Freitag, 13. März 2020

Die meisten sind hilfsbereit hl


LosungDu sollst dem Tauben nicht fluchen und sollst vor den Blinden kein Hindernis legen, denn du sollst dich vor deinem Gott fürchten. 3.Mose 19,14

Lehrtext: Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. Galater 6,2

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich bin wahrhaftig kein Engel, aber dass man so gemein sein kann wie in der Losung beschrieben, ist für mich unvorstellbar und absolut indiskutabel. Wenn ich jemanden dabei ertappen würde, der so etwas macht, ich fürchte, ich würde mich dazu hinreißen
lassen, ihm ein paar saftige Ohrfeigen zu verpassen. Ein solcher Mensch respektiert weder Gott noch seine Mitmenschen. Er zeigt durch sein Verhalten, dass er ein massives Problem hat und in psychiatrische Behandlung gehört.
     Ich bin wahrhaftig kein Engel und erfülle darum „das Gesetz Christi“ (Lehrtext) nur teilweise. Manchmal habe ich zu viel mit meinen eigenen Lasten zu tun, als dass ich noch auf die anderer aufmerksam wäre und sie ihnen abnähme. Aber welch eine Wohltat, wenn andere mir helfen, meine Last zu tragen!
     Vor einem guten Monat bin ich ins Nachbarhaus umgezogen, und dabei hat mir ein halbes Dutzend Freunde aus unserer Gemeinde selbstlos geholfen. Vieles hätte ich allein nicht geschafft, wozu sie Begabung, Kenntnisse und eine ganze Menge Geschick haben. Jetzt ist der Umzug fertig, und ich fühle mich in meinem neuen Häuschen pudelwohl.
     Aber es geht auch eine Nummer kleiner. Schon ein Lächeln kann es einem anderen etwas leichter machen. Ein gutes Wort kann ihn aufatmen lassen. Und eine kleine Aufmerksamkeit kann ihm den Tag retten. Alles was es dazu braucht, ist ein bisschen Freundlichkeit und ein klein wenig Zeit.

Gebet: Herr, ich danke dir für die Gesten der Barmherzigkeit, die es nach wie vor in unserem Land gibt. Die meisten sind hilfsbereit, wenn jemand Hilfe braucht. Für mich ist das ein Zeichen, dass du mit deiner Liebe in uns wirkst, auch wenn wir das selbst gar nicht merken. Amen
                           
Herzliche Grüße,

Ihr / dein Hans Löhr

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Kommentare:

  1. Wunderbar: der letzte Satz Ihres Gebetes! So ist Gottes Nähe erfahrbar!

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  2. Ja unser himmlische Vater wirkt in unseren Leben,durch uns und andere dort wo Worte allein nicht ausreichen,gebraucht er uns durch Taten und ja auch durch unsere Worte die er uns schenkt um andere Menschen zu erbauen die für den Glauben ein offenes Ohr haben-die "finden" wir dann!

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