Montag, 2. März 2020

Recht muss Recht bleiben! hl

LosungRecht muss doch Recht bleiben, und ihm werden alle frommen Herzen zufallen. Psalm 94,15

Lehrtext: Jesus spricht: So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen. Matthäus 5,16

Liebe Leserin, lieber Leser,

mit der Justiz ist es wie mit der Feuerwehr: Man möchte mit ihr nichts zu tun haben müssen. Aber wenn es darauf ankommt, ist es gut, dass es sie gibt. So denken viele auch über die Kirche, und darum sind sie noch immer Mitglied, obwohl sie sie kaum in Anspruch nehmen. Doch zurück zur Justiz. „Recht muss doch Recht bleiben!“, sagt die Losung. In anderen Übersetzungen heißt es: „Es wird auch wieder gerechte Richter geben“.
     Wir in Deutschland haben das Glück, in einem Rechtsstaat zu leben, in dem die Justiz im Großen und Ganzen funktioniert. Natürlich kommt es auch bei uns zu Fehlurteilen. Schließlich sind auch Richter und Staatsanwälte fehlbare Menschen. Aber im Weltmaßstab kommen wir recht gut weg. Das war vor 80 Jahren ganz anders, als die Nazis mit ihrem „Volksgerichtshof“ das Recht beugten, Unschuldige verurteilten und ihre Gegner hinrichten ließen. Ich kann mir denken, dass damals mancher unser Bibelwort im Kopf hatte: „Recht muss doch Recht bleiben!“ Und sie sollten recht behalten. 1945 ging mit der nationalsozialistischen Rassendiktatur auch der widerwärtige Volksgerichtshof zugrunde.

Das Böse triumphiert nicht endgültig

     Irgendwie ist es schon ein Wunder, dass das Böse in dieser Welt nicht endgültig triumphiert. Immer wieder erhebt es sein abscheuliches Haupt und lässt Menschen leiden. Aber dann setzen sich doch wieder Gerechtigkeit, Frieden und Menschlichkeit durch. Ich persönlich glaube mit der Bibel, dass uns, wie wir es im Vaterunser sagen, Gott selbst immer wieder vom Bösen erlöst. Deshalb weiß ich trotzdem keine Antwort auf die Frage, warum es das Böse überhaupt gibt. Warum es immer wieder für eine gewisse Zeit an die Macht kommt und Unschuldige drangsaliert.
     Damit in einem Staat das Recht regiert und nicht das Unrecht, braucht es auch die Bürger und darunter vor allem uns Christen. Unsere Aufgabe ist es im Kleinen für Recht und Gerechtigkeit zu sorgen. Wenn es in unseren Familien, am Arbeitsplatz, in den Behörden, bei der Polizei und in den Kommunen recht zugeht, dann strahlt das auch auf die große Politik aus und beeinflusst unsere Gesellschaft zum Guten. Jesus sagt dazu im Lehrtext: »Lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.«Und zu diesen 'guten Werken' gehört nun mal, dass wir und bemühen, so gut es geht einander gerecht zu werden.

Gebet: Herr, ich möchte dir dafür danken, dass ich mich vor Polizei und Justiz nicht fürchten muss. Ich weiß, wie schnell das ins Gegenteil umschlagen kann, wenn wir uns alle miteinander nicht mehr um Gerechtigkeit bemühen, wenn Lüge, Betrug und Intrige triumphieren und nicht mehr das Bemühen um Wahrheit und Recht. Entzünde in uns Christen das Licht der Rechtschaffenheit und Wahrheitsliebe, damit es in unserem Land nicht finster wird. Amen

Herzliche Grüße,

Ihr / dein Hans Löhr

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