Dienstag, 1. Juni 2021

Gott und Geld hl

Losung: Wenn ihr euch von ganzem Herzen zu dem HERRN bekehren wollt, so tut von euch die fremden Götter. 1.Samuel 7,3 

Lehrtext: Kein Knecht kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Lukas 16,13 

Liebe Leserin, lieber Leser, 

andere Götter? Also für mich gibt es nur einen Gott. Er ist alles in allem ist. Er »ist nicht das Gute, sondern das Ganze«, um ein weiteres Mal diesen nachdenkenswerten Satz von Thomas Mann zu zitieren. Er ist Gott und Vater von allem, was war, ist und sein wird.

Andere beten ihn in verschiedenen Gestalten an. Ich wünsche, dass es ihnen damit gut gehen möge. Mir geht es gut mit dem Gott der Bibel, wie er mir in Jesus begegnet, mit meinem Vater, Schöpfer und Erlöser und mit dem Heiligen Geist, dem Geist der Liebe und des Friedens, aus dem alles hervorgeht, durch den sich alles vollendet.

Diesen Gott will ich niemandem aufnötigen und möchte aber auch keinen anderen aufgenötigt bekommen. Für ihn werbe ich nicht aggressiv missionarisch, sondern mit meinem Beispiel, wie ich glaube und lebe, mit meinem Glück und meinen Schmerzen, mit meinem Gelingen und meinem Scheitern – und mit meinen Losungsauslegungen. Ob das andere auf ihn neugierig macht?

Und nun zum Lehrtext:

     Mammon, der Gott des Geldes. Ja, für manche ist er alles in allem. Ob es ihnen damit gut geht? Und wie geht’s dir mit dem Geld? Ist es eine Quelle der Freude oder der Sorge, des Friedens oder des Streits, der Gier oder der Großzügigkeit? Oder alles auf einmal?
Von Jesus wird auch noch ein anderes Wort zum Geld überliefert: „Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon“
(Lukas 16,9). Statt dass ich dem Geld diene, soll es mir dienen. Es soll und kann mir helfen großzügiger zu werden und nicht geizig zu bleiben. Es soll mir dazu dienen, anderen damit Gutes zu tun und ihnen eine Freude zu machen und somit auch mir selbst (Lukas 16,1-9).

Ein Sprichwort sagt, „Mit warmen Händen geben“, zu Lebzeiten, und nicht warten, bis sie kalt geworden sind. Geld darf nur Mittel zum Zweck sein, zu einem guten hoffentlich, und nicht Selbstzweck. Das klingt alles schön und gut. Doch der Umgang mit Geld bleibt wohl eine lebenslange Herausforderung. 

Gebet: Herr, ich bin froh, dass ich nicht jeden Cent umdrehen muss. Das macht mein Leben leichter. Doch ich will das Geld nicht sinnlos ausgeben, sondern so, dass es mir und anderen dient und ich damit Freude machen kann. Lass mich auch beim Geld auf dich schauen, dass ich verantwortlich damit umgehe. Amen

Herzliche Grüße!
 

Ihr / dein Hans Löhr 

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