Bibelwort zum Neujahrstag:
Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit. Hebräer 13,8
Liebe Leserin, lieber Leser,
alles ändert sich. Alles.
Das ist eine Binsenweisheit. Und trotzdem hänge ich an dem, was mir lieb und teuer ist und möchte keine großen Veränderungen. Denn das Neue ist ungewohnt und bringt neue Herausforderungen mit sich.
Als ich noch jünger war, hat mir das nicht so viel ausgemacht. Aber inzwischen fällt es mir schwerer, mich darauf einzulassen.
Alles ändert sich. Wirklich? Ja. Nicht nur die Zeiten ändern sich, nicht nur ich selbst ändere mich – ob ich will oder nicht. Auch die ganze Schöpfung ändert sich fortwährend. Ständig entstehen in unserer Milchstraßen-Galaxie und in den Milliarden anderen Galaxien neue Sonnensterne mit neuen Planeten. Und wenn ihr atomares Feuer ausgebrannt ist, vergehen sie wieder.
Nichts ist ewig. Nichts bleibt. Das Leben nicht, die Erde nicht, die Sonne nicht. Und irgendwann auch das gesamte Universum nicht. Nichts ist ewig. Nichts bleibt. Bis auf einen: Gott, der sich uns in Jesus gezeigt hat.
Von ihm heißt es in der Bibel: „Gott ist Liebe. - Und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.
Gedicht:
Der Mensch lebt und bestehet
Nur eine kleine Zeit;
Und alle Welt vergehet
Mit ihrer Herrlichkeit.
Es ist nur Einer ewig und an allen Enden,
und wir in seinen Händen.
Claudius Matthias (1740 - 1815)
Gebet: Herr, ja wir sind in deinen Händen geborgen, ob wir das glauben oder nicht. Und wir bleiben da, auch wenn wir von dieser Erde wieder gehen müssen. Denn du bist ein Gott des Lebens, wie es Jesus verkündigt hat. Du zerstörst nicht, sondern rettest und schaffst neues Leben, wie es uns verheißen ist. Amen
Herzliche Grüße und ein gesegnetes neues Jahr.
Ihr / dein
Hans Löhr