Dienstag, 16. Juli 2019

Der Ameisenigel träumt nicht hl

Losung: Wo Träume sich mehren und Nichtigkeiten und viele Worte, da fürchte Gott! Prediger 5,6 

Lehrtext: Wenn es jemandem unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der jedermann gern und ohne Vorwurf gibt. Jakobus 1,5 

Liebe Leserin, lieber Leser,

also so viel scheint schon mal festzustehen: Der Ameisenigel träumt nicht. Doch die meisten anderen Tiere und natürlich auch Menschen träumen sehrwohl. Und wozu? Darüber gibt es viele Theorien, aber keine gesicherten Erkenntnisse. Zu meinen Albträumen gehört, dass ich jetzt, nach langer Zeit, unvorbereitet das Matheabitur noch einmal schreiben muss. Die Erleichterung beim Aufwachen ist riesig.
     Die Bibel äußert sich sehr unterschiedlich zu Träumen. Meistens erhalten da Menschen in Träumen Anweisungen, so wie Josef, der mit Maria und dem Jesuskind vor Herodes nach Ägypten fliehen soll. Oder ihre Träume ermöglichen ihnen einen Blick in die Zukunft, so wie der andere Josef, der Sohn Jakobs, aus dem Alten Testament. Der träumte, dass er einmal hoch über seinen Brüdern stehen würde. Zudem konnte er die Träume des Pharao von den sieben fetten und den sieben mageren Jahren deuten.
     Ich kenne Leute, die ihren Träumen eine hohe Bedeutung beimessen und aus ihnen etwas für ihr Leben im Wachzustand herauszulesen versuchen. Ich will das nicht abwerten. Jeder träumt eben seine Träume. Kritisch wird es erst, wenn die eigenen Träume auch eine Bedeutung für andere Menschen haben sollen oder gar müssen. Und da setzt die heutige Losung ein. Denn was jemand träumt, das kann niemand nachprüfen, und darum sagt das Bibelwort, dass man nicht auf Träume, sondern auf Gott und sein Wort achten soll
     Auch der Lehrtext weist darauf hin, bei Entscheidungen und Zukunftsfragen Gott um Hilfe zu bitten. In einer neuen Übersetzung heißt es: »Wenn es jemandem von euch an Weisheit mangelt zu entscheiden, was in einer bestimmten Angelegenheit zu tun ist, soll er Gott darum bitten, und Gott wird sie ihm geben. Ihr wisst doch, dass er niemandem sein Unvermögen vorwirft und dass er jeden reich beschenkt. Betet aber im festen Vertrauen.« 
     Statt mich in der Nacht damit herumzuquälen, welche Entscheidung ich treffen soll und wie es mit mir wohl weitergeht, tue ich gut daran, das alles vor dem Einschlafen an Gott abzugeben. Dann sehe ich am nächsten Morgen oft klarer, wenn auch nicht immer. Natürlich können dann auch Gespräche mit anderen Menschen hilfreich sein. Das eine schließt das andere nicht aus. Aber wenn ich meine Fragen vor Gott bringe, können die Antworten, die ich finde, nicht gegen ihn sein. Ich weiß zwar nicht immer genau, was ich tun soll. Aber was ich nicht tun soll, das weiß ich dann schon eher.
     Der Ameisenigel träumt nicht und das Schnabeltier auch nicht. Das spricht nicht gegen sie.

Gebet: Herr, du diktierst mir nicht, was ich tun soll. Aber wenn ich auf dein Wort achte, fällt mir die Entscheidung leichter. Das gefällt mir nicht immer. Aber darum geht es nicht. Hilf mir, zu tun und zu lassen, zu reden und zu schweigen, wenn es für das Zusammenleben mit anderen und für mich gut ist. Amen

Herzliche Grüße

Hans Löhr

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Montag, 15. Juli 2019

Versuchung hl

LosungDer HERR, euer Gott, versucht euch (stellt euch auf die Probe), um zu erfahren, ob ihr ihn von ganzem Herzen und von ganzer Seele lieb habt. 5.Mose 13,4 

Lehrtext: Wir wissen, dass Bedrängnis Geduld bringt, Geduld aber Bewährung, Bewährung aber Hoffnung. Römer 5,3-4 

Liebe Leserin, lieber Leser,

warum steht so ein Satz wie die heutige Losung in der Bibel? Ich meine, dass er manchen Menschen hilft, auch der Not und dem Leid einen Sinn abzugewinnen. Für jemanden, der nicht glaubt, sind Not und Leid sinnlos. Für Menschen aus dem Alten Testament waren die bösen Erfahrungen von Gott geschickt, um ihre Glaubensstärke zu prüfen. 
     Ich glaube das nicht. Gott ist kein Lehrer, der uns schwere Prüfungsaufgaben stellt, um herauszufinden, wie gut oder schlecht, wie schwach oder stark wir sind. Was uns an Bösem widerfährt, ist nicht dazu da, dass wir versucht, also auf die Probe gestellt werden, sondern dass Gott uns davon erlöse: »Vater unser im Himmel, führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.« So hat Jesus gebetet und so hat er seine Jünger, hat er dich und mich beten gelehrt.
     Wenn mich Leid und Not bedrängen, habe ich zwei Möglichkeiten: Entweder sage ich mich von Gott los, weil ich meine, dass er verpflichtet sei, mir ausschließlich Glück und Freude zu schenken. Was er allerdings nie und nirgends versprochen hat. Oder ich halte mich umso mehr an ihn, weil er mir die Kraft geben kann, auch das Schwere zu tragen und das Böse zum Guten wenden kann. 
     „Not lehrt beten“, heißt das Sprichwort. Und Beten heißt, sich in Geduld üben und darauf vertrauen, dass Gott zu seiner Zeit tut, was mir zum Besten dient. So bewähre ich meinen Glauben. Doch ich tue das nicht, um damit Gott zu beeindrucken, sondern um selbst im Glauben zu wachsen. Und schließlich wird aus einem solchen Glauben die Hoffnung geboren, dass Gott nicht nur meine Tränen, sondern auch meine „bösen Tage“ gezählt hat und begrenzt. Einmal ist auch das wieder vorbei, was mich im Augenblick so stark belastet. Darauf hoffe ich. Und diese Hoffnung hilft mir, auch die schlechten Zeiten durchzustehen.

Gebet: Mein Vater im Himmel, führe mich nicht in die Versuchung, dir abzusagen, weil mir Böses widerfährt, sondern erlöse mich von allem, was mich von dir trennen will. Amen

Herzliche Grüße

Hans Löhr

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Sonntag, 14. Juli 2019

Gottes große „Schwäche“ hl

LosungLass uns leben, so wollen wir deinen Namen anrufen (= loben). Psalm 80,19 

Lehrtext: Jesus sprach zu dem Blinden: Sei sehend! Dein Glaube hat dir geholfen. Und sogleich wurde er sehend und folgte ihm nach und pries Gott. Lukas 18,42-43 

Liebe Leserin, lieber Leser,

was hat eigentlich Gott davon, dass er die Menschen geschaffen hat? Was hat er von dir und von mir?
     Spekuliert er auf Spenden? Auf Opfergaben? Brand- und Schlachtopfer von Tieren, von Lämmern und Stieren? Ja, das hat man zur Zeit des Alten Testaments geglaubt. Aber schon aus dem Mund der Propheten damals lehnt Gott das ab und sagt: 
»Was soll mir die Menge eurer Opfer?. Ich bin satt der Brandopfer von Widdern und des Fettes von Mastkälbern und habe kein Gefallen am Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke. Ich bin euren Festen feind. Und wenn ihr auch viel betet, höre ich euch doch nicht; denn eure Hände sind voll Blut. Lasst ab vom Bösen, lernt Gutes tun! Trachtet nach Recht, helft den Unterdrückten, schafft den Waisen Recht, führt der Witwen Sache!« Jesja 1,11-17  Schon damals ist Gott die Solidarität mit den Unterdrückten und die soziale Gerechtigkeit in der Gesellschaft wichtiger als religiöses Getue. Ist er etwa Sozialist? (Falls du politisch rechts stehst, musst du deswegen jetzt nicht gleich in die Tischplatte beißen).
     Aber was hat Gott dann davon, dass er die Menschen, dass er dich und mich geschaffen hat? Wenn man die Bibel liest, kommt man zu dem Schluss: Nichts als Scherereien und Ärger. Und daran hat sich wohl bis heute nichts geändert. Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht, was er davon hat. Aber wenn er auch nichts von uns hat, so hat er offenbar doch etwas an uns. Denn wenn ich auf Jesus schaue und ihn höre, hat es den Anschein, als sei Gott in uns Menschen unsterblich verliebt. Das ist offenbar, wir sind offenbar - Gottes große "Schwäche".
     Und darum schenkt er dem Blinden durch Jesus das Augenlicht und lässt auch dich wieder gesund werden, wenn du krank bist. Darum segnet und behütet er dich bis auf diesen Tag. Darum weicht er nicht von deiner Seite und hilft dir durch deinen Glauben (Lehrtext), egal wo du politisch stehst. 
     Und du? Und ich? Wir können ihn dafür loben und preisen und ihm damit eine Freude machen.

Gebet: Herr, eigentlich hätte ich heute Grund, mich selbst zu bemitleiden. Aber das lasse ich lieber sein, weil mich das nur runterzieht. Stattdessen richtet mich mein Glaube auf, weil ich weiß, wie oft du mir schon geholfen hast. Und weil ich darauf vertraue, dass du das auch jetzt wieder tun wirst. Darum will ich dich lieber loben als jammern und dich für das Wunder preisen, wie du mir meine Enttäuschung nimmst. Heute weiß ich wieder, was ich an dir habe. Das will ich nicht vergessen. Amen

Herzliche Grüße

Hans Löhr

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Samstag, 13. Juli 2019

Gedanken über Gier und Gnade hl

LosungWeh dem, der sein Gut mehrt mit fremdem Gut, wie lange wird's währen? Habakuk 2,6 

Lehrtext: Jesus spricht: Seht zu und hütet euch vor aller Habgier; denn niemand lebt davon, dass er viele Güter hat. Lukas 12,15 

Liebe Leserin, lieber Leser,

na gut, ich empöre mich heute mal nicht. Klar fallen mir spontan einige Beispiele für Habgier ein und dass vor allem die, die eh schon genug haben, den Hals einfach nicht voll kriegen. Das war offenbar schon immer so und wird wohl auch immer so bleiben. Stattdessen will ich in mich gehen und auf Anzeichen von Gier bei mir achten. Bin ich wirklich frei davon? Wie würde mein Leben aussehen, wenn ich bedürfnisloser wäre und mir Besitz weniger bedeutete? Welche Rolle spielt mein Bankkonto? Wäre ich fähig und bereit, einen hohen Lottogewinn komplett zu verschenken? Ich will mich das fragen, auch wenn ich wohlweislich nicht spiele. Kann ich großzügig sein? Und was kann ich tun, um Großzügigkeit zu trainieren? Das Trinkgeld von 10 auf 20 Prozent erhöhen und generell mehr schenken und spenden? Und wann fange ich damit an? ...
     Hinter der großen und der kleinen Gier stecken oft die nackte Angst und Imponiergehabe. Die Angst, zu kurz zu kommen, dass es vielleicht einmal nicht mehr reichen könnte und die Angst, bedeutungslos zu sein. Vielleicht sind darum Männer gieriger als Frauen. Ist das so?
     Dem Wort Jesu im Lehrtext geht eine Frage voraus und eine interessante Antwort. Da heißt es: Einer rief aus der Menge: »Lehrer, sag doch meinem Bruder, er soll unser Erbe gerecht mit mir teilen.« Aber Jesus wies ihn zurück: »Bin ich etwa euer Richter oder euer Vermittler in Erbstreitigkeiten?« Dann wandte er sich an alle: »Hütet euch vor der Habgier! Wenn jemand auch noch so viel Geld hat, das Leben kann er sich damit nicht kaufen.« (HFA) Ja, das glaube ich ihm. Alles, was wirklich zählt, ist unbezahlbar. Du kannst es nicht kaufen und nicht stehlen. Denn Vertrauen, Liebe, Verzeihung, Freundschaft, Freundlichkeit und manches mehr kriegst du geschenkt. Das gilt bei den Menschen und das gilt bei Gott.

Gebet: Herr, ich danke dir, dass ich mir von dir nichts kaufen muss, weil du dich mir in Jesus schenkst. Ich lebe von deiner Gnade, und die ist nicht billig und nicht teuer. Sie ist unbezahlbar. Du schenkst sie allen deinen Geschöpfen ohne Bedingungen zu stellen. Schenke mir auch den Glauben, das zu erkennen und danach zu leben, damit ich dankbar sein kann und weitergebe, was ich von dir bekommen habe. Amen

Herzliche Grüße

Hans Löhr

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Freitag, 12. Juli 2019

Soll man Gott gehorchen? hl

LosungDer HERR spricht: Werdet ihr meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein. 2.Mose 19,5 

Lehrtext: Gott hat uns selig gemacht und berufen mit einem heiligen Ruf, nicht nach unsern Werken, sondern nach seinem Ratschluss und nach der Gnade, die uns gegeben ist in Christus Jesus vor der Zeit der Welt. 2.Timotheus 1,9 

Liebe Leserin, lieber Leser,

welchen Klang hat denn das Wort „gehorchen“ bei dir? Mir ist dieses Wort nicht sonderlich sympathisch. Das hat vor allem mit unserer jüngsten deutschen Geschichte zu tun. Aber gehorchen ist üblich in der Kindererziehung, in der Schule, in der Lehre, beim Militär, auf der Arbeit und im Staat, wenn es um die Gesetze geht. Denn wer dem Staat nicht gehorcht und zum Beispiel seine Steuer nicht bezahlt, der wird belangt. 
     Gehorchen, das war und ist auch üblich im Glauben und in der Kirche. Wer Gott nicht gehorcht, muss mit seinem Zorn und seiner Strafe rechnen. Wer die Kirchensteuer nicht bezahlt, wird aus der Kirche ausgeschlossen und hat offiziell kein Recht mehr, seine Kinder taufen zu lassen, zum Abendmahl zu gehen, konfirmiert, getraut und kirchlich bestattet zu werden. Gehorsam – das ist seit Urzeiten ein Prinzip, wo Menschen zusammenleben.
     Kein Wunder, dass man dieses Prinzip auch in der Bibel findet. Und so wurde es auch Jahrhunderte lang kritiklos für das Glaubensleben übernommen und von den „Glaubenswächtern“, den Priestern und Pfarrern, eingefordert. In unseren Dörfern bis in die siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts manchmal auch mit Schlägen.
     Aber ist denn Gott der oberste Aufpasser, der allen, die ihm nicht gehorchen, eins verpasst, sei es in der Zeit oder in der Ewigkeit? Eine solche Vorstellung von Gott, auch wenn sie in der Bibel mehrfach vorkommt, hat mit meinem Glauben nichts zu tun. Ich vermute, dass Gott oft genug dazu missbraucht worden ist, dass man gegenüber anderen seinen Willen und seine Interessen durchgesetzt und sich dabei auf ihn berufen hat. Das fängt oft schon in der Familie an, wenn es immer noch heißt: ‚Pass bloß auf, der liebe (!) Gott sieht alles!“ 
     Ja aber soll man denn dann Gott überhaupt nicht gehorchen und seinen Willen und die Gebote missachten? Ich frage mal nach den Gründen. Warum gehorche ich Gott? Aus Angst vor Strafe? Weil einem das von Eltern, Lehrern und Pfarrern so beigebracht wurde? Weil es in der Bibel steht? Weil …? 
     Für mich gibt es zwei Gründe: Dankbarkeit und Vertrauen. Gott liebt mich: er segnet und behütet mich, er hilft mir und heilt mich, er vergibt mir und rettet mich – so wie es Jesus gesagt und getan hat. Das ist für mich Grund genug, mich aus Dankbarkeit zu bemühen, auf seinen Willen und sein Wort zu achten. Und der zweite Grund ist Vertrauen. Ich vertraue ihm, dass er es gut mit mir meint. Dass mir sein Wille und seine Gebote helfen, im Leben zurechtzukommen. Und dass es somit in meinem eigenen Interesse liegt, auf ihn zu hören, also zu ge-horchen.
     Ich gehorche ihm nicht aus Angst vor Strafe und er liebt mich nicht, weil ich gehorsam bin. Stattdessen gilt, was der heutige Lehrtext sagt: »Er hat uns gerettet und uns dazu berufen, ganz zu ihm zu gehören. Nicht etwa, weil wir das verdient hätten, sondern aus Gnade und freiem Entschluss. Denn schon vor allen Zeiten war es Gottes Plan, uns in seinem Sohn Jesus Christus seine erbarmende Liebe zu schenken.« (Übersetzung HFA)
Gebet: Herr, du brauchst meinen Gehorsam nicht, aber ich brauche dein Wort und deine Gebote. Woran sonst soll ich mich orientieren? Darum danke ich dir, dass du mich nicht durchs Leben irren lässt, sondern mich begleitest, führst und mir den Weg zeigst. Denn ich vertraue dir, dass das ein guter Weg ist, der mich sicher durch die Zeit führt zu dir. Amen

Herzliche Grüße

Hans Löhr

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Donnerstag, 11. Juli 2019

Schwerter zu Pflugscharen! hl

LosungDer HERR wird zurechtweisen viele Völker. Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen machen und ihre Spieße zu Sicheln. Jesaja 2,4 

Lehrtext: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens. Lukas 2,14 

Liebe Leserin, lieber Leser,

kannst du und willst du das glauben, was heute in der Losung steht? »Es kommt eine Zeit, da wird der HERR für Recht sorgen zwischen den Nationen. Dann werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden und ihre Speere zu Winzermessern. Keine Nation wird gegen eine andere das Schwert erheben, und das Kriegshandwerk werden sie nicht mehr lernen. Kommt, ihr Nachkommen von (eurem Stammvater) Jakob, wir wollen schon jetzt mit dem HERRN leben. Er ist unser Licht! (Übersetzung: Züricher Bibel. Vers fünf Hoffnung für alle).
     Seit mehr als 2500 Jahren kennen Juden und später auch Christen diese Worte aus der Bibel (Losung). Eigentlich sind sie doch eindeutig? Eigentlich äußert sich auch Jesus eindeutig zur Gewalt: »Liebt eure Feinde... Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen... Selig sind die Pazifisten (auf Deutsch: die Frieden machen)  ...« Oder irre ich mich? 
     Man kann schon ins Grübeln kommen, wenn nach so langer Zeit Christen nach wie vor der militärischen Gewalt das Wort reden, Aufrüstung gutheißen und Kriege nicht ausschließen möchten. Und was ist das Ergebnis nach tausenden von Jahren Krieg? Ein nicht enden wollender Strom von Blut und Tränen. Verursacht von Männern, die in den Uniformen aller Herren Länder Frauen und Kinder hinmorden. Die sie erschießen, zerbomben, verbrennen, vergiften, erschlagen, verhungern lassen und was es an Scheußlichkeiten mehr gibt. Natürlich sind diejenigen, die sich, auf welcher Seite auch immer, an einem Krieg beteiligen oder ihn auslösen, im Recht. Denn immer sind ja die anderen die Feinde. Selbst gehört man natürlich zu den Guten. Man braucht das Militär ja „nur“, um sich gegen den „bösen Nachbarn“ zu verteidigen oder um anderen zu Hilfe zu kommen, wie man behauptet. Um sie vor bösen Diktatoren, Aggressoren oder Terroristen zu retten wie jüngst vor Assad, Saddam Hussein oder Gaddafi. Und was sind die Folgen dieser „Rettung“? Die Bilanz ist verheerend: Chaos, Elend und Terrorismus. Vonwegen Demokratie und Wohlstand. Die eigentlichen Gründe sind eine Mischung aus politischem Versagen, Machtgier und Habgier (Öl) bei den Verantwortlichen.
     Aber wir brauchen doch die Bundeswehr und die NATO, oder nicht? Da sind doch die bösen Russen, an deren Grenzen wir Manöver abhalten müssen, um sie im Zaum zu halten, oder nicht? Ich beantworte diese Frage mit ein paar Zahlen: Die USA haben im Jahr 2018 649 Milliarden Dollar für Rüstung ausgegeben. 2019 werden es 716 Milliarden Dollar sein. Dahinter kommen China, Indien und das auch von Deutschland aufgerüstete Saudi-Arabien. An fünfter Stelle kommt Russland mit 62 Milliarden Dollar. Das ist weniger als ein Zehntel der Militärausgaben der USA. 
     Militär und Rüstung sind im wahrsten Sinn des Wortes ein Bombengeschäft, auch bei uns. Dass mit den Waffen, die bei uns produziert werden, anderswo Frauen und Kinder massakriert werden (Jemen)  – wen kümmert's? Ist doch nicht unsere Verantwortung. Hauptsache, man profitiert, schafft Arbeitsplätze und wird gewählt.
     Wie heißt es doch gleich noch mal in der Losung: »Es kommt eine Zeit, da wird der HERR für Recht sorgen zwischen den Nationen. Dann werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden und ihre Speere zu Winzermessern. Keine Nation wird gegen eine andere das Schwert erheben, und das Kriegshandwerk werden sie nicht mehr lernen. Kommt, ihr Nachkommen von Jakob, wir wollen schon jetzt mit dem HERRN leben. Er ist unser Licht!« 
     Jetzt schon Schwerter zu Pflugscharen! Einer muss doch mal anfangen. Wenn nicht wir, wer dann? Und wenn nicht jetzt, wann dann? Wie können wir denn Gott in der Höhe ehren, den Vater aller Menschen, den Vater der Amerikaner und Russen, der Chinesen und Deutschen, der Israelis und Syrer, wenn wir nicht zum Frieden auf Erden fähig sind?

Gebet: Herr, ich klage dir das grenzenlose und namenlose Leid, welches militärische Gewalt über deine Erde und Menschen gebracht hat. Ich klage dir das Versagen von uns Christen, die wir uns doch nach Jesus nennen. Ich klage dir die Friedlosigkeit im eigenen Herzen und meine negativen Gefühle gegenüber anderen. Aber ich will nicht vor dem Bösen kapitulieren. Ich will auf dich vertrauen und an mir arbeiten für den Frieden auf deiner Erde in deinem Licht. Amen

Herzliche Grüße

Hans Löhr

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Mittwoch, 10. Juli 2019

berührt und ergriffen hl

LosungAls sich die Stimme der Trompeten, Zimbeln und Saitenspiele erhob und man den HERRN lobte: »Er ist gütig, und seine Barmherzigkeit währt ewig«, da erfüllte die Herrlichkeit des HERRN das Haus Gottes. 2.Chronik 5,13.14 

Lehrtext: Ihr werdet befähigt, mit allen Heiligen zusammen die Breite und Länge und Höhe und Tiefe zu ermessen und die Liebe Christi zu erkennen, die alle Erkenntnis übersteigt, und so werdet ihr immer mehr erfüllt werden von der ganzen Fülle Gottes. Epheser 3,18-19 
  
Liebe Leserin, lieber Leser,

glauben ohne Musik und Gesang? Kannst du dir das vorstellen? Ich mir nicht. Glaube hat viel mit Verstand zu tun, zweifellos. Aber er hat mindestens genauso viel mit Gefühl zu tun. Und da ist Musik eine für mich unverzichtbare Möglichkeit, meinen Glauben zu erleben. Ich will aber auch verstehen, was ich glaube, wenigstens so weit wie möglich. Ohne das geht es ebenfalls nicht. Doch mein Verstand braucht auch meinen Glauben. Denn alles, was ich verstehe, bewerte ich unwillkürlich. Selbst die Mathematik wird durch den Glauben zu einem staunenswerten Wunder Gottes (auch wenn ich eingestandenermaßen nicht wirklich viel davon verstehe).
     Lieder gehören von Anfang an zu meinen Glauben schon seit der Zeit, da ich noch im Gitterbett lag. Gott sei Dank war meine Mutter musikalisch genug, mir vor dem Schlafengehen den einen oder anderen Choralvers vorzusingen. Seitdem haben Lieder meinen Glauben mehr geprägt als der ganze Katechismus. Und noch heute bin ich beim Singen in Gottesdiensten immer wieder einmal ergriffen so wie Rezo (bitte googeln), der heult, wenn an Weihnachten „O du fröhliche“ in der Kirche gesungen wird. Vielleicht meint die Losung genau dies, dass es letztlich Gottes Herrlichkeit ist, die einen Menschen geheimnisvoll berühren, ergreifen und erfüllen kann.
     Im Lehrtext heißt es, dass wir die Liebe Jesu Christi „immer tiefer verstehen“ möchten, „die wir doch mit unserem Verstand niemals ganz fassen können.“ Ich glaube, ich habe an dieser Stelle vor einiger Zeit schon mal geschrieben, dass ich manchmal einen Kloß im Hals bekomme, wenn ich den gekreuzigten Jesus über dem Altar unserer Kirche sehe. Ich habe dann eine Ahnung »von dem ganzen Ausmaß seiner Liebe« (Lehrtext Übersetzung HFA) und bin ergriffen und erschüttert. Ich kann dann nicht mehr weitersingen. Das ist längst nicht immer so, aber manchmal schon. Aber dann juble ich auch wieder bei einem Lied wie diesem "Du, meine Seele singe, wohlauf und singe schön".
     Ja, Glaube und Verstand, Glaube und Gefühl - beides zusammen gehört zum »Reichtum des Lebens« (Lehrtext).

Gebet: Herr, am Kreuz erkenne ich das ganze Ausmaß deiner Liebe zu mir. Du lässt dich von meinem Verhalten nicht beirren, auch wenn ich nicht liebenswürdig bin. Denn du kannst und willst mich nicht anders erlösen als durch deine Liebe. So befreist du mich aus meiner Lieblosigkeit, aus meinen negativen Gefühlen, aus meiner Schuld und meinem Tod. Dafür will ich dir danken, dich loben und dir meine Lieder singen solange ich kann. Amen

Herzliche Grüße

Hans Löhr 

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Dienstag, 9. Juli 2019

Vom Licht gefunden hl

LosungSo spricht der HERR: Suchet mich, so werdet ihr leben. Amos 5,4 

Lehrtext: Glaubt an das Licht, solange ihr's habt, auf dass ihr des Lichtes Kinder werdet. Johannes 12,36 

Liebe Leserin, lieber Leser,

zur Zeit des Propheten Amos hat die herrschende Elite der Israeliten ihr "Heil" zuerst in der Ausbeutung der eigenen Bevölkerung, in der militärischen Stärke und schließlich in der Flucht gesucht. Es hat ihr nichts genützt. Das Nordreich Israel wurde 722/721 vor Christus von den Assyrern erobert und zur assyrischen Provinz gemacht. Die Oberschicht wurde deportiert und ging im Exil unter. Darum sprach man später von den „verlorenen Stämmen“ des Volkes Israel. Im ehemaligen Staatsgebiet wurden von den Siegern fremde Völker angesiedelt. [Das Südreich Juda mit Jerusalem existierte noch bis 585 v.Chr., bis die Babylonier ihm den Garaus machten]. Im Buch Amos im Alten Testament, aus dem die heutige Losung kommt, ist davon die Rede, dass die Mächtigen Israels in Staat und „Kirche“ nicht auf den Propheten gehört haben, der im Namen Gottes zu ihnen sprach. Stattdessen haben sie ihn als Unruhestifter und lästigen Mahner des Landes verwiesen. Ja, hätten sie nur mal das Heil in Gott gesucht statt in ihren selbstsüchtigen Interessen, vielleicht hätten viele von ihnen überlebt.
     Das Heil in Gott suchen? Was könnte das sein? Der persönliche Glaube, die Frömmigkeit, die kirchlichen Rituale? Amos prangert die sozialen und politischen Missstände an, die Kluft zwischen Reich und Arm, die mit den Mächtigen verbandelten Priester, die korrupte Justiz. Er fordert Recht und Gerechtigkeit für jedermann, gerade auch für die kleinen Leute. Er kritisiert den Luxus und den Hochmut der politischen und kirchlichen Oberschicht. Frömmigkeit, in der es nur um das eigene Seelenheil geht, ist für ihn nichts anderes als Gotteslästerung. Ein Glaube, dem der Zustand der Welt egal ist, ist für ihn Aberglaube. Wer Gott recht sein will, den darf das Unrecht bei den Menschen nicht kalt lassen. 
     "Suchet mich!", sagte Gott durch den Mund seines Propheten. Aber man hörte nicht. Also macht sich seitdem Gott selbst auf die Suche nach seinen Menschen, nach seinen Kindern. In Jesus geht er den Verlorenen nach wie ein guter Hirte seinen verirrten Schafen, um sie in Sicherheit zu bringen. In ihm kommt er zu den Sündern, zu denen, die ihn aus den Augen verloren haben, die nicht wissen, wo sie ihr Heil, wo sie das Wasser, das Brot und das Licht des Lebens finden. Was sonst sollte ein Sünder auch sein als einer, der gottesblind und orientierungslos durchs Leben irrt? Dessen Seele hungert, dessen Herz leer und dessen Geist verdunkelt ist vom Egoismus? Wozu sonst sollte ein Sünder bestimmt sein als wieder ein Kind des Lichts zu werden (Lehrtext) für sich selbst und für die, die im Dunkeln sind?
     »Glaubt dem Licht  solange ihr's habt!« - sagt Jesus im Johannesevangelium. Und weiter: »Wer mir glaubt, der glaubt in Wirklichkeit dem, der mich gesandt hat. Und wenn ihr mich seht, dann seht ihr ihn! Ich bin als das Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der mir glaubt, nicht länger in der Dunkelheit (seiner Selbstsucht) leben muss.«

Gebet: Ja, Herr, dir glaube und vertraue ich. In dir erkenne ich meinen himmlischen Vater. Du bist für mich der Weg ins Licht, der Weg zu ihm. Doch immer wieder verstellen die Wolken meiner Glaubensmüdigkeit, meiner Sorgen und selbstsüchtigen Wünsche den Blick auf dich. Sende deinen Geist, dass er die Wolken verwehe und mein Herz fülle mit deiner Gegenwart. Gib mir Augen für die im Dunkeln und lass mich für sie ein Lichtblick sein. Amen

Herzliche Grüße

Hans Löhr

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Montag, 8. Juli 2019

Vom Grundstein zum Schlussstein hl

LosungWer immer den Tag des geringsten Anfangs verachtet hat, wird doch mit Freuden den Schlussstein sehen. Sacharja 4,10 

Lehrtext:  Jesus spricht: Das Himmelreich gleicht einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte; das ist das kleinste unter allen Samenkörnern; wenn es aber gewachsen ist, so ist es größer als alle Kräuter und wird ein Baum, dass die Vögel unter dem Himmel kommen und wohnen in seinen Zweigen. Matthäus 13,31-32 

Liebe Leserin, lieber Leser,

wie kümmerlich hat es doch mit dir und mir begonnen! Hilflos sind wir auf die Welt gekommen. Konnten nichts außer schreien und trinken. Waren total abhängig von der Mutter, waren aber trotzdem von ihr geliebt. Oder soll ich besser sagen: deswegen? Und jetzt haben wir es verhältnismäßig weit gebracht. Haben laufen und sprechen, lesen, schreiben und rechnen gelernt und vieles andere mehr, um in dieser Welt irgendwie zurechtzukommen. Und darum tun wir gut daran, die kümmerlichen Anfänge nicht zu verachten.
     Ich weiß noch genau, wo im Spätwinter das erste Schneeglöckchen im Garten stand. Und jetzt ist schon seit Monaten alles satt grün. Sind viele Bäume und Blumen schon wieder verblüht und dafür blühen nun die Rosen und der "Schneeball"-Strauch, der Wiesenklee und die Disteln - ja auch die Disteln zur Freude bestimmter Falter und Wildbienen. Ich habe eine stehen lassen, die anfänglich kaum zu sehen war und inzwischen mehr als mannshoch ist.
     Die Natur lehrt Geduld oder anders gesagt: Gott lehrt mich durch die Natur Geduld. Und das gilt auch, wenn nach einer Krankheit oder Verletzung ganz allmählich in winzigen Schritten der Genesungsprozess einsetzt. Das galt auch, als die Israeliten nach ihrer Rückkehr aus dem babylonischen Exil die Stadtmauer Jerusalems und den Tempel wieder aufbauten. Und ebenso galt das, als die Generation meiner Eltern die Kriegsruinen beseitigte und vieles, was in Schutt und Asche lag, wieder aufbaute.
     Manche sind damals wegen der Mühen und kümmerlichen Anfänge verzweifelt: "Das wird nie wieder was. Wir kommen nie wieder auf die Beine". Doch die Pessimisten sollten nicht recht behalten. Wie heißt es doch gleich? Der Pessi-Mist ist der einzige Mist auf dem nichts wächst. Doch inzwischen ist viel gewachsen. Mehr als man während der kümmerlichen Anfänge zu träumen wagte. Ja, "das Glück ist mit den Tüchtigen", oder nicht?
     Der Zusammenhang, in dem das heutige Losungswort steht, legt etwas anderes nahe. Da heißt es: "Dann gab mir, dem Propheten, der HERR folgende Botschaft für Serubbabel (1): »Was du vorhast, wird dir nicht durch die Macht eines Heeres und nicht durch menschliche Kraft gelingen: Nein, mein Geist wird es bewirken! Das verspreche ich, der HERR, der allmächtige Gott. Ein Berg von Hindernissen wird sich vor dir auftürmen, aber ich räume sie aus dem Weg. Wenn der Tempel wieder aufgebaut ist, wirst du den Schlussstein einsetzen – unter dem Jubel des Volkes!« Wer über die kleinen Anfänge enttäuscht war, der wird sich noch von Herzen freuen, wenn er den Schlussstein in Serubbabels Hand sieht!«
     Der Wiederaufbau des Tempels damals war ein Signal der Hoffnung für das ganze Volk. Es bedeutete: "Ihr Menschen, lasst den Kopf nicht hängen. Der lebendige Gott ist unter uns. Öffnet euch seinem Geist, dem Geist der Zuversicht und der Kraft, dem Geist der Freude und der Geduld. Er wird euch die Energie geben, klein anzufangen und groß zu vollenden." Dieser Geist wirkt heute wie damals. Er lässt wachsen, genesen und gelingen. Er lässt keimen, blühen und Frucht bringen. Er erfüllt dich mit Gottvertrauen und Lebensmut. Und wenn sich "ein Berg von Hindernissen vor dir auftürmen wird" und du nicht weißt, wie du ihn jemals beseitigen sollst, so ist er doch eines Tages fort. Und du wunderst dich im Nachhinein, wie schnell das doch geschehen ist. Und vielleicht denkst du dann an das Jesus-Wort, dass der Glaube Berge versetzen kann.
     Ja, auch der Glaube beginnt oft kümmerlich und hat doch ein enormes Wachstumspotenzial in sich wie ein Samenkorn, wie ein Senfkorn. Denn wo Gott zugange ist (= Himmelreich), geht es um Zukunft und Segen, um Beginnen und Vollenden, um Heilen, Erlösen und Auferstehen - auch bei dir. Da wächst aus dem Senfkorn der Baum des Lebens. Da wohnen die Vögel in seinen Zweigen und wir darunter.

Gebet:  Herr, ich schaue nicht auf meine Kraft, sondern auf deine. Ich vertraue nicht meiner Kunst, sondern deiner. Ich setze meine Hoffnung nicht auf Menschenwerk, sondern auf dich. Du legst den Grundstein und setzt den Schlussstein. Denn dein ist die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen

Herzliche Grüße

Hans Löhr

(1) Wer mehr über Serubbabel wissen will, kann hier nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Serubbabel
(2) Bin wieder wohlbehalten und wegen der großen Hitze etwas früher als geplant von einer wunderschönen Tour durch die französischen Alpen und an die Côte d'Azur zurück. Vielen Dank für die guten Wünsche und Zeichen der Wertschätzung.

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