Sonntag, 5. Juli 2026

Du wirst nicht verraten hl

Predigt am 5. Juli 2026 im Lichtblickgottesdienst

Du wirst nicht verraten

Bibelwort: Die Fußwaschung (Johannes 13,4.5.12-18)

Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Lichtblickgemeinde,

es war im Jahr 1982 im Pastoralkolleg Neuendettelsau. Wir waren eine Handvoll junger Pfarrerinnen und Pfarrer, Anfang 30, und kamen zur Morgenandacht zusammen. Da lagen diese Gegenstände hier vor uns auf dem Boden: Eine Schürze, eine Waschschüssel und eine Dornenkrone. Dann hat der Kursleiter den passenden Abschnitt aus dem Johannes Evangelium (Kapitel 13,4.5.12-15) vorgelesen:
Dieses Bild hat mich tief beeindruckt und nicht wieder losgelassen. Es zeigt, wie Jesus sich selbst verstanden hat und wie er von denen verstanden sein will, die ihm folgen. 

Das Bibelwort

Im Johannesevangelium heißt es dazu: (eine Mitarbeiterin liest den Text vor)
Das Passahfest stand kurz bevor. Jesus wusste, dass nun die Zeit gekommen war, diese Welt zu verlassen und zum Vater zurückzukehren. Er hatte die Menschen geliebt und er hörte nicht auf, sie zu lieben. An diesem Abend aß Jesus zusammen mit seinen Jüngern. 

Da stand er vom Tisch auf, legte sein Obergewand ab und band sich ein Tuch aus Leinen um.
Er goss Wasser in eine Schüssel und begann, seinen Jüngern die Füße zu waschen und mit dem Tuch abzutrocknen.
Nachdem er ihnen die Füße gewaschen hatte, zog er sein Obergewand wieder an und kehrte zu seinem Platz am Tisch zurück.

Das Kontrastprogramm

Was wir hier aus dem Johannesevangelium hören, stellt das Bild, das sich viele von Jesus machen, auf den Kopf - bis heute. Diese Tat und seine Worte sind so revolutionär, dass es viele Christen seit 2000 Jahren nicht aushalten, Jesus so zu sehen und zu verstehen. Sie wollen einen Jesus, mit dem man nicht aneckt, mit dem man sich nicht schämen muss genauso wie damals seine Jünger.

Die sind geschockt, sind entsetzt: „Was tut er da? Anderen die Füße waschen? Das darf kein Jude tun und schon gar nicht unser Herr. Damit macht er sich unrein. Damit sinkt er auf die unterste Stufe. Dafür sind doch die heidnischen Sklaven aus dem Ausland da.“ Und jetzt? Jetzt kniet er, ihr Herr, vor ihnen auf dem Fußboden!

Da sagt Jesus etwas, das alles verändert: Er fragt seine Jünger: »Versteht ihr, was ich eben getan habe? Ihr nennt mich Lehrer und Herr. Das ist auch richtig so, denn ich bin es. Wenn schon ich, euer Lehrer und Herr, euch die Füße gewaschen habe, dann sollt auch ihr euch gegenseitig die Füße waschen. Ich habe euch damit ein Beispiel gegeben, dem ihr folgen sollt. Handelt ebenso!« 

Das ist das krasse Kontrastprogramm zu allen politischen und religiösen Herrschaftsmodellen. Wahre Größe zeigt sich nicht im Beherrschen, sondern im Dienen. Und das Erschreckende ist: Jesus tut das nicht aus einer Schwäche heraus. Aus der Fülle seiner Macht, die Gott ihm gegeben hat, wählt er das Knien, nicht das Thronen. Er ist sich nicht zu schade, sich die Hände schmutzig zu machen. Und er legt uns ans Herz, es ihm gleichzutun.

Seine Größe zeigt sich darin, dass er sich hingibt, demütig und sanftmütig. Dass er vergibt und auf jede Form von militärischer und sonstiger Gewalt verzichtet. Gottes Majestät und Macht zeigt sich darin, dass er in diesem Jesus und in keinem anderen zu uns kommt, in dem Kind aus dem Stall und in dem Mann am Kreuz.

Dienen heute

Das stellt alle Gottesbilder, die man sich auch in anderen Religionen macht, auf den Kopf. Die Neuendettelsauer Diakonissen haben das wohl verstanden, denn ihr Wahlspruch lautet: 

»Was will ich? Dienen will ich. Wem will ich dienen? Dem Herrn in seinen Elenden und Armen. Und was ist mein Lohn? Ich diene weder um Lohn noch um Dank, sondern aus Dank und Liebe; mein Lohn ist, dass ich darf!«

Aber sind das nicht unerfüllbare Forderungen? Kriegt man da nicht ein schlechtes Gewissen, wenn man das hört? Nein, das ist unnötig. Ich weiß ja, was in vielen Häusern in unseren Dörfern geschieht, wie sehr sich die Mütter um ihre Kinder und oft noch um die Alten kümmern; und wie auch die Männer ihren Teil dazu beitragen. Und ich weiß, dass das an der Haustür nicht aufhört. Da sind noch andere im Dorf, ob verwandt oder nicht, die Hilfe und Unterstützung brauchen. Auch die werden bei uns nicht links liegen gelassen. Ausnahmen gibt es immer. Auf die gehe ich jetzt nicht ein. Und dann gibt es auch noch die vielen Organisationen mit den Ehrenamtlichen: die Feuerwehr, den Gemeinderat, die Schülerlotsen, die Besuchsdienste …

Es geht nicht darum, dass man bis zur Erschöpfung für andere da ist. Aber darum geht es heute in der Predigt, dass Jesus uns den Weg zeigt, auf dem wir unterwegs sein sollen, egal wie weit wir kommen.

Die Dornenkrone

Und dann ist auf dem Bild noch ein dritter Gegenstand zu sehen, eine Dornenkrone, die unser Tagungsleiter damals für unsere Morgenandacht hingelegt hatte. Damit wollte er uns sagen: 

Der da wie ein Sklave seinen Jüngern die Füße wäscht, geht noch weiter. Er bleibt seiner göttlichen Sendung treu. Er läuft nicht davon, wenn es um alles geht, ums Leben. Er verrät Gottes bedingungslose Liebe nicht. Er verrät uns Menschen nicht, egal was wir glauben oder nicht glauben, ob wir männlich sind oder weiblich, oder wie man sich auch immer fühlen mag. Ob Deutsche oder Menschen mit Migrationshintergrund. Jesus verrät die Menschen in den Gefängnissen nicht, genauso wenig wie er den Verräter Judas verraten hat. Auch ihm wäscht er die Füße. Und ich glaube, auch jeder von uns verrät ihn immer wieder auf die eine oder andere Weise. 

Auch ein kleiner Verrat bleibt ein Verrat: wenn wir einander die Liebe und die Vergebung schuldig bleiben. Wenn wir nicht mehr fragen, was Jesus jetzt an meiner Stelle tun würde. Oder wenn wir unsere negativen Gefühle nicht beherrschen und andere abwerten. Jeder weiß doch, worum es geht.

Ja, das ist die Botschaft der Dornenkrone: Du wirst nicht verraten. Vielleicht von Menschen, aber nicht von ihm, nicht von Gott. Er ist und bleibt bei dir in deinen guten Zeiten. Doch er hält bei dir aus auch in den Zeiten deiner Schmerzen und Leiden, in denen du versagst und Angst hast.

Dienen mit Gebet

Vor einiger Zeit ist in meinem Bekanntenkreis ein schlimmes Unglück passiert. Da haben viele der Patientin und ihrem Mann mit ihren Gebeten und guten Wünschen gedient. Ich kenne auch solche Zeiten, wo man zu Hause sitzt und für einen geliebten Menschen nichts tun kann, der auf der Intensivstation in Todesgefahr schwebt.

Doch, du kannst Gott durch Jesus bitten, dass er jetzt bei diesem Menschen ist, ihn von allen Seiten umgibt und seine Hand über ihn hält (Psalm 139). Und du kannst ihm danken, dass er durch so viele andere Menschen hilft, auch durch die, von denen man gar nichts erfährt: angefangen von der Putzfrau im Krankenhaus bis zum Arzt. Ja, dafür kann man danken.

Woraus Jesus seine Kraft schöpft

Und jetzt frage ich euch: Hat Jesus Christus überhaupt die Macht und die Kraft, uns aus unseren Ängsten und Leiden zu reißen? Mitten im Leben und auch am Ende?

Viele von uns würden sofort sagen: „Ja, natürlich!“ Gut. Aber was ist das für eine Kraft? Eine überirdische? Der Liederdichter Paul Gerhardt hat die Antwort in seinem Passionslied gegeben. Er schreibt:

»Wenn mir am allerbängsten
wird um das Herze sein,
so reiß mich aus den Ängsten 
kraft deiner Angst und Pein.
«

Das ist das Geheimnis unseres Glaubens: Jesus rettet uns nicht um Geld, nicht mit Gewalt und Waffen, auch nicht mit Wundern und Riten.

Seine Kraft kommt aus seiner Angst und seinen Schmerzen. Das Zeichen seiner Macht ist die Dornenkrone. Durch sie sagt er mir: »Ich, Jesus, bin dein König. Ich bin zu den Menschen gekommen, um sie zu lieben. Aber sie haben mich geschlagen. Ich habe nicht zurückgeschlagen, noch habe ich mich verdrückt. Ich halte bei euch aus, bei dir und bei dir, bei jedem, ob er das weiß oder nicht, ob er das glaubt oder nicht. Ich bin auch dann noch bei dir, wenn dir einmal niemand mehr helfen kann.
So bin ich dir treu bis zuletzt, selbst wenn du mich verrätst aus Angst, Zweifel und Unwissenheit. Ich kann dich aus deinen Schmerzen und deiner Angst herausreißen, weil ich sie selbst erlebt habe. Weil ich mitfühle, wenn ein Mensch leidet. Meine Treue und meine Kraft kommt aus meinen Schmerzen und Ängsten. Sie kommt auch zu dir. Amen

Gebet:

Herr, ich danke dir für mein Leben – für die glücklichen Zeiten, aber auch für den ganz normalen Alltag. Ich will dir gerade auch dann danken, wenn es mir mal nicht gut geht. Denn ich weiß: Auch dann bist du bei mir, hältst bei mir aus und du bleibst mir treu, was immer auch kommt.

Ich danke dir, dass du auch bei meinen Angehörigen bist, ob sie es nun spüren oder nicht. Ich danke dir, dass du diese Schöpfung in deinen Händen hältst, auch wenn ich deine Wege nicht immer verstehe.

Hilf mir dabei, etwas von deiner Menschenliebe weiterzugeben, so gut ich kann. Damit will ich dich ehren. Halte deine segnende und schützende Hand über uns alle und lass in unserer kleinen und in der großen Welt deinen Willen geschehen. Amen

Herzliche Grüße

Ihr / dein

Hans Löhr

Abschied und Dank: 

Ich möchte mich hier von allen Leserinnen und Lesern des Blog "Nachdenken über die Bibel" offiziell verabschieden. Vielen Dank, dass Sie sich teilweise über Jahre für meine Gedanken und Gebete interessiert haben. Das gilt auch für die, die mir gegenüber kritisch eingestellt waren und sind.

Wenn es die Umstände erlauben, werde ich vielleicht noch das eine oder andere Bibelwort auslegen. Regelmäßige Veröffentlichungen finden nicht mehr statt.

39 Kommentare:

  1. Herzlichen Dank für die Auslegungen und die Gebete die Sie lieber Herr Löhr uns geschenkt haben . Ihre Worte waren oft Trost , aber auch Freude . Möge Gott seine schützende Hand über Sie und Ihre Lieben halten . Ich wünsche uns allen Gottes Segen!

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  2. Gott segne Dich, lieber Hans Löhr. Hab Dank und sei umarmt, Wolfgang.

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  3. Lieber Herr Löhr qas habe ich mich gefreut von Ihnen heute morgen zu lesen und Welch gute Worte dienen in Jesus Namen das ist unser Auftrag hier im Leben ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie Gottes Führung und Segen auf Uhrem weiteren Lebensweg und werde gerne auf Ihrem Blog reinschauen in der Hoffnung mal wieder von Ihnen zu lesen herzliche Grüße Angelika

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  4. Herzlichen Dank für alle Ihre Worte, sie waren mir oft ein Trost! Gott segne Sie!!!

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  5. Herzlichen Dank für die Auslegungen und die Gebete. Es hat mich und meine Beziehung verstärkt. Gott sei mit Ihnen! Gott segne Sie!
    MfG. Daniela

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  6. Gott sei gedankt für Ihre Arbeit als Hirte und Hoffnungsträger und Tröster in guten und schweren Zeiten
    Gott segne Sie

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  7. Lieber Herr Löhr, ich habe mich von Herzen gefreut heute von Ihnen zu hören. Jeden Tag habe ich hereingeschaut und für Sie gebetet. Haben Sie dank für Ihre Auslegungen. Ich schaue mir auch gerne immer wieder ältere von Ihnen an. Bleiben Sie behütet und bewahrt in Gottes Händen. Gottes Segen für Sie, Ihre Lieben und die Gemeinde der betenden. Ich schicke Ihnen eine liebevolle Umarmung.

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  8. Danke für Ihre Hilfe,einen Glauben zu finden ,der frei ,offen und dankbar macht.Ich wünsche Ihnen ganz viel Gotteskraft .🙏

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  9. Lieber Herr Löhr, ich hab schon so gewartet auf Ihre Auslegung! Und nun sitze ich hier tief ergriffen und höchst dankbar.
    Ich vermisse Ihre Auslegungen jetzt schon …
    Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen Gottes Segen auf Ihrem Weg und für Ihr weiteres Tun 🙏

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  10. Lieber Herr Löhr, danke für die Worte,die sie uns zum Abschied mitgeben. Ihre Auslegungen und Impulse haben mch in den zurückliegenden 2 Jahren, die ich den Blog kenne, ermutigt und motiviert. Gerade in diesen wirren Zeiten war es eine große Hilfe, nicht am Weltgeschehen zu verzweifeln sondern mit Jesus den Weg des Friedens zu gehen. Möge Gottes Segen mit ihnen sein!

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  11. Lieber Herr Pfarrer Löhr! Was für eine Freude, heute von Ihnen zu hören! Ich habe so viel an Sie gedacht. Auch diese Ihre Predigt hat mich ganz tief berührt. Sie haben in den letzten Jahren wie ein Cantus firmus mich begleitet, Ihre Worte mich angesprochen, berührt, getröstet in schwierigen Zeiten. Was muss es Sie auch manchmal für Kraft gekostet haben, in diesem Blog zu schreiben.
    Gott segne Sie und behüte Sie in allem, was ist und was kommt. Sie haben es ja heute hier geschrieben: Gott geht mit uns, so wie Jesus es uns gezeigt hat.
    Ganz herzlich Cornelia

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  12. Lieber Herr Löhr!
    Es war so bereichernd für mich Ihren Blog zu lesen. Er berührte mich, stärkte meinen Glauben und ermutigte mich dran zu bleiben. Ich werde die Beiträge sehr sehr vermissen und möchte mich ganz ganz herzlich für Ihre Mühe bedanken, täglich so lange für uns zu schreiben. Seien Sie dafür reich gesegnet behütet und beschützt.
    Wäre schön, wenn man die Beiträge in Buchform kaufen könnte, um öfter einmal in Ruhe nachzulesen.
    Daaaanke noch einmal! 🙏🙏🙏

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  13. Ich werde Ihre Auslegungen sehr vermissen.
    Hab' Dank dem Herrn, der mich zu diesem Blog geleitet hat.
    Wie oft fühlte ich mich hilflos, zutiefst traurig, erschöpft. So oft 'passte' die Auslegung zu meiner Situation und Ihre Worte gaben Mut und Trost.
    Alles nur erdenklich Gute für Sie Herr Pfarrer Löhr!

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  14. Adieu Herr Löhr.
    Herzlichen Dank für alles. Gott behüte Sie und sei mit Ihnen.

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  15. Lieber Hans !
    Ich lese seit der Corona Pandemie Ihren Blog und seither habe ich keine einzige Auslegung von Ihnen versäumt. Jede Auslegung, ja, jede einzelne Auslegung von Ihnen hat mich berührt und ich konnte im Glauben wachsen. Ich DANKE Ihnen aus tiefsten Herzen dafür. DANKE für all Ihre Zeit und Mühe und Ehrlichkeit. DANKE, dass Sie in so vielen Dingen mir Ihre Sichtweise in den Auslegungen dargelegt haben. Ich durfte durch Sie viel lernen, nachdenken und verstehen. So wie Sie JESUS nahe gebracht haben, hat mir unbeschreiblich geholfen und mir bewusst gemacht, dass JESUS in allem unser HEILAND ist. Ich habe JESUS auch mein Leben übergeben. Vielen DANK lieber Herr Pastor Hans Löhr, für Alles. Ich wünsche Ihnen Gottes reichen Schutz und Segen im Namen JESU. Ich werde auch immer wieder mal für Sie beten. Das habe ich nämlich schon öfter gemacht. Alles Liebe, ❤️ lichst Ursula Anna

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  16. Danke, lieber Herr Löhr, für die vielen guten Gedanken, die Sie mit uns geteilt haben. Alles Gute und Gottes Segen für Sie!
    Ulla Rose

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  17. Lieber Herr Löhr,
    haben Sie herzlichen Dank für die wertvollen Predigtworte und die vielen Auslegungen der Losung hier in ihrem Blog. Ihre Worte werden mich auch in Zukunft begleiten und immer wieder stärken. Mir kommt der Bibelvers Prediger 3, 1 in den Sinn: "Alles hat seine Zeit, und jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde." In diesem Sinne wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen alles erdenklich Gute und Gottes reichen Segen. Möge er über Sie und Ihre Lieben seine schützende Hand halten.
    Herzlichst, Elke

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  18. Lieber Herr Pfarrer Löhr, Ihre Auslegungen und Gebete haben mich viele Jahre lang begleitet und waren jeden Morgen meine Kraftquelle in schwierigen Zeiten. Dafür danke ich Ihnen von Herzen. Bleiben Sie behütet!

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  19. Vielen Dank für die liebevollen Auslegungen all die Jahre. Danke für viele gute Impulse und Anregungen.
    Ich würde mich freuen, auch in unregelmäßigen Abständen, von Ihnen zu lesen. Sei es der Monatsvers, oder wenn eine Lichtgottesdienst-Predigt ansteht. Gott segne Sie.

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  20. Vielen herzlichen Dank für den segensreichen Start in den Tag:-)
    Alles Liebe und Gute:-)

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  21. Herzlichen Dank für die vielen guten Gedanken die mir geholfen haben von einem angstgeprägten und leistungsorientierten Glauben loszulassen und Gottes Liebe zu erkennen. Ich wünsche Ihnen alles Gute und Gottes reichen Segen und freue mich immer wieder von Ihnen zu hören.

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  22. Danke für die vielen, schönen, guten Gedanken, Botschaften, Anregungen, Auslegungen und,und, und, seien Sie gesegnet, Elisabeth

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  23. Danke, danke und danke. Danke für die Verabschiedung.

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  24. Auch ich will mich in die Reihe der dankbaren Menschen begeben und ihnen schreiben, wie gut mir ihre Auslegungen immer getan haben! Haben Sie von Herzen Dank dafür! Ich wünsche Ihnen Gottes Segen für Ihren weiteren Weg! Herzliche Grüße von mir, Christoph

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  25. Lieber Herr Löhr,
    so große Freude, endlich wieder vonIhnen zu lesen, Ihre Gedanken mitdenken zu können, das Gebet mitzubeten! Gleichzeitig aber auch große Traurigkeit, dass das nun aufhört, dass Sie nicht mehr die Losungen, die Lehrtexte oder andere Worte der Bibel auslegen werden. Manchmal vielleicht doch, darauf hoffe ich!
    An jedem Tag werde ich nachschauen, so wie in den letzten Wochen schon.
    Haben Sie Dank für Ihre so segensreichen kleineren oder größeren Predigten, die Herz und Verstand gleichermaßen erreichten, manchmal auch Widerspruch aufkommen ließen, der aber auch zum vertieften Nachdenken anregte.
    Mein Dank, der Dank aller, die Ihnen geschrieben haben und Gottes reicher Segen möge Sie begleiten und immer mit Ihnen sein. Auf allen Wegen, die Sie mi unserem Herrn noch gehen werden.

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  26. Lieber Herr Pfarrer Löhr,
    Ihr Abschied erfüllt mich mit etwas Wehmut aber auch großer Dankbarkeit. Sie waren mit Ihren Auslegungen ein Werkzeug Gottes und haben viele Menschen und auch mich berührt. Ganz persönlich nehme ich vo Ihnen das Gebet mit: "Vater im Himmel, komm zu mir in deiner Kraft.." Ich habe es mit den Kindern meiner Gruppe oft gemeinsam gebetet und nun lebt und wirkt es weiter in den kleinen Kinderherzen.
    Vielen, vielen Dank
    EvaMaria

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  27. Lieber Hans...
    Herzlichen Dank für die zahlreichen Auslegungen, Worte und Gebete.
    Sie sind damit - "Gott sei Dank" - ein Segen für mich und viele andere Leser auch... :-)
    Bleiben auch Sie behütet und gesegnet auf ihrer Lebensreise!
    Das Jesus siegt bleibt ewig ausgemacht. Sein ist die ganze Welt. Sein sind auch wir. Halleluja.
    Liebe Grüße Jacqueline.

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  28. Lieber Pfarrer Löhr,
    ich bin tief im Herzen dankbar, Ihren Blog vor langer Zeit gefunden zu haben, Sie haben meinen Glauben "revolutioniert", mich zu eigenständigen, auch kritischen Gedanken über Bibelworten ermutigt
    Und ja, alles hat seine Zeit... ich bin nicht traurig über Ihre Ankündigung des "Loslassens", sondern von tiefstem Herzen dankbar für Ihr Wirken, Ihre Mühen... Sie "getroffen" zu haben.
    Ich wünsche Ihnen nur Gutes, lieber Pfarrer Löhr!
    Bleiben Sie behütet, froh im Herzen und standhaft im Gegenwind und seien Sie herzlich von mir gegrüßt, Annelie Heublein

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  29. Lieber Herr Löhr,
    Dem Dank der vielen Kommentare schließe ich mich an. Ihre Auslegungen, Gebete und Predigten waren seit mehreren Jahren wichtige und wertvolle Begleitung und Anregung und haben meinen Glaubensweg geprägt. Gott segne und behüte Sie. Sabine

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  30. Lieber Herr Pfarrer Löhr,
    danke für die vielen Auslegungen.
    Eine Bitte bzw. Frage: Wo könnte ich die Auslegung zum Psalm 23 noch einmal lesen? Bei den „beliebtesten Auslegungen“ habe ich sie nicht gefunden.
    Herzliche Grüße
    RS

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  31. Lieber Herr Löhr
    auch ich danke Ihnen von Herzen für die jahrelange Auslegung der Bibelverse und Ihre guten Gedanken, die mich oft tief berührt haben und meinen Glauben gestärkt.
    All Ihre Auslegungen, die mir besonders wichtig waren, habe ich mir immer ausgedruckt und in einer Mappe gesammelt.
    Ja, alles hat seine Zeit…..
    Ihnen wünsche ich alles erdenklich Gute, viele Momente zum Dankbarsein und Fröhlichsein und seien Sie gesegnet und behütet.
    DANKE 🙏🏻

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  32. Lieber Herr Löhr! Auch ich danke Ihnen von Herzen für all die Inspirationen und Worte zum Nachdenken! Sie waren mir oft sehr hilfreich. Seien Sie weiterhin guten Mutes u. Beschützt von allen Seiten!

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  33. Herzlichen Dank Herr Löhr, dass Sie Ihre Gedanken auf diese Weise so regelmäßig mitgeteilt haben. Ich habe sie regelmäßig gelesen und häufig geteilt.

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  34. Lieber Herr Löhr! Ich möchte Ihnen danke sagen. Vor 8 Jahren kamen Sie in mein Leben und waren von dem Zeitpunkt an mein Begleiter. Und in der schwersten Zeit meines Lebens waren Sie eine Stütze für mich. Mit Ihren Worten schenkten Sie mir Hoffnung und Zuversicht. Ich glaube fest daran, dass Gott Sie in mein Leben geschickt hat, ein Mensch den ich gebraucht habe! Danke von ganzem Herzen. Bleiben Sie behütet. Rita

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  35. Lieber Herr Löhr,
    auch ich möchte mich von Herzen bei Ihnen für Ihre täglichen Losungsauslegungen und die Gedanken und Impulse bedanken, die Sie mit uns Leserinnen und Lesern geteilt haben, und die mich in einer sehr herausfordernden Zeit zu begleiten begonnen und mir aus einem tiefen Loch herausgeholfen haben. Ich habe in ihnen so viel Zuspruch, Trost und Hoffnung gefunden, sie haben mich aber auch oft wachgerüttelt, zum Nach- und Überdenken von Glaubenssätzen und alten Denkmustern gebracht. Ihre Haltung zu kontroversen Themen hat mich immer sehr beeindruckt und mich motiviert, selbst auch mutig(er) zu meinen Überzeugungen zu stehen.
    Sie sind ein Segen, lieber Herr Löhr, für alle, die Ihre Predigten gehört oder die Ihre Auslegungen gelesen haben - so auch für mich! Dankeschön dafür!
    Ich wünsche Ihnen Kraft und die immer wieder neue Gewissheit, von Gott getragen zu sein in all den Herausforderungen, die der Alltag, das Leben mit sich bringen.
    Gottes Segen und Bewahrung!
    Herzliche Grüße,
    Adelheid

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  36. Lieber Hans Löhr, seit einigen Jahren lese ich mehr oder weniger regelmäßig Ihre Auslegungen. Meine Beziehung zu Gott hat sich dadurch gefestigt, ich habe erstmals auch zu Jesus eine Verbindung aufgebaut, dadurch wie Sie ihn uns durch Ihre Auslegungen stets so menschlich beschrieben und nah gebracht haben. Und ich kann dankbar sagen, dass ich ein positiveres Gottesbild entwickelt habe als dass ich es vor nicht allzu langer Zeit noch in der Schule im Religionsunterricht vermittelt bekommen habe. Es war Arbeit dieses Bild aufzubauen aber Sie haben den wahrscheinlich größten Anteil daran druch Ihre Auslegungen. Ich bin Ihnen so dankbar hierfür und dafür, dass Sie uns LeserInnen so sehr bereichert haben. Ich wünsche Ihnen und Ihren Liebsten viel Kraft, Gesundheit, Gottes Segen und Frieden!

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  37. Bärbel Marquardt11.07.26, 08:01

    Lieber Hans,
    In den ganzen Kommentaren ist alles enthalten, was auch ich Ihnen sagen würde - darum sage ich einfach nur Danke, Danke, Danke für die vielen Jahre, die mich Ihre Gedanken begleitet haben.
    Ich wünsche Ihnen alles erdenklich Gute und einen geruhsamen Lebensabend. Gott segne Sie.
    Mit ganz lieben Grüßen, Bärbel

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  38. Lieber Herr Löhr,
    gerade dachte ich, schau mal wieder in den Blog, ob Herr Löhr etwas zum Nachdenken geschrieben hat.
    Eine wunderbare Predigt.
    Und dann so unvermittelt ein Abschied.
    Ich pflege gerne zu sagen: Abschied bedeutet immer auch Aufbruch (zu Neuem).
    Ich möchte ihnen meinen persönlichen Dank aussprechen für die vielen guten Gedanken, die sie mit uns all die Jahre geteilt haben und die mir ein schlüssigeres Gottesbild vermittelt haben. Gott, wie er sich in Jesus gezeigt hat - ohne moralischen Zeigefinger und in Liebe zu allen seinen Menschen, die er niemals aufgibt.
    Der Segen Gottes ist mit ihnen.
    Sie sind getragen in seiner Hand, was auch immer geschieht.
    Grüßen sie mir meine alte fränkische Heimat.
    Steffi, Mannheim

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