Dienstag, 13. Juli 2021

Kleine Dinge mit großer Wirkung hl

Losung: Viele sagen von mir: Er hat keine Hilfe bei Gott. Aber du, HERR, bist der Schild für mich, du bist meine Ehre und hebst mein Haupt empor. Psalm 3,3-4 

Lehrtext: Maria sprach: Er hat große Dinge an mir getan, der da mächtig ist und dessen Name heilig ist. Lukas 1,49 

Liebe Leserin, lieber Leser, 

einer meiner Freunde lebt jetzt im Alter als Single. Auch mit seiner Gesundheit steht es nicht zum Besten. Vielleicht sagen da manche, die ihn nicht näher kennen, auch von ihm: "Er hat keine Hilfe bei Gott." Äußerlich betrachtet, mag es den Anschein haben. Doch er erlebt das anders. Er sagt: "Worauf soll ich mich denn sonst verlassen als auf ihn? In meinem Leben ist noch immer so viel gut, dass ich vielleicht nicht das Beste, aber doch viel Gutes daraus machen kann." Und dann fügt er noch hinzu: "Gerade jetzt freue ich mich an dieser Welt und hänge ich am Leben wie noch nie. Das überwiegt die Lasten, die ich tragen muss."

Auch ich hätte hin und wieder Grund, meinen Kopf hängen zu lassen und manchmal tue ich das auch. Doch dann "hebt ER mein Haupt wieder empor" (Losung) und Zuversicht und Lebensfreude kehren zurück. Deshalb hat sich meine Situation nicht groß geändert. Aber es geschehen täglich Dinge, die mir gut tun, zum Beispiel ein freundlicher Kontakt, die ersten Rispen am Sommerflieder oder die eine oder andere Rückmeldung zu den Losungsauslegungen. Und ich freue mich an dem, was ich noch alles unternehmen kann wie die Motorradtour gestern nach Tauberbischofsheim durch's schöne Hohenloher Land.

Für andere sind das vielleicht Kleinigkeiten. Für mich sind das "große Dinge". Und ich glaube, dass er sie an mir tut, "der da mächtig und dessen Name heilig ist" (Lehrtext) 

Gebet: Herr, immer wieder hast du mich aufgerichtet, wenn ich unten war. Immer wieder heilst und erquickst du meine Seele, wenn sie verletzt und erschöpft ist. Oft sind es kleine, unscheinbare Dinge, die Großes bewirken: ein Lächeln, ein gutes Wort, ein Kaffee mit einem Freund, ein Lied, ein Gebet. Nein, ich werde mich nicht hängen lassen, sondern in deiner Kraft leben. Du wirst mir jeden Tag so viel davon geben wie ich brauche. Amen

Herzliche Grüße!

Ihr / dein Hans Löhr

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Montag, 12. Juli 2021

zuvorkommend hl

Losung: Abram sprach zu Lot: Es soll kein Zank sein zwischen mir und dir und zwischen meinen und deinen Hirten; denn wir sind Brüder. 1.Mose 13,8 

Lehrtext: Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor. Römer 12,10

 Liebe Leserin, lieber Leser,

 zuvorkommend sein - so verstehe ich die Goldene Regel, die seit Abrahams Tagen bis heute gilt und die sich Jesus zu eigen gemacht hat: „Was du dir von anderen wünschst, darin komme ihnen zuvor.“ In diesem Sinn reagiere ich nicht nur auf das Verhalten anderer, sondern agiere, also handle; werde selbst aktiv und ergreife die Initiative. Bisweilen wünsche ich mir nur ein Lächeln und das bekomme ich meistens auch, wenn ich zuerst lächle.

Diese Regel spiegelt sich auch in dem Sprichwort: „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.“ Meine Mitmenschen, ja sogar meine beiden Kater sind oft ein Echo auf meinen „Ruf“. Sie spielen mir zurück, was bei ihnen angekommen ist. Nicht zuletzt deshalb bemühe ich mich, liebevoll oder wenigstens freundlich zu sein.

Aber auch das hat seine Grenzen. Manchmal muss ich auch sagen oder zeigen, dass ich empört, verletzt oder enttäuscht bin. Manchmal muss ich den andern auch mit seinem Verhalten konfrontieren. Aber auch da macht der Ton die Musik, und die Art und Weise, wie ich das sage, bestimmt, ob ich zumindest gehört werde und vielleicht auch Verständnis finde.

Ich bin eigentlich immer gut beraten, wenn ich bei einer Meinungsverschiedenheit von meinen Gefühlen rede und dem, was das Verhalten des anderen bei mir auslöst, statt ihn anzuklagen, zu beschuldigen oder mit Worten anzugreifen. Und ebenso, wenn ich zuerst einlenke und einen Ausweg aus dem Streit anbiete, der uns beide das Gesicht wahren lässt (Losung). Auch da greift die Goldene Regel, dass ich zuvorkommend und initiativ sein soll. 

Gebet: Herr, du kommst mir in jeder Hinsicht zuvor. Bevor ich noch spüre, was ich brauche, weißt du es. Du weißt, was meiner Seele gut tut und sorgst dafür, dass ich den Lebensmut nicht verliere. Bevor ich an dich denken konnte, hast du an mich gedacht. Bevor in mir der Glauben erwachte, warst du für mich da. Bevor ich zu dir kommen konnte, bist du in Jesus zu mir gekommen und wirst bei mir bleiben für immer. Amen

Herzliche Grüße!

Ihr / dein Hans Löhr

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Sonntag, 11. Juli 2021

Wem gehört Gott? hl

Losung: Mein Haus wird ein Bethaus heißen für alle Völker. Jesaja 56,7 

Lehrtext: Da ist nicht mehr Grieche oder Jude, Skythe, Sklave, Freier, sondern alles und in allen Christus. Kolosser 3,11 

Liebe Leserin, lieber Leser, 

das war ein langer und leidvoller Weg, bis wir Christen unseren Gott freigegeben haben für alle Völker und Menschen. Noch heute sehen manche Kirchen und kirchliche Gruppen Gott und Christus als ihren Privatbesitz an und meinen, er sei nur ihr Gott und nur sie seien die Rechtgläubigen. In anderen Religionen ist es nicht viel besser.

     Doch Gott gehört weder einer Kirche noch sonst einer Glaubensgemeinschaft, weder einer Nation noch Menschen mit einem bestimmten sozialen Status. Ihn können Menschen aus allen Völker auf ihre Weise anbeten, weil sie seine Geschöpfe sind und ihm gehören. Und noch mehr: »Alles und in allen ist Christus«, schreibt Paulus im Lehrtext.

     Das ist eine kühne, sehr kühne Aussage und doch ist sie konsequent. Jesus ist für alle geboren und für alle gestorben und für alle auferstanden – ohne Ausnahme. Und in ihm liebt Gott alle seine Geschöpfe bedingungslos. Seine ganze Schöpfung ist sozusagen „Christus-Schöpfung“, aus der Liebe Gottes des Vaters zu seinem Sohn geschaffen. Und dieser Geist der Christus-Liebe durchtränkt alles und wirkt in allem - auch in dir und mir.

     Jede Freundlichkeit, jedes Lächeln, jedes gute Wort und jede gute Tat, jede Zärtlichkeit und jeder Kuss blüht aus seiner Liebe.

     Natürlich kann man das auch anders sehen, kann man die Welt, die Menschen und auch sich selbst auf das hin ansehen, was einem nicht passt und worunter man leidet. Dann ist die Welt hart und kalt und vielleicht sogar böse. Dann hat der Demonstrant auf dem Bild des StreetArt-Künstlers Banksy einen Stein in der Hand. Doch das will ich nicht. Ich setze meinen Glauben dagegen und das Vertrauen, dass ein liebevoller Vater für mich da ist und es seine Welt ist, in der ich lebe. Ich möchte wie Banksy keinen Stein, sondern einen Blumenstrauß sehen.

Gebet: Herr, in deiner Gegenwart fühle ich mich geborgen. Mit deinen Augen versuche ich deine Welt und deine Menschen zu sehen, auch mich. Damit mir das gelingt, will ich immer mehr meinen Glauben leben. Er ist der Schlüssel, der mir die Türe öffnet in deine Welt. Amen

Herzliche Grüße!

Ihr / dein Hans Löhr

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Samstag, 10. Juli 2021

Was ist. Was du sollst. Was du kannst. hl

Losung: Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich. Psalm 106,1 

Lehrtext: Alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn. Kolosser 3,17 

Liebe Leserin, lieber Leser, 

dein Gott ist freundlich und gütig, sagt die Losung, und das nicht nur hin und wieder, sondern immer. Er ist nicht launisch, wie Menschen sein können, und auch nicht unzuverlässig. Er ist dein Fels in der Brandung des Lebens an den du dich klammern, auf den du dich verlassen kannst. Bei ihm findest du Halt.

Und damit du das nicht vergisst, sollst du dir das klar machen bei dem, was du sagst und tust (Lehrtext). Sollst dich fragen: Was würde Jesus jetzt an meiner Stelle sagen und tun? So kannst du dich vergewissern, dass dir der freundliche, gütige und treue Gott zur Seite steht gerade auch in den schwierigen Momenten. Weil das so ist, wird dir dieser Glaube helfen, gut durch den Tag zu kommen.

Und noch etwas. Frage dich, wofür kann ich gerade dankbar sein? (Lehrtext) Das lenkt deine Gedanken und Gefühle in eine gute Richtung. 

Gebet: Mein Gott, du bist zu mir freundlich und gütig. Das zu wissen und das zu glauben tut mir gut. Das hilft mir, mich meinen Mitmenschen zu öffnen und selbst freundlicher und gütiger zu sein. Und wenn sie mir das nicht danken, so danke ich doch dir. Das rettet mir den Tag. Amen

Herzliche Grüße!

Ihr / dein Hans Löhr

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Freitag, 9. Juli 2021

Wozu dich sein Geist bewegt hl

Losung: Barmherzig und gnädig ist der HERR, geduldig und von großer Güte. Psalm 103,8 

Lehrtext: Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Güte, Rechtschaffenheit, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung. Galater 5,22-23 

Liebe Leserin, lieber Leser, 

so wie in der Losung, so haben die Juden / Israeliten vor Jesus gebetet. Nicht immer und nicht alle, aber offenbar doch so viele, dass der wunderbare Psalm 103 in die Bibel aufgenommen worden.

Und du? Kannst du das auch von dir sagen? War und ist Gott zu dir barmherzig und gnädig, geduldig und von großer Güte? In der Vergangenheit war er das bestimmt. Sonst gäbe es dich nicht mehr. Sonst hättest du nicht ein gewisses Interesse am Glauben und würdest nicht diese Losungsauslegungen lesen. Aber wie ist es jetzt?

Ich will diese Frage für mich beantworten und hoffe, dass sich Gottes Geduld darin zeigt, dass ich geduldig bin, seine Freude darin, dass ich mich freuen kann, sein Friede darin, dass ich zufrieden bin, seine Güte darin, dass ich gütig bin, seine Treue darin, dass ich treu bin, seine Sanftmut darin dass ich sanftmütig bin und seine Liebe darin, dass ich ihn, meine Mitmenschen und mich wieder lieben kann.

Ich glaube schon, dass Gottes Geist einen Menschen bewegt, so zu sein, wie der Lehrtext sagt. Doch zumindest bei mir selbst mache ich die Erfahrung, dass das nicht zu 100 Prozent der Fall ist, sondern immer nur annäherungsweise. Aber ich muss ja auch keine 100 Prozent liefern. Es ist schon viel gewonnen, wenn ich mich von Gott immer wieder in die Richtung locken lasse, wo er mich haben will. 

Gebet: Gütiger Gott, du lockst, ziehst und schubst mich sanft dahin, wo ich sein soll. Manchmal gefällt mir das nicht, weil ich gern einen anderen Weg gegangen wäre. Aber im Nachhinein wird mir immer wieder klar, dass die Straße gut ist, auf die du mich führst. Amen

Herzliche Grüße!

Ihr / dein Hans Löhr

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Donnerstag, 8. Juli 2021

Soforthilfe hl

Losung: Gott, wir gedenken deiner Güte in deinem Tempel. Psalm 48,10 

Lehrtext: Petrus und Johannes gingen hinauf in den Tempel zur Zeit des Gebets. Apostelgeschichte 3,1 

Liebe Leserin, lieber Leser, 

wer soll dir das übelnehmen, dass du beim Beten an deine Wünsche und Probleme denkst, an deine Sorgen und Ängste. Und dass du darum betest, dass Gott dir in allen diesen Dingen helfen möge. Er nimmt dir das bestimmt nicht übel. Er kennt dich doch und weiß, wie es um dich steht.

Manchmal muss man leider warten, bis sich etwas tut und der Eindruck entsteht, dass Gott tatsächlich hilft. Aber in jedem Gebet gibt es die Möglichkeit zur Soforthilfe. Davon spricht die heutige Losung. Ich bin davon überzeugt, dass es mir hilft, und wenn nur ein kleines bisschen, dass ich beim Beten immer auch an Gottes Güte in meinem bisherigen Leben denke. Das relativiert meine Probleme. Plötzlich sind sie nicht mehr alles, sondern nur noch ein Teil meines Lebens und beginnen zu schrumpfen. Und mir wird klar, dass ich zu einem gütigen Gott bete, der für mich da ist, um mir zu helfen. 

Gebet: Gütiger Gott, wie schnell nehmen mich meine Probleme gefangen und verdrängen all das Gute, das du mir bisher getan hast und weiterhin tust. Darum will ich auch daran denken, dass mich selbst in meinen Schwierigkeiten deine Güte nicht verlässt. Darauf will ich schauen. Darauf hoffen. Das macht es mir wieder leichter. Amen

Herzliche Grüße!

Ihr / dein Hans Löhr

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Mittwoch, 7. Juli 2021

Argument für Gott hl

Losung: Hilf du uns, Gott, unser Helfer, um deines Namens Ehre willen! Errette uns und vergib uns unsre Sünden um deines Namens willen! Psalm 79,9 

Lehrtext: Darin besteht die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden. 1.Johannes 4,10 

Liebe Leserin, lieber Leser, 

die Losung klingt wohl für viele irgendwie vertraut. So stellen sie sich bis heute das Gottesverhältnis vor: Hier der heilige Gott und dort der sündige Mensch. Ohne seine Hilfe wären wir in unseren Sünden verloren. Also müssen wir ihn bitten, uns zu helfen, müssen ihn dazu bewegen, indem wir bekennen, bereuen, beichten, bezahlen (spenden) und uns bekehren. Dann, so ist zu hoffen, wird er uns vergeben. Und warum? Weil Jesus Christus mit uns Sündern Mitleid hat und an unserer Stelle Sünde und Todesstrafe auf sich nimmt. Doch das musst du auch glauben, sonst ist dir nicht zu helfen.

     Eine solche Vorstellung besteht seit über 2000 Jahren. Doch das ist kein Argument dafür, dass sie stimmt. Und auch wenn 99 Prozent der Christen das glauben sollten, ist das kein Argument. Das entscheidende Argument ist die frohe Botschaft von Jesus Christus, das Evangelium. Wir finden es unter anderem im heutigen Lehrtext. Nicht auf mich kommt es an, dass mir vergeben wird, sondern einzig und allein auf Gott. Dazu wiederhole ich noch einmal den Lehrtext: »Darin besteht die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden.« 1.Johannes 4,10

     Für mich heißt das: Mein Versagen, meine Schuld vor Gott und meinen Mitmenschen, meine Sünde – alles ist bereits vergeben. Ich muss nicht erst noch darum bitten. Also lebe ich als ein Mensch, dem vergeben ist. Als einer, der keinerlei Anlass zu Hochmut hat, sondern allen Grund, vor Gott wie auch vor seinen Mitmenschen bescheiden und dankbar zu sein. Ja, ich kann auch meinen Mitmenschen dankbar sein, dass sie mir nicht alles nachtragen und mich nicht auf alles festnageln, was ich falsch gemacht habe. Und wenn es doch jemand tut, so ist das sein Problem und nicht mehr meins. 

Gebet: Guter Gott, das stimmt, du bist mein Helfer so wie du allen deinen Geschöpfen geholfen hast und hilfst. Manchmal spüre ich deine Hilfe nicht gleich. Manchmal verstehe ich nicht, warum du mich einen Weg führst, der durch Leid und Enttäuschung führt. Aber vielleicht stärkst du mich auf diese Weise im Vertrauen, dass du bei mir bist und bleibst, mich trägst und wieder aufrichtest, mir hilfst und mich liebst. Ja, das will ich glauben. Amen

Herzliche Grüße!

Ihr / dein Hans Löhr

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Dienstag, 6. Juli 2021

Beten für Regierende hl

Losung: Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum HERRN; denn wenn's ihr wohlgeht, so geht's euch auch wohl. Jeremia 29,7 

Lehrtext: Ihr seid das Salz der Erde. Matthäus 5,13 

Liebe Leserin, lieber Leser,

na klar habe ich als Christ gegenüber dem Staat und meiner Gesellschaft Verantwortung (Losung). Ich kann nicht so tun, als ob mich das öffentliche Leben nichts anginge. Und da ich nicht mit allem einverstanden bin, was die Regierenden tun, übe ich auch hin und wieder Kritik. Aber das soll konstruktive Kritik sein. Ich muss mich also einbringen und sei es bei Wahlen wie in diesem Herbst. Und ich muss widersprechen, wenn die Verantwortlichen in unserem Land durch verächtliche Kritik herabgesetzt oder gar mit Hass überzogen werden.

Bei aller Kritik an den Politikerinnen und Politikern, im Vergleich zu denen in anderen Ländern sind wir meines Erachtens noch gut dran. Und würde ich es an ihrer Stelle besser machen? Wir brauchen nun mal Leute, die unser Land regieren angefangen bei den Kommunen, über die Landkreise, die Bundesländer bis hin zur Republik. Hauptsache, sie haben bei allen eigenen Interessen immer auch die Interessen der Menschen im Blick, für die sie gewählt worden sind und verstehen sich als Dienstleister und nicht als Herrschende.

Sie alle können nicht gegen Gottes Willen regieren, auch wenn es manchmal wie in der Nazizeit den Anschein hat. Doch sie können auch nicht gegen unseren Willen der Bürgerinnen und Bürger regieren. Es ist schon was dran an dem Satz: Die Bevölkerung verdient die Regierung, die sie hat. Wir alle haben Mitverantwortung, was in unserem Land geschieht und was daraus wird. Nicht zuletzt deshalb tut es uns gut, wenn wir ab und zu für unsere Regierenden beten: 

Gebet: Guter Gott, du bist es, der letzten Endes regiert und alles lenkt, wie du es willst, damit es ein gutes Ende nimmt. Du hast die große weite Welt in deiner Hand und alle Menschen, die Mächtigen und die Ohnmächtigen, die Regierenden und die Regierten. Auch wenn du tust, was nach deinem Willen ist, will ich dich doch für sie bitten, dass du ihnen den Geist der Gerechtigkeit und des Friedens gibst, den Geist deines Sohnes Jesus Christus und meines Herrn. Dann wird es uns allen gut gehen. Amen

Herzliche Grüße!

Ihr / dein Hans Löhr

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Montag, 5. Juli 2021

Majestätsbeleidigung? hl

Losung: Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht. 2.Mose 20,7 

Lehrtext: Vater! Dein Name werde geheiligt. Lukas 11,2 

Liebe Leserin, lieber Leser, 

eigentlich möchte ich der Losung heute aus ganzem Herzen zustimmen. Ja, wer Gottes Namen missbraucht, wie damals die Nazis, wie die Verantwortlichen in katholischen Erziehungsheimen, in denen hunderte Kinder von kanadischen Ureinwohnern umgekommen sind, wie alle, die in seinem Namen Abgrenzung und Hass predigen, die die Menschen selektieren in Erlöste und Verdammte, in Rechtgläubige und Ungläubige – wer so Gottes Namen missbraucht, der soll von ihm bestraft werden!

Und was ist mit mir? Habe ich nicht auch schon aus Leichtsinn oder Fahrlässigkeit seinen Namen missbraucht? Habe ich nicht ebenfalls als Pfarrer Druck auf andere ausgeübt, um sie bei der Stange zu halten oder meinen Willen durchzusetzen? Habe ich nicht schon mal andere beleidigt und verletzt, die doch seine Kinder sind und in denen er mir begegnet? Also muss ich auch bestraft werden.

Manche meinen, es sei Majestätsbeleidigung, wenn man Gottes Namen missbraucht. Und deshalb würde er auch strafen wie eine weltliche Majestät, die sich beleidigt fühlt. Doch wer könnte Gott schon beleidigen? Man tut sich damit nur selbst ein Leid an.

Gott bestraft nicht. Wir Menschen bestrafen uns mit unserem Fehlverhalten selbst. In Kanada brennen jetzt Kirchen. In Deutschland haben die Bomben der Alliierten die Kirchen in Schutt und Asche gelegt. Und ich habe mir durch mein unbedachtes Reden und Verhalten manche Sympathien verscherzt und manche Wege verbaut. Doch ich ehre seinen Namen, wenn ich die Würde meiner Mitmenschen achte und ihnen mit Verständnis und Liebe begegne. 

Gebet: Ja, Vater, dein Name soll mir heilig sein. Ich möchte so leben, dass ich ihm Ehre machen kann. Dazu will ich mich an Jesus orientieren und mich zu meinen Mitmenschen so verhalten, wie er es getan hat. Amen

Herzliche Grüße!

Ihr / dein Hans Löhr

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Sonntag, 4. Juli 2021

Neue Kleider hl

Losung: Ich gehe einher in der Kraft Gottes des HERRN; ich preise deine Gerechtigkeit allein. Psalm 71,16 

Lehrtext: Wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen. Epheser 2,10 

Liebe Leserin, lieber Leser, 

gehst auch du „einher in der Kraft Gottes“? Na klar. Welche Kraft wirkt denn sonst in dir und erhält dich täglich am Leben, so auch jetzt in diesem Augenblick? Auch wenn du dich körperlich kraftlos fühlst, so hilft er dir doch durch den Tag. Und wenn deine Seele zu vertrocknen droht, so ist er noch immer im Geist seiner Kraft zu dir gekommen und hat dich wieder belebt. Und mich auch. Dafür kann ich ihn gemeinsam mit dir, den Menschen der Bibel und zahllosen anderen preisen, die auf ihn vertrauen. (Losung)

Übrigens, der Lehrtext sagt: Jeden Morgen liegen für dich neue Kleider bereit, die du weder ausgesucht noch gekauft hast. Du musst nicht, aber du kannst sie anziehen, diese „Kleider der guten Taten“. In ihnen kannst du dich bei anderen sehen lassen. In ihnen kannst du auch etwas für sie tun. Sie sind Festtags- und Arbeitskleider in einem. Sie passen dir genau. Sie sind dir nicht zu groß und überfordern dich nicht. Sie sind dir nicht zu eng und beschneiden nicht deine Freiheit. Morgen Früh liegen sie wieder für dich bereit. Probier sie mal an und probier sie mal aus, die „Kleider der guten Taten“. Aber vielleicht hast du sie ja schon an. 

Gebet:  Herr, in deiner Kraft führe ich mein Leben. Du gibst mir jeden Tag so viel, wie ich brauche. Du gibst mir auch noch Kraft für andere, und wenn es ein gutes Wort ist oder ein Gebet. Amen

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Samstag, 3. Juli 2021

Gott ist da – jetzt! hl

Losung: Wir danken dir, Gott, wir danken dir und verkündigen deine Wunder, dass dein Name so nahe ist. Psalm 75,2 

Lehrtext: Gott ist nicht ferne von einem jeden unter uns. Apostelgeschichte 17,27 

Liebe Leserin, lieber Leser, 

Gott ist da – das ist die Kernbotschaft der beiden Bibelworte von heute. Mehr noch, das ist sein Wesen. Er ist darum Gott, weil er für dich da ist. Ein ferner, unnahbarer Gott braucht dich nicht zu interessieren Das wäre nicht der Gott der Bibel und erst recht nicht der Vater Jesu Christi sowie deiner und meiner. Aber ist er auch der Gott deiner Erfahrung? Erlebst du ihn als nah? Oder ist er dir in bestimmten Situationen fern? Zum Beispiel, wenn du körperlich oder seelisch leidest und Schmerzen hast?

     Ich will dir sagen, dass er dir gerade dann nahe ist. So wie ich Gott aus der Bibel kenne und erfahre, ist er kein Heinzelmännchen, das alle Probleme beseitigt. Er lebt mit dir in dieser Welt voll Glück und Unglück, Freude und Leid. Er hilft dir, deine Lasten tragen, dass du nicht darunter zerbrichst. Auch in deiner Not bleibst du in seiner Liebe. Auch in deiner Finsternis bleibt er dein Licht. Und während du auf deine Probleme fixiert bist, hilft er dir unablässig in vielerlei Hinsicht.

     Wer schwer krank ist, hat zugleich eine im Weltmaßstab sehr gute medizinische Betreuung. Wer schwer an seinem Leid zu tragen hat, hat in der Regel Menschen zur Seite, die ihn dabei unterstützen. Wessen Seele kümmert, dessen Körper muss doch nicht hungern. Der hat ein Bett, ein Dach, einen Kühlschrank, eine Heizung, sauberes Wasser, Strom, Telefon und WhatsApp, womit er in Verbindung mit anderen bleiben kann. Wie wäre es erst, wenn das eine oder andere, was so wichtig ist und doch so selbstverständlich zu sein scheint, auch noch fehlen würde oder gleich alles miteinander?

     Gott ist da, jetzt in diesem Augenblick. Er ist nur ein Gebet weit weg. In den beiden Bibelworten heute wird das nicht angezweifelt, sondern als gegeben vorausgesetzt. Natürlich kann ich sagen: „Aber ich erlebe das anders. Ich fühle mich von ihm im Stich gelassen oder habe den Eindruck, dass das nicht für mich gilt.“ Ich kann das verstehen. Ich hätte auch Gründe, mich von Gott verlassen zu fühlen. Aber ich halte trotzdem an ihm fest, weil ich darauf vertraue, dass er mein Halt ist in unsicheren Zeiten, mein Licht in der Finsternis, mein „starker Helfer in der Not“. Was wäre denn die Alternative? Und darum bete ich manchmal nur diesen Satz: 

Gebet: Herr, du bist da. Bleib bei mir. Du bist mein Schicksal. Ich gehöre dir. Amen

Herzliche Grüße!

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Freitag, 2. Juli 2021

Unvergleichlicher Gott hl

Losung: Siehe, die Völker sind geachtet wie ein Tropfen am Eimer und wie ein Sandkorn auf der Waage. Jesaja 40,15

Lehrtext: Gott wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein. Offenbarung 21,3 

Liebe Leserin, lieber Leser, 

in dem Bibelabschnitt, aus dem unsere heutige Losung kommt, geht es um die gewaltige Größe, Macht und Majestät Gottes gegenüber seiner Schöpfung. Jesaja nimmt dazu als Vergleich zu Gott, was für ihn auf der Erde groß ist: Die Menge des Staubs und die Menge des Wassers, den Libanon mit seinen damals riesigen Zedernwäldern, die Berge und Hügel, Menschen, die aufgrund ihrer Position etwas gelten wie zum Beispiel Fürsten und Richter oder eben ganze Völker wie im Losungswort. Und er kommt zu dem Schluss: Nichts kommt Gott gleich. Selbst ganze Völker sind vor ihm wie ein Tropfen am Eimer und ein Sandkorn auf der Waage.

     Das ist das eine. Das andere ist, bei Gott versagen unsere Maßstäbe. Wir können nur denken in den Dimensionen von Zeit und Raum von menschlicher Macht und Größe. Doch Gott ist das Undenkbare, das Unvorstellbare, das Unermessliche. Er ist für das Universum nicht zu klein und für den Mikrokosmos, selbst für die Ebene der subatomaren Teilchen nicht zu groß. Er ist überhaupt weder groß noch klein, weder jung noch alt, sondern Gott. Und doch bleibt uns nichts anderes übrig, als uns Gott irgendwie vorzustellen, damit er uns etwas bedeuten kann.

     Damit mich kleinen Menschen Gottes Größe nicht erschlägt, kommt er zu mir im Kind in der Krippe und im Mann am Kreuz, in Jesus, der die Kinder nicht übersieht und die Versager nicht verachtet.

     Und er wird nicht nur am Ende der Zeit bei uns wohnen und mein Gott sein, wie der Lehrtext sagt, sondern er ist jetzt schon für dich und für mich da. Und die Völker, egal welcher Religion sie anhängen, sind jetzt schon seine Völker, die er geschaffen hat, jeden einzelnen Menschen in ihnen. Und für sie alle und für dich und für mich gilt, was auf den Lehrtext folgt, was einmal sein wird, wenn es mit dieser Welt vorbei ist: »Gott wird abwischen alle Tränen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.« (Offenbarung 21,4) 

Gebet: Ja, mein Gott, du bist unvergleichlich. Mit meinem winzigen Menschenhirn kann ich dich nicht fassen. Doch du kommst zu mir in deinem Sohn und meinem Heiland Jesus Christus, um in meinem Herzen zu wohnen. Da heiße ich dich willkommen. Amen

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Donnerstag, 1. Juli 2021

Mein Heiland hl

Losung: Ich bin der HERR, dein Gott, von Ägyptenland her. Einen Gott neben mir kennst du nicht und keinen Heiland als allein mich. Hosea 13,4 

Lehrtext: Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns, dass er uns von seinem Geist gegeben hat. Und wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Heiland der Welt. 1.Johannes 4,13-14 

Liebe Leserin, lieber Leser, 

kennst du noch das Wort „Heiland“. Es ist schon lange aus der Mode gekommen. Ab und zu verwenden es noch die Hochbetagten bei uns auf dem Land. Für sie ist Jesus der Heiland, die gute Macht, der sie ihr Leben anvertrauen, ist ihr persönlicher Begleiter und Führer durch gute und schlechte Zeiten.

Ich meine mich zu erinnern, dass ich als kleines Kind meine fränkische Großmutter gefragt habe: "Wer ist denn der Mann mit den Schafen auf dem Bild über deinem Bett?" Und sie sagte: "Der Heiland". Wie sie das sagte, mit einer gewissen Ehrfurcht, aber auch Liebe in der Stimme, hat mich eigenartig berührt. Jedenfalls habe ich das Bild und das Wort Heiland nicht mehr vergessen.

Ich verwende das Wort so gut wie nicht mehr. Es scheint in eine andere Zeit und in ein anderes Milieu zu gehören. Aber jetzt, da ich darüber nachdenke und schreibe, frage ich mich, wieso eigentlich nicht? Es hat einen guten Klang. Es strahlt Wärme aus. Es winkt mir aus meinen Kindertagen zu wie ein Freund, den ich lange nicht mehr gesehen habe.

Ob ich Jesus künftig wieder öfter meinen Heiland nenne? Bei dem ich in guten Händen bin? Bei dem ich mich sicher fühle? Mit dem einmal alles heil wird? Er, der der Erlöser der Welt, ist auch mein persönlicher Retter und Erlöser. Und wie erlöst er den Hans und die Welt? Mit einer Futterkrippe und einem Kreuz. Damit zeigt er mir und vielleicht auch dir, dass er mir mit seiner Liebe ganz nahe kommt in Freude und Leid. Ihm schenke ich mein ganzes Vertrauen. 

Gebet: Herr, ich sehne mich danach, dass wieder heil werden kann, was in dieser Welt und auch bei mir krank und zerbrochen ist. Meine wunde Seele sehnt sich nach dir, meinem Heiland. Aber du bist ja jetzt schon bei mir. Darum will ich mir Zeit für dich nehmen, damit ich deinen heilsamen Frieden spüre. Amen

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