Dienstag, 12. Juni 2018

Du bist doch mein Vater! hl

Losung: Du bist ja doch unter uns, HERR, und wir heißen nach deinem Namen; verlass uns nicht! Jeremia 14,9 

LehrtextIhr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus. Galater 3,26 

Liebe Leserin, lieber Leser,

"Mein Gott, das kannst du doch nicht machen. Ich bin doch dein Kind!" - Darf man so mit Gott reden? Keine Frage. Die Menschen der Bibel haben das getan. Unsere Vorfahren haben das getan. Und wir dürfen das genauso. Im Leben eines jeden Menschen können Umstände eintreten, wo man so redet. Immer noch besser, man sagt das zu Gott, als dass man sich in seiner Verzweiflung ganz von ihm abwendet und nicht mehr zu ihm betet und mit ihm spricht. Ich hoffe allerdings sehr für mich und für dich, dass uns nichts zustößt, was uns veranlasst, so zu reden. Ich will ihn nicht erinnern müssen, dass er mein Vater ist. Ich will so glauben und beten können, dass das für mich selbstverständlich ist.
     Und wenn ich doch so reden muss? Solange ich noch zu Gott sagen kann „Ich bin doch dein Kind und du bist mein Vater!“, solange habe ich noch Hoffnung, dass er helfen und mein Unglück wenden wird. Vielleicht nährt sich dann diese Hoffnung aus meinem Glauben in guten Tagen, wenn ich froh und dankbar sagen kann: 

Gebet:  Danke, Herr, dass ich deine Nähe und deinen Segen erleben darf. Danke, dass du mich bisher reich beschenkt hast und mich bis zu diesem Augenblick behütest. Es tut so gut, in dem Vertrauen leben zu dürfen, dass du mein Vater bist. Schenke dieses Vertrauen allen, die sich danach sehnen. Amen

Herzliche Grüße

Hans Löhr

Mit Spracherkennung diktiert. Erkennungsfehler bitte melden, sie werden im Internet-Blog korrigiert.
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Alle bisherigen Losungsauslegungen kann man hier im Internet-Blog nachlesen: <http://glaubenswachstum.blogspot.com/>
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 Hans Löhr / Sommersdorf 5 / 91595 Burgoberbach

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