Liebe Leserin, lieber Leser,
habe gestern auf meiner Musik-App ein altes Lied gehört:
Mein Wandel auf der Welt
Ist einer Schifffahrt gleich ...
Dieses „Bild” hat mich angesprochen. Stimmt, der Lebenswandel eines Menschen gleicht einer Schifffahrt. Manchmal über ruhige, glatte See. Dann wieder durch Sturm und Wellen.
Doch wohin? Habe ich ein Ziel? Oder treibe ich orientierungslos auf dem Meer der Zeit, bis ich irgendwann und irgendwo Schiffbruch erleide? Solche Fragen beunruhigen mich in diesen Tagen.
Dann aber meldet sich wieder die leise Stimme des Glaubens und sagt mir: „Du bist unterwegs zu deinem Heimathafen. Von da bist du gekommen. Dahin wirst du wieder zurückkehren – in Gottes ewige Arme."
Nein, ich muss nicht wissen, wie das im Einzelnen sein wird. Mir soll genügen, dass mir mein Ziel bekannt ist, auch wenn es noch hinterm Horizont liegt. Dahin will ich denken, wenn ich an mein Ende denke.
Und davor muss ich mich nicht fürchten. Muss diesen Gedanken nicht verdrängen. Ich überlasse es meinem Gott, wie und wann das sein wird.
Bis dahin aber will ich leben mit der Last und aus der Kraft, die er mir gibt. Will, so gut es geht, gelassen und dankbar sein.
Das alles hat für mich auch mit Ostern zu tun. Dazu brauche ich nicht unbedingt Hasen und bunte Eier.
Aber wenn ich es nicht wieder vergesse, will ich dieses Jahr zum Fest ein kleines Papierschifflein falten und ihm den Namen „Hoffnung” geben.
Gebet: Herr, du bist mein Ziel. Welche Turbulenzen in meinem Leben noch kommen werden, welche Stürme in der großen Welt mir auch den Mut nehmen wollen - du gebietest den Wogen und stillst den Sturm, dass ich ruhig werde. Denn du bist bei mir, bis ich einmal ganz bei dir bin. Amen
Herzliche Grüße,
Ihr / dein Hans Löhr
Herzlichen Dank für Ihre wegweisenden und auch Trost spendenden Worte
AntwortenLöschenund für das Gebet . Bleiben Sie mit all Ihren Lieben und auch Ihre Leser behütet lieber Herr Löhr
Lieber Herr Löhr vielen Dank für diese Auslegung sie hat mich sehr angesprochen ja ich bin auf dem Schiff auf der Reise ins himmlische Reich zur Ewigkeit und ich freue mich darauf inmitten aller Lebensstürme mit meinem Unvermögen das richtige zu tun vertraue ich darauf das Jesus bei mir ist und mich sicher ans Ziel bringt ihnen Ihrer Familie und allen Lesern Gottes reichen Segen herzliche Grüße Angelika
AntwortenLöschenIhre Auslegung hat mich mitten ins Herz getroffen. Danke!
AntwortenLöschenVielen Dank für das teilhabenlassen an Ihren Gedanken, die so mutmachend und wertvoll sind. Es tut gut darauf vertrauen zu dürfen, dass unser Lebensschifflein einen wohlwollenden Steuermann hat der uns sicher über das Meer des Lebens navigiert. Ich wünsche Ihnen einen gesegneten und behüteten Tag. Herzliche Grüße
AntwortenLöschenDanke, lieber Herr Löhr. Die letzte Reise mit dem Schiff an sein Ziel anzutreten, dort, wo man hergekommen ist, diese Vorstellung beruhigt. Auch ist die letzte Reise bei einem jeden Menschen unterschiedlich. Das zu verstehen, dass der oder die eine noch Umwege benötigt, vielleicht auch Angst hat, schon zurück zu müssen, andere wieder klar den Heimathafen ansteuern, ja, so ist das eine verständliche Vorstellungsweise.
AntwortenLöschenDanke für diese ermunternden Worte heute morgen. Wie gut ist es zu lesen, dass auch ich getrost in diesen Tag gehen kann, weil der Herr mich begleitet und mir beisteht in meiner so schwierigen Lage und mich dorthin führt, wo es für mich nur gut sein kann. Allen einen segensreichen und behüteten Tag.
AntwortenLöschenDanke für dieses schöne und gute Bild, was sie uns heute beschrieben haben.
AntwortenLöschenDas hilft mir sehr.
Herzlich, Annelie
Wenngleich ich immer noch nicht den Heimathafen ansteuern, sondern gerne noch ein bisschen rumschippern möchte...
AntwortenLöschenAnnelie
Danke Herr Löhr, dass Sie uns so oft Ihre ganz persönlichen innersten Gedanken mitteilen, die so hilfreich trösten und aufbauend sind und ich gestärkt in den Tag gehen kann. Ich bin manchmal so kleingläubig und Ihr Blog hilft mir, im Glauben zu wachsen und nicht abzutriften.Danke.
AntwortenLöschenDaaaanke! 🙏🙏🙏❤️