Mittwoch, 23. Juni 2021

dazugehören hl

Losung: Ich will dich loben mein Leben lang und meine Hände in deinem Namen aufheben. Psalm 63,5 

Lehrtet: Mit Freuden sagt Dank dem Vater, der euch tüchtig gemacht hat zu dem Erbteil der Heiligen im Licht. Kolosser 1,11-12 

Liebe Leserin, lieber Leser, 

dazugehören – das ist eines unserer stärksten Bedürfnisse. Dazugehören zu einer Familie, zu einer Schulklasse, zum Team der Arbeitskollegen und Kolleginnen. Dazugehören zum Freundeskreis, zum Verein, zur Kirchengemeinde, zur Dorfgemeinschaft, zu den Deutschen, den Europäern, zur Menschheit.

Die Kehrseite heißt, sich abgrenzen von denen, die nicht zu uns gehören sollen, von Ausländern, von sozial Deklassierten, von denen, die eine andere Religion oder Weltanschauung haben, manchmal auch von Behinderten und chronisch Kranken und erst recht von Kriminellen ….

Dazugehören zu denen, die ähnliche Werte teilen. Die den richtigen Glauben haben, zu den Erwählten gehören und einmal auch zu den Heiligen und Seligen bei Gott (Lehrtext). Die anderen aber sollen zusehen, wo sie bleiben. Schließlich wollen sie nicht so sein wie wir. Selber schuld.

Oh Mann, was für ein Elend, wenn Christen noch immer so denken trotz aller Verbrechen, die sie im Namen Gottes im Lauf der Zeit an Andersgläubigen verübt haben! Ein solches Denken: „Wir, die kleine Schar der Rechtgläubigen und Erwählten und dort die große Menge der Verworfenen und Verdammten“, ist seit jeher die Wurzel von Leid und Gewalt, von Mord und Totschlag.

Für dieses Denken kannst du einige Hinweise in der Bibel finden. Doch mir ist Anderes bei weitem wichtiger. Ich freue mich, dass jedes Geschöpf in Gottes Herzen einen Platz hat und behält. Viele ahnen davon nichts. Schade. Sie würden leichter und getroster leben, wüssten sie das.

Unser Gott ist das Ganze. Alles, was ist, ist aus ihm hervorgegangen. Alles, was ist, hängt mit allem zusammen, auch wenn wir die Einzelheiten oft nicht verstehen. Alles gehört zusammen und es ist an der Zeit, dass es auch zusammenwächst. Die Afrikaner sind unsere Vorfahren, deren Gene man heute noch in unserem Erbgut entdecken kann. Gleiches gilt für die Tiere, mit denen wir in einem erstaunlichen Umfang verwandt sind. 

Wie alles andere auch, sind wir Sternenstaub, bestehen aus Atomen und Molekülen, die vorher andere Gebilde geformt haben und die nach unserem Tod Bausteine für andere Dinge und Lebewesen sein werden. Was für die Welt der Materie gilt, gilt auch für die Welt des Geistes. Es ist ein Gott und ein Geist der alles bewirkt und in allem wirkt, der von verschiedenen Religionen auf verschiedene Weise angebetet wird. Und dieser Geist, ist der Geist der Liebe des barmherzigen Vaters zu seinem Sohn Jesus Christus. Durch sie hat er alles geschaffen, was ist. So bringt er mich dazu, seine ganze Schöpfung zu lieben und ihn dafür zu preisen (Losung). 

Gebet: Wunderbarer Gott, Schöpfer und Vater, wie gerne lebe ich in deiner Welt, auch wenn ich Leid erfahre, hinfällig werde und vergehe. Ich liebe das Leben, das du geschaffen hast und ich liebe dich; denn ich gehöre zu dir für immer. In deiner Welt bewege ich mich wie ein Fisch im Wasser, denn du bist mein Lebenselement. Nur in dir kann ich sein. Nur durch dich ist alles, was es ist. Dich preise ich im Namen deines Sohnes und meines Bruders Jesus Christus Amen

Herzliche Grüße!

Ihr / dein Hans Löhr

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Dienstag, 22. Juni 2021

"Deines Gartens schöne Blum" hl

Losung: Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Felde; wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da. Die Gnade aber des HERRN währt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Psalm 103,15-16.17 

Lehrtext: Durch Jesus Christus haben wir den Zugang im Glauben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit, die Gott geben wird. Römer 5,2

Liebe Leserin, lieber  Leser,

„Hans, mach dir nichts vor. Für deine Urenkel wirst du einmal nur noch ein Name im Stammbaum sein so wie deine Urgroßeltern für dich.“ So ist das eben. Soll ich darüber traurig sein, ich Blume und Gras?

Zu Beginn der Schöpfung, als mit dem Energieblitz des Urknalls Zeit und Raum entstanden, war ich bereits eine Möglichkeit unter zahllosen anderen. Die weitaus meisten Möglichkeiten sind nicht Wirklichkeit geworden. Ich aber schon. Für ein paar Jahrzehnte darf ich unter dem Licht der Sonne wohnen, Freude und Leid empfinden, andere Menschen lieben und von ihnen geliebt werden. Für ein paar Jahrzehnte darf  ich Gott loben und preisen.

Und danach? Gott allein weiß, warum ich dieses unfassbare Glück habe, geboren worden zu sein und zu leben. Doch er kennt auch die Möglichkeiten, die nicht Wirklichkeit geworden sind. Und er wird mich noch kennen, wenn ich hier auf der Erde längst vergessen bin.

Durch Jesus Christus habe ich Zugang zu einem solchen Glauben, zu einer solchen Hoffnung. Er sagt zu mir: „Ich habe dich doch nicht gesucht und gefunden, damit ich dich wieder verliere. Mein Vater, dein Schöpfer, hat dich doch nicht Wirklichkeit werden lassen, damit du wieder wie ein Streichholz verlischst. Und wenn du hier in dieser Welt verblüht bist, so wirst du in seinem Garten weiterblühen, schöner denn je.“

Gebet:

Hilf mir und segne meinen Geist
mit Segen, der vom Himmel fleußt,
dass ich dir stetig blühe;
gib, dass der Sommer deiner Gnad
in meiner Seele früh und spat
viel Glaubensfrüchte ziehe.

Mach in mir deinem Geiste Raum,
dass ich dir werd ein guter Baum,
und lass mich Wurzel treiben.
Verleihe, dass zu deinem Ruhm
ich deines Gartens schöne Blum
und Pflanze möge bleiben.

15 Erwähle mich zum Paradeis
und lass mich bis zur letzten Reis
an Leib und Seele grünen,
so will ich dir und deiner Ehr
allein und sonsten keinem mehr
hier und dort ewig dienen.

(Paul Gerhardt, EG 503 „Geh‘ aus mein Herz“, Verse 13 bis 15)

Herzliche Grüße!

Ihr / dein Hans Löhr

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Montag, 21. Juni 2021

Was tut dir gut? hl

Losung: Ihr werdet mit Freuden Wasser schöpfen aus den Brunnen des Heils. Jesaja12,3

Lehrtext: Jesus spricht:/ Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Matthäus 11,28

Liebe Leserin, lieber Leser ,

erschöpft, gestresst, beunruhigt? Mental leer und seelisch ausgetrocknet?

Wie wäre es dann mit Alkohol? Mit Dauerfernsehen? Mit ständiger Ablenkung und Zerstreuung? Mit Smartphone, iPhone und Tablet vom Aufwachen bis zum Einschlafen? Viele, sehr viele machen das. Warum nicht auch du? Willst du eine Außenseiterin sein? Oder hast du gute Gründe, weshalb du woanders Hilfe suchst?

Manche machen Yoga, meditieren, treiben Sport, fahren Rad, pflegen ihren Garten, gehen raus in die Natur oder haben sonst ein Hobby, das sie ausfüllt. Andere erholen sich bei Kunst und Kultur, spielen ein Instrument, hören anspruchsvolle Musik, malen oder befassen sich mit Literatur, unternehmen etwas mit ihrer Partner/in, mit Kindern und Enkeln oder pflegen den Kontakt zu guten Freunden...

Und du? Wie kommst du wieder zu seelischen Kräften? Was tut dir gut, beruhigt dich und baut dich wieder auf?

Bei mir ist es ein Mix aus verschiedenen Dingen. Und dazu gehört auch, dass ich sage:

Gebet: Herr, mich belasten die Probleme, die ich noch klären muss, die Ansprüche, die andere an mich haben, die Enttäuschungen und Sorgen, die immer wieder auftauchen. Mir wird das alles zu viel und zu schwer. Und dann ist es so mühsam, aus eigener Kraft mit dem allen fertig werden zu müssen. Darum nehme ich dich beim Wort, komme mit meinen Lasten zu dir und lege sie in deine Hand. Du willst sie mir abnehmen oder hilfst mir, sie zu tragen. Du machst es mir wieder leicht, und ich kann aufatmen bei dir. Amen

Herzliche Grüße

Ihr / dein Hans Löhr

Sonntag, 20. Juni 2021

aufblühen hl

Losung: Sucht den HERRN, solange er zu finden ist; ruft ihn an, solange er nahe ist. Jesaja55,6

Lehrtext: In Christus wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig. Kolosser 2,9

Liebe Leserin, lieber Leser,

der Herr sucht dich. Lass dich von ihm finden! 

Er ist dir nahe und für dich da. Lass ihn ein. 

Er ist die Quelle des Lebens. Trinke aus ihr, und deine Seele grünt. 

Er ist dein Licht. Orientiere dich an ihm auf deinem Weg. 

Er ist dein Hirte. Nimm seine Hand im finsteren Tal.

Jesus Christus ist dein Herr. Er beherrscht dich nicht, sondern dient dir (siehe Losung von gestern) als Bruder und Freund. 

In ihm begegnet dir der barmherzige und liebende Gott (Lehrtext). Ihm kannst du trauen.

Gebet: Herr, wo sonst soll ich mein Glück suchen, da du mich doch gefunden hast? Wem sonst soll ich mein Innerstes anvertrauen, da du doch mein Herz kennst? Wo sonst finde ich Ruhe, da du mir doch deinen Frieden gibst? Dir kann ich mich öffnen. Bei dir kann ich aufblühen wie eine Rose im Sonnenlicht. Amen

Herzliche Grüße und einen gesegneten Sonntag !

Ihr / dein Hans Löhr

Samstag, 19. Juni 2021

Dienen statt herrschen hl

Losung: Weh denen, die Unheil planen, weil sie die Macht haben! Micha 2,1

 

Lehrtext: Jesus spricht: Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker niederhalten und die Mächtigen ihnen Gewalt antun. So soll es nicht sein unter euch; sondern wer unter euch groß sein will, der sei euer Diener. Matthäus 20,25-26

Liebe Leserin, lieber  Leser,

20 Januar 1942. Wannseekonferenz zur sogenannten Endlösung der Judenfrage. Von den 15 Teilnehmern aus der SS und der Hitler-Regierung sind nach dem Kriege ein paar gehenkt worden, darunter der Massenmörder Adolf Eichmann und der Hetzer Julius Streicher. Ein paar sind ihrem „Führer“ gefolgt und haben feige Selbstmord verübt. Der Vorsitzende der Konferenz, Heydrich, wurde bei einem Attentat getötet. Gestapo-Müller kam beim Sturm der Roten Armee auf Berlin ums Leben, und der Blutrichter Roland Freisler bei einem Bombenangriff: "Weh denen, die Unheil planen, weil sie die Macht haben!” (Losung)

Nicht immer siegt die Gerechtigkeit. Der spanische Diktator Franco ist im Bett gestorben ebenso wie ein weiterer  Massenmörder, Mao Tse Tung. Und dennoch, das Böse gewinnt zwar immer wieder die Oberhand, aber es bleibt nicht an der Macht. Das ist zumindest mein Eindruck. Ob sich nicht doch eine gute Macht, ob sich nicht doch Gott letztendlich durchsetzt? Ich will das glauben. Jedenfalls weigere ich mich, den Untergang zu beschwören.

Doch ich darf nicht bloß Zuschauer sein. Jesus sagt klar, dass wir Christen niemandem Gewalt antun dürfen, auch keine militärische, niemand unterdrücken, weder politisch noch ökonomisch, nichteinmal herrschen sollen wir in Staat, Kirche und Gemeinde. Vielmehr sollen Christen sich als Diener verstehen, einer für den anderen (Lehrtext).

Und in der Tat, in unserer Demokratie und in unserem Rechtsstaat gibt es eigentlich keine Herrscher, sondern nur Dienstleister/innen mit kontrollierten Machtbefugnissen. Die Bundeskanzlerin, der Richter, der Bischof, die Bürgermeisterin, der Polizist ... sie alle sind lediglich Dienstleister, die den Bürgerinnen und Bürgern dienen sollen, - eigentlich. Ab und zu muss man sie aber selbstbewusst daran erinnern, dass ihnen die Macht nur auf Zeit geliehen ist, um anderen zu dienen.

Und wie ist es in der christlichen Gemeinde? Wie in der Kirche? Oder wenigstens in der christlichen Familie und Ehe? Und ich selbst, verstehe ich mich wirklich als Diener meiner Mitmenschen?

Gebet: Herr, du dienst mir mit deiner Liebe, statt mit Befehl und Zwang über mich zu herrschen. Das kann ich nur schwer begreifen. Und doch erlebe ich Tag für Tag, dass du mir hilfst. Dafür danke ich dir und will dir auf deinem Weg nachfolgen. Amen

Herzliche Grüße! 

Ihr / dein Hans Löhr 

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Freitag, 18. Juni 2021

Gott ist treu hl

Losung: Schaff uns Beistand in der Not; denn Menschenhilfe ist nichts nütze. Psalm 60,13 

Lehrtext: Der Herr ist treu; der wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen. 2.Thessalonicher 3,3 

Liebe Leserin, lieber Leser, 

„Der Herr ist treu“ – auch dann noch, wenn ich ihm untreu bin.
Er bleibt bei mir, auch wenn Menschen mich verlassen.
Er hilft mir, wenn sie mir nicht mehr helfen können.
Wenn ich in großen Schwierigkeiten bin, gibt er mir die Kraft, sie zu bestehen.
Wenn ich keinen Ausweg mehr sehe, öffnet er eine Tür.
Wenn mir die Lasten zu schwer werden, hilft er tragen.
Ich mache mir Sorgen um andere, doch er sagt: "Sei ruhig, ich sorge für sie."
Mir fehlt die Kraft für diesen Tag. Er sagt: "Gemeinsam schaffen wir das."
Ich bin pessimistisch, was die Zukunft bringt. Er sagt: "Fürchte dich nicht. Vertraue mir!"

"Gott ist treu" - Diese drei kleinen Wörter machen mich heute groß.

Gebet: Herr, du bist mein treuer Gott, gestern, heute und morgen. Auf dich kann ich mich verlassen, weil du mich nicht verlässt. Amen

Herzliche Grüße! 

Ihr / dein Hans Löhr 

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Donnerstag, 17. Juni 2021

Jetzt und nicht erst später hl

 Losung: Der HERR wird dir seinen guten Schatz auftun, den Himmel, dass er deinem Land Regen gebe zur rechten Zeit und dass er segne alle Werke deiner Hände. 5.Mose 28,12 

Lehrtext: Ihr habt schon geschmeckt, dass der Herr freundlich ist. 1.Petrus 2,3 

Liebe Leserin, lieber Leser, 

Gott wird, sagt die Losung, Gott wird. Ja das ist schon gut, das ist sogar sehr gut, dass er mir in der Zukunft Gutes geben wird. Kann ich darauf hoffen, so ist auch die Gegenwart erträglicher.

Aber noch wichtiger ist für mich, dass er mir jetzt Gutes tut, dass ich jetzt seine Nähe spüre und erlebe, dass er mich segnet und behütet. Davon spricht heute der Lehrtext. Dieses Bibelwort verspricht mir nicht Gottes Freundlichkeit für die Zukunft, sondern sagt, dass er jetzt freundlich zu mir ist.

Und woran merke ich das? Dass ich nach wie vor am Leben bin, ein Dach überm Kopf habe, ein Bett, genug Essen auf dem Tisch und mehr Kleider in Schrank als ich brauche. Vor allem merke ich das an der Freundlichkeit meiner Mitmenschen.

Gott ist diese geheimnisvolle Macht und Kraft, die alles geschaffen hat und erhält, bei der nichts verloren ist und alles vollendet wird. Ich nenne sie „Vater“, weil Jesus sie so nennt und damit sagt: „Die göttliche Macht, durch die ich lebe genauso wie du, ist die Macht des liebenden und barmherzigen Vaters, die sich in mir offenbart.“

Natürlich weiß ich, dass der Begriff „Vater“ nur ein Bild, eine menschliche Vorstellung von Gott ist. Aber ich kenne für mich keine bessere. 

Gebet: Mein Gott, du bist wie ein liebevoller, freundlicher Vater zu mir. Jederzeit kann ich im Gebet zu dir kommen und dir sagen, wie es mir geht. Jederzeit gibst du mir, was ich zum Leben brauche. Nein, ich leide wirklich keinen Mangel. Und dann gibst du mir auch noch den Glauben, durch den ich erkenne, wer und wie du für mich bist und dass diese ganze Welt von dir aus Liebe geschaffen ist. Wie gut, dass ich mich nicht vor einem blinden Schicksal fürchten muss, sondern dir vertrauen kann, gerade auch dann, wenn es mir nicht gut geht. Amen

Herzliche Grüße! 

Ihr / dein Hans Löhr 

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Mittwoch, 16. Juni 2021

Leben im Festanzug hl

Losung: Sieh her, ich nehme deine Sünde von dir und lasse dir Feierkleider anziehen. Sacharja 3,4 

Lehrtext: Aus Gnade seid ihr gerettet. Epheser 2,5 

Liebe Leserin, lieber Leser,

es ist noch gar nicht so lange her, da war es üblich, am Sonntag bessere Kleidung anzulegen und damit auch in die Kirche zu gehen. Bei uns auf dem Land ist das zum Teil noch so, lässt aber leider immer mehr nach.

In diesem Punkt bin ich altmodisch. Am Sonntag und für den Gottesdienstbesuch ziehe ich mich besser an als am Werktag. Das habe ich so in mir. Damit mache ich zwar auf Gott keinen Eindruck, aber ich brauche das für mich.

Und wie ist das nun mit Gott? Freut er sich denn nicht, wenn ich mich sonntags etwas herausputze? Doch, er freut sich sehr darüber, dass ich gut angezogen bin, dass ich die Kleider trage, die er für mich ausgesucht hat, die mir passen und die er mir geschenkt hat. Und das sind keine Trauerkleider, sondern Feierkleider. Er will, dass ich meinen Glauben feiere im festlichen Anzug der Freude und Dankbarkeit. Nicht nur am Sonntag. Und dazu habe ich ja auch allen Grund, weil er mein Gott sein will, egal, wie auch immer ich mich sonst verhalten habe und wie stark oder schwach mein Glaube ist.

Ich bin gerettet – sagt der Lehrtext. Anders gesagt: Von Gottes Liebe kann  mich nichts trennen, gar nichts, nicht einmal ich selbst, auch nicht der Tod. Sie hat er mir mit Jesus geschenkt. Das muss gefeiert werden. Und weil das alles auch für dich gilt, lade dich ein, mitzufeiern. Wie? Indem wir uns heute mal von nichts und niemandem die gute Laune verderben lassen.

Gebet: Herr, dir liegt nichts daran, dass ich in Sack und Asche gehe, um mich vor dir wegen meines Versagens zu demütigen. Dir liegt aber sehr viel daran, dass ich deine Feierkleider anziehe, die du mir schenkst. Dass ich mich in Freude und Dankbarkeit kleide, weil du mein Gott bist, der das Glück seiner Kinder und somit auch mein Glück will. Mit dir bin ich unauflöslich verbunden in Zeit und Ewigkeit. In diesem Glauben gehe ich mit dir durch gute und schlechte Zeiten. Amen

Herzliche Grüße! 

Ihr / dein Hans Löhr 

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Dienstag, 15. Juni 2021

Vertraue und lebe! oder "Gehhilfen für Glaubensschwache" hl

Losung: Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet. Psalm 66,20 

Lehrtext: Haltet fest am Gebet, wachen Sinnes und voller Dankbarkeit! Kolosser 4,2 

Liebe Leserin, lieber Leser, 

wenn du betest, wirst du in der Regel Gott um etwas bitten sei es für dich, sei es für andere. So machen es fast alle. Trotzdem sehe ich Bittgebete bzw. Fürbitten kritisch. Zum einen enthalten sie ein verstecktes Misstrauen. Mit meinen Bitten sage ich zugleich: ‚Ich traue Gott nicht zu, dass er von sich aus und von vorneherein tut, was gut für mich ist. Ich muss ihn mit meinen Bitten erst daran erinnern.‘ Zum anderen machen Bitten nur dann Sinn, wenn ich davon ausgehe, dass ich mit ihnen Gott zu etwas bringen kann, was in meinem Interesse ist. Mit einem Wort: dass ich ihn manipulieren kann.

Das aber, liebe Leserin, lieber Leser, ist Religion pur. Das machen auch die Hindus, die Muslime, die Juden. Das haben auch die heidnischen Völker zur Zeit Jesu gemacht und auch fast alle Christen von den Anfängen bis heute.

Ein untrügliches Kennzeichen von Religion ist, dass ich meine, auf verschiedene Weise auf Gott oder die Götter einwirken zu können, genauer: sie bestechen zu können sei es mit Bittgebeten, mit Kerzenanzünden, mit Wallfahrten, Heiligenanrufungen, mit Geldspenden oder Tieropfern, mit Gelübden, Stiftungen und so weiter.

Jesus ging es aber nicht um Religion, sondern um Gottvertrauen. Ich kann Gott nicht gnädig stimmen. Er ist das von Haus aus, weil er es so will. Ich kann, was meinen Glauben, ja sogar was mein Leben betrifft, garnichts tun. Er tut alles, wirklich alles für mich. Er hat das bisher getan. Er tut das heute und wird auch morgen alles für mich tun: „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln!“ 

Ich kann und muss mich auch nicht für ihn entscheiden. Das würde voraussetzen, dass ich in Glaubensdingen einen freien Willen hätte. Doch das ist leider ein hartnäckiger Irrtum, dem ich auch immer wieder anheimfalle. Gott hat sich in Jesus längst für mich entschieden. In und mit diesem Gottvertrauen kann ich leben. Genau darum geht es, und nur darum. 

Mehr ist nicht nötig, keine Kirche, keine Kirchenbehörde, keine Kirchengebäude, keine Gottesdienste, keine Taufe, keine Beichte, keine Hierarchie, also keine Priester und Pfarrer, geschweige denn Päpste und Bischöfe, keine Gebote, Regeln, Gesetze und keine Kirchenmusik, keine sakrale Kunst, keine Kirchensteuer. Und, wie schon gesagt, auch keine Bittgebete.

Nichts von alledem ist nötig, wenn ich in einem tiefen Vertrauen zu Gott leben kann, wie er mir in Jesus begegnet.

ABER - ich bin ein glaubensschwacher Mensch. Mein Glaube braucht leider ein paar von solchen Krücken, wie ich sie gerade aufgezählt habe, sonst kann er nicht laufen. Wichtig ist nur, dass mir klar ist, all diese Dinge sind Hilfsmittel für meinen Glauben, aber nicht glaubensnotwendig. Der eine braucht mehr dies, der andere mehr das. Und genauso wichtig ist, dass ich nicht an diese „Gehhilfen“ glaube, sondern an Gott. Solange sie mir gut tun, benutze ich sie gern. Wenn Sie mich aber beim Glauben eher behindern als unterstützen, stelle ich sie guten Gewissens in die Ecke, auch die Pfarrerin, auch den Papst.

Und wie ist das nun mit den Bittgebeten? Ja, auch sie sind Gehhilfen für mich. Gott braucht sie nicht, aber ich. Es beruhigt mich, wenn ich das, was mir am Herzen liegt, Gott gesagt habe. Doch ich tue gut daran, wenn ich dann noch anfüge: „Aber du Herr hast den Überblick und kennst meinen Weg. Darum soll geschehen was du willst, und nicht was ich will.“ Jedenfalls nimmt Gott mir meine Bittgebete nicht übel, sondern hört sich verständnisvoll an, was ich ihm sage. 

Jesus selbst hat mir mit dem Vaterunser eine solche Gehhilfe gegeben, weil er meine Glaubensschwäche kennt. Und Gott? Ich denke, er sagt zu meinen Bitten: „Ja, mein Menschenkind, ich weiß doch, was du brauchst. Ich sehe deine Not, ich fühle deine Schmerzen, ich kenne deine Angst. Vertraue mir, ich werde auf alle Fälle tun, was letzten Endes gut für dich ist. Vertraue und lebe! Ich bin für dich da.“

Es gibt noch andere Gebete, die nicht Ausdruck von Religion sind, sondern von meinem Gottvertrauen. Und dazu gehören alle Dankgebete, alle aufrichtigen Lobpreislieder. Dazu gehört alles, womit ich mein Vertrauen zum Ausdruck bringe, an erster Stelle mein Lieblingspsalm. In ihm geht es nicht darum, was ich mir wünsche, sondern was ist:

Gebet:

1 Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln
Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
4 Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.
6 Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar. Amen (Psalm 23)

Herzliche Grüße! 

Ihr / dein Hans Löhr 

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Montag, 14. Juni 2021

Gottvertrauen – Belohnung oder Geschenk? hl

Losung: Der HERR ist freundlich dem, der auf ihn harrt, und dem Menschen, der nach ihm fragt. Klagelieder 3,25

 

Lehrtext: Werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat. Hebräer 10,35 

Liebe Leserin, lieber Leser,

heute möchte ich mit dir darüber nachdenken, ob Gott uns belohnt, wenn wir ihm vertrauen.

»Vertrauen, welches eine große Belohnung hat«, heißt es im Lehrtext. Wer belohnt mich und womit? Gott? Ist denn Vertrauen eine Leistung? Wie viel wäre sie dann wert? Belohnst du etwa jemanden, der dir vertraut? Oder belohne ich mich selbst damit, dass ich mich bemühe, Gott zu vertrauen? Dann müsste ich doch zuversichtlich sein, angstfrei und voll Seelenruhe. Vielleicht ist das für dich so.

Oder ist Gottvertrauen letztlich nicht doch sein Geschenk, wofür ich nichts getan habe und nichts tun kann? Und ist ein echtes Geschenk nicht immer voraussetzungslos und keine Gegenleistung? Wäre es sonst nicht wieder eine versteckte Belohnung?

Würde Gott mich belohnen wofür auch immer, so würde er mich auch bestrafen wofür auch immer. Dann aber würde er bloß reagieren, sich also von meinem Verhalten abhängig machen. Doch das ist absurd. Das widerspricht seiner freien Gnade und dem Evangelium Jesu. Vielmehr lässt er seine Sonne aufgehen über denen, die es nach menschlichem Ermessen verdienen, aber auch über denen, die es nicht verdienen. (Matthäus 5,45)

Gerade weil er kein Mensch ist, sondern Gott und barmherzig, hat er es weder nötig, zu belohnen noch zu bestrafen. Das habe ich von Jesus gelernt. Ja, er ist freundlich zu allen seinen Kindern, auch zu denen, die nichts von ihm wissen (wollen). Das erfährt, wer auf ihn hofft und nach ihm fragt (Losung).

Und zu welchem Ergebnis kommst du?

Gebet: Herr, warum du mir die Gabe gibst, dir vertrauen zu können, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass ich sie mir nicht verdient habe. Umso dankbarer bin ich dafür. Ich weiß aber auch, dass ich mein Gottvertrauen wieder verlieren kann. Dann hätte ich wohl alles verloren. Davor bewahre mich. Amen  

Herzliche Grüße! 

Ihr / dein Hans Löhr 

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Sonntag, 13. Juni 2021

Pfeife auf die Welt, wenn sie brummt. hl

Losung: Ich will dem HERRN singen, dass er so wohl an mir tut. Psalm 13,6

Lehrtext: Leidet jemand unter euch, der bete; ist jemand guten Mutes, der singe Psalmen. Jakobus 5,13

Liebe Leserin, lieber Leser, 

man hat dich gekränkt, missachtet, geärgert? Das ist schlimm. Sowas kann lange an einem nagen. Und dann ärgert man sich noch zusätzlich, dass man sich selbst ärgert. Da wäre es jetzt genau das Richtige, wenn du auf die Welt pfeifen könntest, die dich so schlecht behandelt hat. Und das meine ich buchstäblich. Probier es mal aus. Geh dahin, wo du ungestört bist, und pfeife auf die Welt. Pfeife irgendeine Melodie und denk dir dabei: 

Gebet: Herr, ich muss mir jetzt einfach mal Luft verschaffen und auf die Welt und auf die pfeifen, die mich so mies behandeln. Sie können mich mal gern haben. Und wenn‘s mir dann wieder besser geht, singe ich dir zum Dank ein Lied.  Amen  

... und wenn du nicht pfeifen kannst oder willst, dann singe "Froh zu sein bedarf es wenig, denn wer froh ist, ist ein König" oder 

Tobe, Welt, und springe;
ich steh hier und singe
in gar sichrer Ruh!
Gottes Macht hält mich in acht;
Erd und Abgrund muss verstummen,
ob sie noch so brummen. (EG 396 Vers 2. Johann Franck. 1653)

Herzliche Grüße! 

Ihr / dein Hans Löhr 

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Samstag, 12. Juni 2021

Kritik und Selbstkritik hl

Losung: Wer zugrunde gehen soll, der wird zuvor stolz; und Hochmut kommt vor dem Fall. Sprüche 16,18 

Lehrtext: Was siehst du den Splitter in deines Bruders Auge, aber den Balken im eigenen Auge nimmst du nicht wahr? Lukas 6,41 

Liebe Leserin, lieber Leser, 


warum stört mich eigentlich der „Splitter“ im Auge des anderen, also das, was er aus meiner Sicht falsch macht? Ist der Splitter vielleicht Holz von meinem eigenen Balken und stört mich deshalb so sehr? Ist es also das, was mich an mir selber stört?

Warum fällt es mir schwer, meinen Mitmenschen damit leben zu lassen? Lebe ich doch auch mit meinem Balken. Und vielleicht hat der andere gar keinen Splitter in seinem Auge, was ich aber erst dann sehen kann, wenn ich den Balken aus meinem entfernt habe.

Warum meine ich, es besser zu wissen wie und wohin ein andere gehen soll, wenn ich selbst noch gar nicht in seinen Schuhen gegangen bin?

Warum habe ich es nötig, einen anderen mit meiner Kritik herabzusetzen? Bin ich denn selbst so winzig, habe ich selbst so wenig Selbstachtung und fühle ich mich so minderwertig, dass ich nur auf diesem Weg hoffe, größer werden zu können?

Warum verstecke ich meine eigenen Schwächen hinter meiner Kritik und versuche von ihnen abzulenken? Bin ich denn für meine Schwächen zu schwach, als dass ich mich ihnen stellen, sie ablegen oder zu ihnen stehen könnte? Bin ich zu schwach dafür, um Entschuldigung zu bitten, wenn ich einen Fehler gemacht habe?

Bleibe ich denn ewig ein Kind, wenn ich nicht zu Selbstkritik fähig bin?

Ist mein Hochmut in Wirklichkeit nicht Ausdruck meines Kleinmuts und mein Stolz nicht die Kehrseite meiner Selbstverachtung?

Jetzt bist du dran. Wie steht es mit deinem Balken?
 

Gebet: Herr, du machst mich frei und stark, dass ich anderen nichts vorspielen muss, was ich nicht bin. Du gibst mir die Kraft, mich zu meinen Schwächen zu bekennen und Fehler zuzugeben. Du gibst mir die Souveränität, dass ich anderen verzeihen und sie um Verzeihung bitten kann. Gib mir auch immer wieder Verständnis für die Schwächen und Fehler meiner Mitmenschen, dass ich nicht darauf herumreite, sondern sie aushalte und nachsichtig bin. Amen  

Herzliche Grüße! 

Ihr / dein Hans Löhr 

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