Dienstag, 17. März 2020

Den Glauben üben und Zuversicht gewinnen hl

LosungDein Knecht lässt sich durch deine Gebote warnen. Psalm 19,12

Lehrtext: Übe dich darin, den Willen Gottes zu tun! 1.Timotheus 4,7

Liebe Leserin, lieber Leser,

Händewaschen nach jedem Einkauf, nach jedem Arztbesuch, nach jedem Apothekenbesuch. Hände waschen, wenn man außerhalb seiner vier Wände etwas angefasst hat. Keine Hände mehr schütteln. Mindestens 2 bis 3 Meter Abstand zu anderen Personen. Keine Besuche bei Großeltern. Keine Besuche bei Enkeln. Menschenansammlungen meiden … Lassen wir uns durch die Gebote zur Eindämmung der Corona-Infektion warnen. Das dient, so hoffe ich, zu unserem Besten und zum Besten unserer Mitmenschen.
     Die Bibel sagt, dass sich der Mensch warnen lässt, ist nicht nur in Zeiten von Ansteckungsgefahr wichtig, sondern immer. Achte auf das, was Gott sagt, damit du dich nicht selbst und andere in Gefahr bringst. Achte auf die Goldene Regel, die in Jesu Bergpredigt steht: »Alles, was du willst, dass andere dir tun sollen, darin komme ihnen zuvor.« Mehr ist zu alledem nicht zu sagen. Diese Gebote verstehen sich von selbst, auch wenn sie weithin nicht beachtet werden.
     Denn man muss auch den Glauben üben (Lehrtext), und dazu gehört, auf Gottes Gebot zu achten. Gerade der Glaube aber versteht sich nicht von selbst. Die Mönche und Nonnen in den Klöstern wissen das. Sie üben regelmäßig zu bestimmten Gebetszeiten am Tag ihren Glauben. Sie verstehen selbst ihre Alltagsarbeit als eine Glaubensübung und halten sich an das Gebot des Benedikt von Nursia: »Bete und arbeite.« Genauer: Bete für deine Arbeit und arbeite für dein Gebet!  
     Ich selbst habe es in meinem Leben mehr als einmal erfahren: Wenn ich im Glauben nachlässig werde, dann reißt er ab. Dann verschwindet er hinter den üblichen Alltagsdingen. Aber ich habe ebenfalls erlebt: Wenn ich täglich bete, wenn ich auch tagsüber immer wieder mal an Gott denke – so wie gestern, als ich zum ersten Mal in diesem Jahr eine Lerche über mir habe singen hören – und ihm danke, dann stärkt das meinen Glauben und damit auch meine Zuversicht und meine Lebensfreude.

Gebet: Herr, der Kontakt mit dir hilft mir, ruhig und besonnen zu bleiben. Wenn ich bete und über dich nachdenke, werde ich zuversichtlich. Du bist die Quelle meiner Energie und Freude. Ja, ich will auf dich achten. Ich verlass mich aber auch darauf, dass du auf mich und meinen Glauben achtest, damit ich ihn nicht mehr verliere. Amen
                           
Herzliche Grüße,

Ihr / dein Hans Löhr

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