Dienstag, 23. Juli 2024

Sinn und Zweck der Bibel hl

Losung: HERR, ich habe Freude an deinen Zeugnissen; sie sind meine Ratgeber. Psalm 119,24 

Lehrtext: Jesus spricht: Denkt ja nicht, ich bin gekommen, um das Gesetz und die Propheten außer Kraft zu setzen. Ich bin nicht gekommen, um sie außer Kraft zu setzen, sondern um sie zu erfüllen. Matthäus 5,17 

Liebe Leserin, lieber Leser,

weißt du, worum es in der Bibel, in diesem dicken Buch geht? Nein, das ist keine Prüfungsfrage. Mit der Antwort, die ich gebe, versuche ich, dir den Goldenen Faden in die Hand zu legen, mit dessen Hilfe auch ich mich in den vielen biblischen Schriften orientiere. Diesen "Faden" habe ich mir nicht ausgedacht. Er wurde mir geschenkt, je länger ich über die Bibel nachgedacht habe. So ist es schon vielen vor mir ergangen. Und vielleicht hältst auch du ihn schon längst in deiner Hand.

Die Bibel zur Zeit Jesu und der ersten Christen nannte man damals "Das Gesetz und die Propheten". Heute sagt man vereinfacht dazu das Alte Testament. Um es zu verstehen, muss ich wissen, was denn der Sinn und Zweck dieser Schriften sein soll. Was war das Anliegen der Propheten? Was wollten die Menschen, die die fünf Bücher Mose mit ihren Geschichten, Geboten und Verboten verfasst haben? Was haben sie im Glauben erlebt und warum haben sie es weitergegeben? 

Sich in den Worten der Bibel wiedererkennen

Das alles wurde meines Erachtens aufgeschrieben, damit die Leute, die diese wichtigen Schriften lasen oder davon hörten, sich darin wiedererkannten und sich danach richteten. Die Bibel soll bis heute den Zweck erfüllen, dass Menschen mit ihrer Hilfe das Leben mit allen Höhen und Tiefen deuten können. Dass sie ein persönliches Verhältnis zum lebendigen Gott bekommen und ermutigt, getröstet und seelisch gestärkt werden. 

Soweit, so gut. Doch wie finde ich mich nicht nur in dieser Welt und in meinem Leben, sondern auch in der Bibel zurecht? Was ist der Goldene Faden, der sich durch alles zieht? Im Lehrtext sagt Jesus: "Ich bin nicht gekommen, um die Bibel (also das Alte Testament) außer Kraft zu setzen, sondern um sie zu erfüllen." Manche meinen bis heute, dass man alles so glauben und tun müsse, wie es in der Bibel steht. Sollen sie, wenn sie damit zurechtkommen und glücklich (= selig) werden. 

Seine einfache Antwort

Jesus  aber kommt es weder auf den Buchstaben noch auf den Wortlaut an. Er fragt danach: Was sagt mir Gott durch die Bibel? Was sein Geist? Und so kommt er zu einer einfachen, klaren und überzeugenden Antwort: Nicht das Beachten aller Gebote und Verbote ist die Erfüllung, dessen, was Mose und die Propheten gesagt haben, sondern nur ein einziges Gebot: 

»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe und mit deinem ganzen Verstand.‹ Das ist das höchste und wichtigste Gebot. Ebenso wichtig ist aber ein zweites: ›Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst.‹ Alle anderen Gebote und alle Forderungen der Propheten sind in diesen beiden Geboten enthalten.«" (Matthäus 22,37-40). Allerdings meint Jesus mit "Mitmensch" auch den Feind. Auch ihn soll ich lieben, soll ihm Gutes tun, für ihn bitten und ihn segnen (Matthäus 5, 44-48)*.
Der Apostel Paulus sagt es so: "
Bleibt keinem etwas schuldig! Was ihr einander allerdings immer schuldet, ist Liebe. Wer nämlich seine Mitmenschen liebt, der hat Gottes Gesetz erfüllt" (Römer 13,8)Jesus selbst in Person erfüllt, worum es in der Bibel damals ging und ermutigt mich, es ihm gleichzutun.

Das ist ein hoher, ein sehr hoher Anspruch. Ihm werde ich nie ganz gerecht. Was die Liebe zu meinem Nächsten, zu Gott und zu meinen Feinden angeht, bleibe ich immer etwas schuldig. Sie begegnet mir in Jesus. Darum halte ich mich an ihn. Darum vertraue ich ihm. Er ist der Goldene Faden, anhand dessen ich über die Bibel nachdenke und mich orientiere. Und er vergibt mir, wenn mir das nicht gelingt.


Gebet: Herr, du weißt, ich kann längst nicht alle so lieben wie du. Ich will mich um deinetwillen darum bemühen. Doch ich brauche dich, um zu erkennen, dass mir die Liebe zu anderen auch selbst zugute kommt. So kommt Frieden in mein Leben. So kommt ein klein wenig Frieden auch in die große Welt. Ich danke dir, dass ich mich auf deine bedingungslose Liebe verlassen kann, auch wenn ich sie anderen immer wieder schuldig bleibe. Amen

Herzliche Grüße,    

Ihr / dein Hans Löhr

»Ich, Jesus, sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen! So erweist ihr euch als Kinder eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne für Böse wie für Gute aufgehen, und er lässt es regnen für Fromme und Gottlose. Wollt ihr etwa noch dafür belohnt werden, dass ihr die Menschen liebt, die euch auch lieben? Das tun sogar die Zolleinnehmer, die sonst bloß auf ihren Vorteil aus sind! Wenn ihr nur euren Freunden liebevoll begegnet, ist das etwas Besonderes? Das tun auch die, die von Gott nichts wissen. Ihr aber sollt in eurer Liebe vollkommen sein, wie es euer Vater im Himmel ist(Matthäus 5,44-48)

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»Die Bibel ist so voller Gehalt, dass sie mehr als jedes andere Buch Stoff zum Nachdenken und Gelegenheit zu Betrachtungen über die menschlichen Dinge bietet.« J.W. von Goethe aus: „Dichtung und Wahrheit“
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1728 erschien in Herrnhut die erste Tageslosung, ein Bibelwort aus dem Alten Testament, das für jeden Tag des Jahres ausgelost wird. Dazu wird der Lehrtext, ein passendes Bibelwort aus dem Neuen Testament, ausgesucht. Inzwischen erscheinen die täglichen „Losungen“ in etwa 50 Sprachen.
Ich lege Losung und Lehrtext aus, weil einer Untersuchung zufolge das Nachdenken über Bibelworte den Glauben am stärksten wachsen lässt.
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Mittwoch, 17. Juli 2024

Zur Zeit verreist hl

Losung: Das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel schließen will nach dieser Zeit, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein. Jeremia 31,33

Lehrtext: Die Israeliten sind Kinder Gottes und haben Anteil an seiner Herrlichkeit. Mit ihnen hat Gott mehrfach einen Bund geschlossen. Er hat ihnen das Gesetz gegeben und sie gelehrt, ihn in rechter Weise zu verehren. Und er hat ihnen sein Versprechen gegeben. Römer 9,4

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich bin zur Zeit verreist. Die nächsten Losungsauslegungen erscheinen voraussichtlich wieder am Dienstag, 23. Juli 2024. Ich bitte um Verständnis.

Herzliche Grüße,    

Ihr / dein Hans Löhr

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Dienstag, 16. Juli 2024

Von Gott enttäuscht? hl

Losung: Warum sprichst du denn, Israel, und sagst: »Mein Weg ist dem HERRN verborgen, und mein Recht geht an meinem Gott vorüber«? Jesaja 40,27

Neuere Übersetzung mit Kontext: »Mit wem wollt ihr mich vergleichen?«, fragt der heilige Gott. »Wer hält einem Vergleich mit mir stand?« 26 Blickt nach oben! Schaut den Himmel an: Wer hat die unzähligen Sterne geschaffen? Er ist es! Er ruft sie, und sie kommen hervor; jeden nennt er mit seinem Namen. Kein einziger fehlt, wenn der starke und mächtige Gott sie antreten lässt. 27 Ihr Israeliten, warum behauptet ihr: »Der HERR weiß nicht, wie es uns geht! Es macht unserem Gott nichts aus, wenn wir Unrecht leiden müssen«?Jesaja 40,25-27

Lehrtext: Jesus sprach zu den Jüngern: O ihr Toren, zu trägen Herzens, all dem zu glauben, was die Propheten geredet haben! Musste nicht der Christus dies erleiden und in seine Herrlichkeit eingehen? Lukas 24,25-26

Liebe Leserin, lieber Leser,

warst du, bist du von Gott enttäuscht? Wer jetzt ent-täuscht ist, hatte sich offenbar zuvor ge-täuscht. In Gott? Ja, in ihm. Aber liegt das an ihm oder vielleicht doch an dir, an dem Bild, das du dir von ihm gemacht hast? 

Jedenfalls waren auch die Israeliten zur Zeit des Alten Testaments von ihm enttäuscht. Sie schauten auf ihre schwere Zeit im Exil in Babylon, fern von ihrer Heimat mit ihrer Sehnsuchtsstadt Jerusalem und ihrem Tempel. Sie sahen nur die Katastrophe der Vergangenheit, die Depotation und die miserable Gegenwart. Da gab ihnen der Prophet Jesaja mit seinem Vertrauen auf Gott eine neue Perspektive, einen Blickwechsel und sagte: 

Begreift ihr denn nicht? Oder habt ihr es nie gehört? Der HERR ist der ewige Gott. Er ist der Schöpfer der Erde – auch die entferntesten Länder hat er gemacht. Er wird weder müde noch kraftlos. Seine Weisheit ist unendlich tief. 29 Den Erschöpften gibt er neue Kraft, und die Schwachen macht er stark. 30 Selbst junge Menschen ermüden und werden kraftlos, starke Männer stolpern und brechen zusammen. 31 Aber alle, die ihre Hoffnung auf den HERRN setzen, bekommen neue Kraft. Sie sind wie Adler, denen mächtige Schwingen wachsen. Sie gehen und werden nicht müde, sie laufen und sind nicht erschöpft.Jesaja 40,25-31

Er sprach zu den Erschöpften seines Volkes von neuer Kraft und zu den Mutlosen von neuer Hoffnung. Gott, so Jesaja, ist der Schöpfer von Himmel und Erde. Er ist ist mächtig und stark genug, dass er euer Schicksal wenden kann und wird. Er tut das zu seiner Zeit, nicht immer dann, wenn es uns passt. Sein MIttel ist eure Hoffnung. Durch sie macht er auch euch wieder zuversichtlich und stark. Er hat den Überblick und weiß, was er will. Er weiß sehr wohl, wie es euch jetzt geht. Er weiß aber auch, was in Zukunft wird und wann die Wende für euch zum Bessern kommt. Gebt nur jetzt nicht auf. Bleibt geduldig. Haltet die Hoffnung fest und schmeißt euer Gottvertrauen nicht weg!

Nun sind wir gefragt

Nun, liebe Leserin, lieber Leser, liegt es an dir und mir, ob auch wir uns, 2500 Jahre später, von Jesaja angesprochen fühlen und ob wir aus seinen Worten wieder einen neuen Blick auf Gott und unser Schicksal bekommen. Vielleicht machst du gerade eine schwere Zeit durch, dann mögen dir seine Worte helfen, nicht aufzugeben und jetzt erst recht an deinem Glauben festzuhalten.

Gebet: Herr, woran soll ich mich denn sonst festhalten als an dir. Ich weiß niemanden, der mir den Halt geben könnte, den du mir gibst. Der mich so trösten und ermutigen könnte wie du. Der mir immer wieder neue Kraft für Leib und Seele gibt, wie du tust. Bewahre mir die Geduld, die Hoffnung und das Gottvertrauen. Amen

Herzliche Grüße,    

Ihr / dein Hans Löhr

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»Die Bibel ist so voller Gehalt, dass sie mehr als jedes andere Buch Stoff zum Nachdenken und Gelegenheit zu Betrachtungen über die menschlichen Dinge bietet.« J.W. von Goethe aus: „Dichtung und Wahrheit“
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Montag, 15. Juli 2024

Mitgefühl mit den Schutzlosen hl

Losung: Der HERR Zebaoth ist mit uns, der Gott Jakobs ist unser Schutz. Psalm 46,8

Lehrtext: Und die Apostel versammeln sich bei Jesus. Und sie berichteten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten. Und er sagt zu ihnen: Kommt, ihr allein, an einen einsamen Ort, und ruht euch ein wenig aus. Denn es war ein Kommen und Gehen, und sie hatten nicht einmal Zeit zum Essen. Und sie fuhren im Boot an einen einsamen Ort, wo sie für sich waren. Aber man sah sie wegfahren, und viele erfuhren es. Und sie liefen zu Fuss aus allen Städten dort zusammen und kamen noch vor ihnen an. 34Als er ausstieg, sah er die vielen Menschen, und sie taten ihm leid, denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er fing an, sie vieles zu lehren. Markus 6,30-34

Liebe Leserin, 

nicht mal Zeit zum Essen, so ein Andrang, so ein „Hype“ um Jesus. Auch seine Jünger, die späteren Apostel, waren am Ende. 

„Jetzt ist es erstmal gut. Wir fahren mit dem Boot in eine einsame Buch am See, nicht weit von hier. Da ruhen wir uns aus, essen ein wenig und schöpfen neue Kraft, nur ihr und ich.“ (Markus 6,31.32) Als sie vom Ufer ablegten, sahen ihnen die Leute nach. Doch dabei beließen sie es nicht. Sie liefen ihnen auf den Küstenstraßen hinterher. „Du meine Güte“, sagte Petrus, siehst du das, Herr? Sie laufen uns nach, alle. Sogar ihre Kranken schleppen sie mit. Und es werden immer mehr. Von überall her kommen sie zu dir. So wird das nichts mit der Pause in der einsamen Bucht. Lass uns schell weiter auf den See hinaus fahren und eine andere Stelle suchen, wo wir unsere Ruhe haben, und wo sie uns nicht finden werden.“ „Aber Petrus, kannst du das wirklich über dein Herz bringen? Ich kann doch diese vielen Leute nicht täuschen und mich aus dem Staub machen. Nein, das geht gar nicht. Sie tun mir einfach leid. Also zurück an die Arbeit! Zurück an Land!“ 

Der Dienst an den Menschen geht weiter

Als sie ausstiegen, waren viele schon da und warteten. Und dann? Dann ging es wieder weiter bis in den späten Abend hinein. Jesus erzählte ihnen, dass Gott ihr barmherziger Vater sei, vor dem sie keine Angst haben müssten. Er sei für sie da, um ihnen zu helfen und nicht, um sie zu bestrafen. Sie seien ja alle seine Kinder, die Gerechten wie die Sünder. Da mache Gott keinen Unterschied. 

Und als es spät geworden war und die Menschen noch immer nicht gehen wollten - denn sie hingen an seinen Lippen wie an einem Rettungsring - , da hieß er sie, alles, was sie an Nahrung bei sich hatten, zu teilen. Und alle wurden satt, die Frommen wie die Sünder. Und alle wunderten sich. Als es aber Nacht geworden war, waren die meisten wieder nach Hause gegangen, satt an Leib und Seele. Und Petrus? Der legte sich unter einen Olivenbaum, rollte sich in sein Obergewand - und schämte sich ein bisschen.

Gebet: Obwohl wir dich ‚Herr’ nennen, hast du doch damals den Menschen gedient und tust das noch heute. Ja, du klammerst dich nicht an die Macht, sondern bist für uns da. Du stellst deine Interessen zurück, wenn es darum geht, uns zu heilen, zu segnen und Gott nahezubringen. Du bist so ganz anders, als wir uns die Mächtigen vorstellen. So gewinnst du mein Vertrauen. Amen

Herzliche Grüße,    

Ihr / dein Hans Löhr

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Sonntag, 14. Juli 2024

dagegenhalten hl

Losung: Die Erde ist des HERRN und was darinnen ist, der Erdkreis und die darauf wohnen. Psalm 24,1

Lehrtext: So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. Epheser 2,19

Liebe Leserin, lieber Leser,

mit dem Glauben hältst du dagegen, wenn

manche sagen: „Die Welt geht zum Teufel.“ Du sagst,Gott ist in Jesus auf die Welt gekommen, um zu bleiben.“ 

Manche sagen: „Die Welt ist verflucht.“ Du sagst, sie ist von ihrem Schöpfer gesegnet.“ 

Manche sagen: „Es gibt zu viel Böses und zu viel Leid auf der Welt, als dass ich an einen guten Gott glauben könnte.“ Du hältst dagegen und sagst: „Gerade darum vertraue ich auf  seine Hilfe.“ 

Manche sagen: „Gegen Gewalt hilft nur Gewalt.“ Du sagst: „Auf Gewalt ruht kein Segen.“ 

Manche sagen: „Feinde muss man hassen und vernichten.“ Du sagst: „Man soll sie lieben,“ 

Manche sagen: „Ziehe dich aus dieser schlechten Welt zurück!“ Du entgegnest: „Nein, bring dich ein mit deinem Glauben, deiner Hoffnung und deiner Liebe. Denn die Erde gehört Gott und was auf ihr ist. Er hat sie geschaffen wie dich und mich. Gemeinsam können wir sie bewahren.“

Gebet: Herr, die Erde, unser blauer Planet, dein Werk! Wie ein Diamant funkelt sie im schwarzen Samt des Weltalls. Ich kenne nichts Schöneres im ganzen Universum. Die Erde, Arche für alles, was lebt. Ich staune: Wunder über Wunder. Die Erde, Ort von Schmerz und Leid, von Liebe und Lust, Geburt und Tod. Hier weine ich dir die Tränen meiner Verzweiflung. Hier weine ich dir Tränen der Freude. Die Erde, das Leben - beide einzigartig und zerbrechlich. Dein Geschenk, Herr. Danke für das unbeschreibliche Glück, auf deiner Erde, in diesem Land, zu dieser Zeit leben zu dürfen mit dir. Amen

Herzliche Grüße und einen gesegneten Sonntag!    

Ihr / dein Hans Löhr

Gott liebt diese Welt (EG 409)

1. Gott liebt diese Welt, und wir sind sein eigen. Wohin er uns stellt, sollen wir es zeigen: Gott liebt diese Welt!

2. Gott liebt diese Welt. Er rief sie ins Leben. Gott ist’s, der erhält, was er selbst gegeben. Gott gehört die Welt!

3. Gott liebt diese Welt. Feuerschein und Wolke und das heilge Zelt sagen seinem Volke: Gott ist in der Welt!

4. Gott liebt diese Welt. Ihre Dunkelheiten hat er selbst erhellt: im Zenit der Zeiten kam sein Sohn zur Welt!

6. Gott liebt diese Welt. In den Todesbanden keine Macht ihn hält, Christus ist erstanden: Leben für die Welt!

7. Gott liebt diese Welt. Er wird wiederkommen, wann es ihm gefällt, nicht nur für die Frommen, nein, für alle Welt!

8. Gott liebt diese Welt, und wir sind sein eigen. Wohin er uns stellt, sollen wir es zeigen: Gott liebt diese Welt!

Text und Melodie: Walter Schulz 1962/1970

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»Die Bibel ist so voller Gehalt, dass sie mehr als jedes andere Buch Stoff zum Nachdenken und Gelegenheit zu Betrachtungen über die menschlichen Dinge bietet.« J.W. von Goethe aus: „Dichtung und Wahrheit“
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Samstag, 13. Juli 2024

Fürchte dich nicht! Ich bin's. hl

Losung: Wer ruft die Geschlechter von Anfang her? Ich bin’s, der HERR, der Erste, und bei den Letzten noch derselbe. Jesaja 41,4

Lehrtext: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Offenbarung 1,17

Liebe Leserin, lieber Leser,

"Fürchte dich nicht! Ich, Jesus, bin dein 'Gott hilft'. So sagt es mein Name. Ich bin bei dir. Ich umgebe dich von allen Seiten* und zu allen Zeiten. Ich war gestern für dich da und bin es heute. Und auch morgen werde ich bei dir sein.

Ja, diese Welt ist immer wieder auch zum Fürchten. Ich selbst habe das erlebt. Die Angst, die ich ausgestanden habe, kann ich nicht vergessen. Die Wunden, die sie mir geschlagen hat, schmerzen noch.

Aber ich schlage nicht zurück. Ich lasse mich nicht davon abbringen, diese Menschenwelt zu lieben und mit ihr auch dich. Das ist mein Weg, sie zu erlösen und dir zu helfen. Aber Gewalt üben und strafen, drohen und verdammen, verletzen und töten, sind meine Sache nicht. Dazu hätte ich nicht zu euch Menschen kommen müssen. Dafür habt ihr euere eigenen Götter.

Darum fürchte dich nicht! Denn was furchtbar ist, muss vergehen. Ich aber bleibe. Einst stand ich segnend an deiner Wiege. Heute bewache ich deinen Schlaf und behüte deine Schritte. Ich begleite dich durch dein Leben und bringe dich nach Haus. Denn ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige - für dich!

Ja, die Welt. Wie liebe ich sie! Die Vögel unter dem Himmel und die Lilien auf dem Felde. Das Lachen der Kinder. Das Flüstern der Verliebten. Die gebenden Hände, die offenen Arme, das Trösten und Verzeih‘n.“

Gebet: Herr, du bist meine Sonne, die Licht und Wärme in diese Welt und mein Leben bringt. Von dir kommt alles, zu dir geht alles. Du wirst heilen, was zerbrochen und vollenden, was Stückwerk ist. In dir lebe und bin ich und du in mir. Warum sollte ich mich fürchten? Amen

Herzliche Grüße,    

Ihr / dein Hans Löhr

Psalm 139

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Freitag, 12. Juli 2024

Grenzenloses Gottvertrauen hl

Losung: Es ist nicht eins dahingefallen von allen seinen guten Worten, die der HERR geredet hat durch seinen Knecht Mose. 1. Könige 8,56

Lehrtext: Jesus fing an bei Mose und allen Propheten und legte ihnen aus, was in allen Schriften von ihm gesagt war. Lukas 24,27


Liebe Leserin, lieber Leser,


vielleicht hast du dich schon gewundert, warum ich immer wieder und wieder schreibe, dass Gott uns in Jesus begegnet und alles, was wir von ihm wissen können, auf diesem Weg geschieht. Deshalb heißt es auch im Johannesevangelium: »Ich, Jesus, bin der Weg zum Vater. Wenn ihr mich kennt, werdet ihr auch meinen Vater kennen. Ich bin im Vater und der Vater ist in mir. Mein Vater, der in mir lebt, handelt durch mich. Wenn ihr schon meinen Worten nicht glaubt, dann lasst euch doch wenigstens von meinen Taten überzeugen! (Johannes 14,6-11). Übersetzung: HFA

Gottgläubig

Das sehen nicht wenige Christen anders. Im Nationalsozialismus sind viele aus der Kirche ausgetreten und nannten sich fortan „gottgläubig“, weil sie mit dem Juden Jesus nichts zu tun haben wollten und weil es mit einem blonden, blauäugigen, arischen und heldenhaften Jesus nicht geklappt hat. Und auch heute scheinen viele mit einem Gott mehr anfangen zu können als mit Jesus, dem Kind aus dem Stall und dem Mann am Kreuz, dem Freund der Kinder und der Sünder (Gescheiterten), der Hoffnung der Kranken und der Machtlosen.

Ein solcherJesus läuft ihrem Gottesbild zuwider.

Jesu Geist im Alten Testament

Aber wie ist es nun im Alten Testament, das ja vor seiner Geburt zusammengestellt worden war und in dem er nicht vorzukommen scheint? Der Lehrtext spricht davon, dass Jesus die damalige Bibel, also das Alte Testament, ausgelegt hat im Hinblick darauf, „was darin von ihm gesagt war.“ Das zu entdecken, bleibt auch heute unsere Aufgabe. Sie ist lösbar, auch wenn sie etwas Mühe macht. So begegnet mir Jesus Geist  beispielsweise in einzelnen Psalm-Gebeten, besonders im Psalm 23, in den Gottesknecht-Liedern des Jesaja, im Gottvertrauen des Abraham, in den 10 Geboten, in Ruths Treue, im Freimut der Propheten u.s.w.

Gott wird menschlich und verlässlich

Was wüsste ich auch ohne ihn, ohne seinen Geist von Gott zu sagen? (Lehrtext) Mal erscheint dieser barmherzig, ein andermal als zorniger Gott, der straft und vernichtet, segnet und verflucht. Der aber auch wieder rettet und vergibt. Den wir Menschen fürchten und dem wir gehorsam sein sollen. Dem wir dienen und opfern sollen. Doch in und durch Jesus kann ich Gott anders sehen und erleben und damit auch mich selbst. Ich sehe ihn, wie in der gestrigen Auslegung beschrieben, als barmherzigen Vater und mich als sein Kind. Ihn muss ich nicht fürchten. Ihm kann ich vertrauen. Jesus zeigt ihn mir als Gott mit den offenen Armen und einem offenen Herzen, der bei mir ist und mir hilft. Der mich liebt und mir vergibt.


Gebet: Mein Gott und Vater, ich bin so froh, dass du dich mir in Jesus zeigst. Wenn ich aufwache und dir danke, gehe ich getrost und gestärkt in den neuen Tag. Wenn ich dich nachts um deinen Frieden bitte, kann ich beruhigt einschlafen. Du bist mein Hüter, ob ich wache oder schlafe. Dir kann ich meine Sorgen bringen. So wird es mir wieder leichter, weil du meine Lasten mitträgst. Segne mich heute und gib mir neue Kraft. Amen


Herzliche Grüße,    

Ihr / dein Hans Löhr

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Donnerstag, 11. Juli 2024

Der andere Weg hl

Losung: An dem Ort, da zu ihnen gesagt ist: »Ihr seid nicht mein Volk«, wird zu ihnen gesagt werden: »Kinder des lebendigen Gottes!« Hosea 2,1

Lehrtext:  So bist du nun nicht mehr Knecht, sondern Kind; wenn aber Kind, dann auch Erbe durch Gott. Galater 4,7


Liebe Leserin, lieber Leser,


du bleibst das Kind deiner Eltern, auch wenn du längst erwachsen bist und vielleicht schon selbst Kinder oder Enkel hast. An dieser Tatsache lässt sich nichts ändern. Und deine Eltern bleiben deine Eltern, auch wenn sie getrennt oder schon gestorben sind. 

Gott aber lebt - für dich. Er ist und bleibt dein Vater, und du bist und bleibst sein Sohn. Daran will und wird auch er nichts ändern. So kannst du es glauben. Darauf darfst du dich verlassen.

Entschuldigung, die letzten Sätze habe ich eigentlich zu mir gesagt, weil ich das immer wieder nötig habe. Aber wenn du möchtest, kannst du sie auch dir gesagt sein lassen. Ich kann sie dir nur ans Herz legen, denn du bist nicht weniger sein Kind als ich.

Offene Fragen

Was das wohl heißt? In der Bibel lese ich, dass in „Adam und Eva“ ausnahmslos alle Menschen gesegnet sind. Ja, seine ganze Schöpfung, aus der auch ich hervorgegangen bin, ist von ihm gesegnet. Nichts ist von ihm verflucht, verdammt, verworfen. Unser Gott, wie er sich in Jesus zeigt, ist ein segnender Gott, der seine Kinder nicht verstößt, sondern ihre Launen erträgt und ihre Lasten mitträgt. Menscheneltern haben für ihre Kinder auch Kraft und Geduld. Doch die ist endlich. Gottes Kraft und Geduld aber ist unendlich.

Ich kann das alles so sagen und glaube das auch. Aber in seiner ganzen Tiefe verstehe ich es doch nicht. Viele Fragen bleiben offen. Auf manche finde ich im Laufe des Lebens eine Antwort. Auf andere nicht.

Warum gibt es dennoch das Übel?

Früher und auch heute noch behelfen sich manche damit, Gott zu unterstellen, das Übel in der Welt und im persönlichen Leben sei Strafe für Sünde und Schuld. Man hält es offenbar nicht aus, manche Fragen offen zu lassen und hat sich darum eigene Antworten zurechtgebastelt. Doch auch das Buch Hiob im Alten Testament beantwortet die Frage nach dem Warum von Schmerz und Leid letztlich nicht.

Zwei Antworten 

Zwei Antworten, die mich überzeugen, möchte ich dennoch geben:

Erstens, wir alle haben nur diese eine Welt, dieses eine Leben auf dem Planeten Erde. Hier gelten bestimmte Bedingungen und Naturgesetze, ohne die es Leben, ohne die es uns nicht gäbe. Hier wirkt alles zusammen: Zeit und Ewigkeit, Himmel und Erde, Licht und Finsternis, Lust und Schmerz, das Größte und das Kleinste, Leben und Tod. Eines gibt es nicht ohne das andere. Ich glaube, dass Gott auf seine Weise alles so gefügt hat. 

Zweitens glaube ich, dass Gott kein Automat ist, in den ich ein paar Bitten, Gebete, Kirchensteuern und Spenden einwerfe, und dann spuckt er für mich einen Schutzengel aus, der mich vor allem Übel beschützt.

Er hat einen anderen Weg gewählt. Er ist in Jesus mit uns Menschen solidarisch geworden. Das heißt: Er zaubert Angst, Schmerzen, Leiden und Tod nicht einfach weg, sondern nimmt das alles selbst auf sich. Er teilt unsere Angst, leidet mit uns unsere Schmerzen, stirbt mit uns unseren Tod und überwindet ihn für uns. Anders gesagt, er erspart uns das „finstere Tal“ (Psalm 23,4) nicht, sondern geht den Weg mit, der uns da hinein, hindurch und wieder hinaus führt. Unser Vater im „Himmel“ (=Gott), bleibt dir und mir, er bleibt seinen Töchtern und Söhnen treu in den guten und in den schlechten Zeiten. Er verlässt seine Kinder nicht, auch wenn sie ihm Kummer machen. Er freut sich mit ihnen, wenn sie sich ihres Lebens freuen. Das alles gehört zu dem unvergleichlichen Geschenk ‚Leben‘, das er uns gemacht hat. Das ist unser „Erbe“ (Lehrtext).


Gebet: Herr, du musst mir helfen zu begreifen, dass ich dein Kind bin und mit mir alle anderen Menschen. Wenn ich das nur zutiefst glauben könnte, wären alle Zweifel und Ängste vorbei. Dann könnte ich dir auch dann noch vertrauen, wenn leide. Dann könnte ich dich auch dann noch wie Hiob mitten im Elend loben und dir danken. Dann könnte ich zuversichtlich bleiben, wie schlecht auch die Nachrichten sind, weil ich auf dich hoffe und sage: „Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit“. Amen


Herzliche Grüße,    

Ihr / dein Hans Löhr

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»Die Bibel ist so voller Gehalt, dass sie mehr als jedes andere Buch Stoff zum Nachdenken und Gelegenheit zu Betrachtungen über die menschlichen Dinge bietet.« J.W. von Goethe aus: „Dichtung und Wahrheit“
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1728 erschien in Herrnhut die erste Tageslosung, ein Bibelwort aus dem Alten Testament, das für jeden Tag des Jahres ausgelost wird. Dazu wird der Lehrtext, ein passendes Bibelwort aus dem Neuen Testament, ausgesucht. Inzwischen erscheinen die täglichen „Losungen“ in etwa 50 Sprachen.
Ich lege Losung und Lehrtext aus, weil einer Untersuchung zufolge das Nachdenken über Bibelworte den Glauben am stärksten wachsen lässt.
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Mittwoch, 10. Juli 2024

einzig und einzigartig hl

Losung: Vor mir ist kein Gott gemacht, so wird auch nach mir keiner sein. Ich, ich bin der Herr, und außer mir ist kein Heiland. … Auch künftig bin ich derselbe, und niemand ist da, der aus meiner Hand erretten kann. Ich wirke; wer will’s wenden? Jesaja 43,10.11.13

Neue Übersetzung: Es ist kein Gott, der vor mir war und es wird auch in Zukunft keiner sein. Ich, der Herr, bin der einzige Gott. Nur ich kann euch retten. Was ich in der Hand halte, kann mir niemand nehmen. Ich wirke. Wer könnte mich daran hindern?


Lehrtext: Darum rühme sich niemand eines Menschen; denn alles ist euer, ihr aber seid Christi, Christus aber ist Gottes. 1. Korinther 3,21.23


Liebe Leserin, lieber Leser,


ich weiß nicht, von welchen und wie vielen natürlichen wie übernatürlichen Mächten und Kräften sich Menschen heutzutage Hilfe versprechen. Die meisten haben wohl irgendwelche Mittel, die helfen sollen, damit Wünsche in Erfüllung gehen und wenn es das Daumendrücken ist. Selbst bekennende Atheisten gehen bisweilen in eine Kirche und zünden dort eine Kerze an, ohne sagen zu wollen, warum sie das tun. So tut es jedenfalls ein guter Freund. Nun, ich will niemandem sein metaphysisches oder religiöses Bedürfnis ausreden und auch nicht die Art und Weise, wie er es befriedigt. Er hat ja nichts zu befürchten, jedenfalls nicht von Gott, wie ich ihn ich kenne. Er hat aber, wie ich meine, etwas zu versäumen, eben ihn, wie er sich in Jesus zeigt. Darum kann ich auch dem zustimmen, wie der Prophet Jesaja, seinem Glauben zufolge, Gott zur Sprache bringt (Losung).

Alles in seiner Hand

Mit meinem Glauben und meiner Hoffnung konzentriere ich mich auf diesen einen und einzigen Gott, weil ich glaube, dass er sich mit seiner Liebe und Kraft auf mich konzentriert wie auch auf dich. Wie sollten wir, ja wie sollte die ganze Schöpfung ohne ihn sein können, da er allein doch alles in seiner Hand hält (Losung)? Da vor, neben und nach ihm nichts ist, was ihm gleichkäme? 

Was ich von Gott erkennen soll, weshalb ich ihm vertrauen kann, sagt und zeigt er mir auf diesem Weg. So passt er sich meinem menschlichen Vermögen an. Doch an und für sich ist er der ganz Andere, der all unser Nachdenken, Erkennen und Glauben übersteigt. Er bleibt das Geheimnis der Welt und des Lebens, auch deines und meines. Die Tür dazu ist Jesus. In ihm ist er mir nah. Durch ihn kommt er zu uns als Heiland (Losung) und Helfer. Daran kann ihn auch mein Kleinglaube nicht hindern.


Gebet: Herr, du bist die einzige Kraft in der Welt und in meinem Leben, die wirkt. Von dir und durch dich ist alles, was ist. Du wirkst in den Sternen und Planeten, in den lebenden Zellen auf der Erde und in mir, in meinem Geist und meiner Seele. Überall wirkt deine Kraft, in den sichtbaren und unsichtbaren, den größten und den kleinsten Dingen. Ich danke dir, dass ich dir nicht zu unbedeutend bin. In Jesus zeigst du mir, dass du dich gerade den Kleinen und Machtlosen, den Kranken und Gescheiterten zuwendest. Du bist so ganz anders als wir Menschen sind. Auf dich kann ich mich verlassen, denn du verlässt uns nicht. Amen


Herzliche Grüße,    

Ihr / dein Hans Löhr

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»Die Bibel ist so voller Gehalt, dass sie mehr als jedes andere Buch Stoff zum Nachdenken und Gelegenheit zu Betrachtungen über die menschlichen Dinge bietet.« J.W. von Goethe aus: „Dichtung und Wahrheit“
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1728 erschien in Herrnhut die erste Tageslosung, ein Bibelwort aus dem Alten Testament, das für jeden Tag des Jahres ausgelost wird. Dazu wird der Lehrtext, ein passendes Bibelwort aus dem Neuen Testament, ausgesucht. Inzwischen erscheinen die täglichen „Losungen“ in etwa 50 Sprachen.
Ich lege Losung und Lehrtext aus, weil einer Untersuchung zufolge das Nachdenken über Bibelworte den Glauben am stärksten wachsen lässt.
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