weitaus meisten Menschen nach wie vor religiös, auch wenn sie anderen Religionen angehören. Auch wenn sie ihrem Gott andere Namen geben und sich andere Geschichten von ihm erzählen. Selbst in westlichen Ländern scheint die Religiosität derzeit wieder zuzunehmen, auch wenn bei uns weiterhin viele aus der Kirche austreten.
Irgendwie glauben viele an Gott. Aber an Jesus? Nach dem Zeugnis der Bibel ist Gott der Schöpfer der Welt, ihr König, der sie regiert. Dem man mit Ehrfurcht und Bewunderung begegnen und dienen soll. Aber wie soll man ihn sich vorstellen?
Von Jesus heißt es in der Bibel: „Wer mich sieht, der sieht den Vater”. Oder: „Ich und der Vater sind eins.” Und was genau sehe ich, wenn ich Jesus so sehe? Jedenfalls nicht das, was man sich normalerweise unter einem Gott vorstellt. Ich sehe ein Kind in einem Futtertrog in einem Viehstall und einen sterbenden Mann am Kreuzgalgen.
Und in der Bibel lese ich, dass er gesagt hat: „Ich bin sanftmütig und von Herzen demütig.” Und "Liebe deinen Nächsten, auch deinen Feind.” Im Bibelwort für die neue Woche sagt er sogar: „Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele.”
Ein Gott, der uns Menschen dient? Der sich die Schürze umbindet und seinen Jüngern die Füße wäscht? (Joh 13). Ja, sein Leben für uns gibt? Der uns auf diese Weise freikauft von unserer Selbstbezogenheit, von allem, was uns gefangen nimmt und von ihm trennt?
Das und noch mehr stellt die Vorstellung von einem Gott auf den Kopf. Kein Wunder, dass Juden und Muslime das anders sehen.
Und wir Christen? Wie viele von uns glauben wirklich an Jesus und daran, dass in ihm Gott selbst bei uns ist?
Gebet: Herr, dich so zu sehen, wie du dich zeigst und mit Herz und Verstand zu fassen, was du sagst und tust, fällt mir nicht leicht. Doch gerade weil du so ganz anderes bist als erwartet, überraschst du mich und bringst mich dazu, auf dich zu achten, dir zu vertrauen und dich zu lieben. Amen
Herzliche Grüße,
Ihr / dein Hans Löhr
Herzlichen Dank für die Auslegung und das Gebet lieber Herr Löhr. Schön und hilfreich , dass ich wieder von Ihnen lesen konnte .
AntwortenLöschenIch wünsche Ihnen und Ihren Lesern einen guten Start in diese Woche und Gottes Segen
Lieber Herr Löhr vielen Dank für Ihre Auslegung ja auch ich kann nur immer wieder über Jesus staunen und ihn mit meinem kleinen menschlichen Herzen als Herrn und Erlöser annehmen und so gut ich es vermag zu Folgen ohne Jesus Hilfe geht es nicht darauf bin ich angewiesen es hat meiner Seele gut getan von Ihnen heute zu lesen Ihnen ihrer Familie und allen Lesern Gottes reichen Segen herzliche Grüße Angelika
AntwortenLöschenGuten Morgen! Ich bin so froh, von Ihnen zu lesen, lieber Herr Pfarrer Löhr. Ihre Sicht auf den Glauben hilft mir, darin zu wachsen. Ich danke Ihnen sehr und wünsche Ihnen Gottes Segen ebenso wie der lesenden Gemeinde hier im Netz.
AntwortenLöschenIch muss gestehen, dass es für mich viel einfacher ist, an Gott zu glauben als so an Jesus zu glauben, dass ich zu ihm bete. Aber ohne Jesus könnte ich schon lange nicht mehr an Gott glauben. Er hat mir (hoffentlich) für alle Zeit den Weg zu Gott gezeigt, gezeigt, wie Gott ist. Gott ist die Liebe. Jesus ist die Tür, durch die ich sehen kann, um etwas von Gott zu sehen/erhaschen/vielleicht begreifen. Jesus hat sein Leben hingegeben, um uns den Weg zu Gott zu zeigen. Er hätte auch sich verstecken können, seine Meinung nicht mehr öffentlich machen. Dann wäre er vielleicht am Leben geblieben. Aber er hat den Weg in den Tod gewählt, sehr schweren Herzens. Damit kann ich glauben, dass er Gott zuliebe sich hat umbringen lassen. Und als er gestorben war, haben zuerst seine Lieben, dann mehr und mehr Menschen gemerkt, dass er weiterlebt. Ich kann manchmal meinen Vater an meiner Seite spüren, der schon lange verstorben ist. Das ist jedesmal ungeheuer tröstlich. So stelle ich es mir vor, ist es mit Jesus auch. Aber zu ihm beten kann ich nicht.
Das muss ja vielleicht auch nicht sein, denn mit Hilfe von Jesus ist mir Gott alle Zeit so nahe, dass ich zu ihm beten kann. Und auch manchmal spüren, dass Gott mit mir ist. Insofern bin ich auch gern Jesu Schäflein...
Cornelia.
Danke für diese trostreichen Worte am Morgen. Wer Gott vertraut, hat wohlgebaut! Möge dieser. Spruch mich durch meine schwierige Zeit begleiten. Ich wünsche allen eine segensreiche und behütete neue Woche.
AntwortenLöschenIch bete meist zu Jesus, er ist für mein Ansprechpartner. Habe des öfteren ein schlechtes Gewissen, dass ich Gott nicht mit einbeziehe.
AntwortenLöschenIch weiss ist blöd, ist aber so. Ich weiss, Gott=Jesus und Jesus= Gott.
Von meinem Empfinden her ist Jesus zu dem ich am meisten Zugang habe. Allen eine segensreiche Woche.
Renate