Donnerstag, 27. Dezember 2012

So gut ich kann ebl

Losung: HERR, zürne nicht so sehr und gedenke nicht ewig der Sünde! Sieh doch an, dass wir alle dein Volk sind! Jesaja 64,8

Lehrtext: Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm. Johannes 3,36

Liebe Leserinnen und Leser,

gerade noch feiern wir Weihnachten und dann heute das: Da betet einer, der sich vorher umgesehen hat und feststellt, dass viel Unrecht um ihn herum passiert, viele Leute sich nur um sich selber drehen und dass Gott eigentlich im Alltag keine Rolle spielt: "Niemand hat dich beim Namen gerufen und bei dir Hilfe gesucht, niemand kam zur Besinnung und hielt sich an dich. (...) Dennoch, HERR: Du bist unser Vater! Wir sind der Ton, du bist der Töpfer; wir alle sind von deiner Hand geschaffen. Darum - das ist der heutige Losungsvers - sei nicht so zornig auf uns; trag es uns nicht für immer nach, dass wir uns so schwer vergangen haben. Wir alle sind dein Volk! Sieh uns doch freundlich an!" (Altes Testament, Buch des Propheten Jesaja, Kapitel 64, Vers 8) Da wird deutlich, dass es Gott nicht egal ist und nie egal war, ob wir sein 'Werben' um uns 'erhören'. Immer wieder macht er uns Menschen eine Liebeserklärung - und wir stehen in der Gefahr, nur um uns selbst kreisen. Leuchtender und deutlicher, als es an Weihnachten passiert, kann Gott eigentlich in unser Leben nicht hineinsprechen. Jetzt sind wir am Zug und können kaum sagen, dass wir von Gott und seinem Mensch-Werden in Jesus nichts mitbekommen hätten. Wie wir zu Jesus Christus stehen, ist die alles entscheidende Frage: "Wer sich an den Sohn hält, hat das ewige Leben. Wer nicht auf den Sohn hört, wird niemals das Leben finden; er wird dem Zorngericht Gottes nicht entgehen." (Evangelium nach Johannes, Kapitel 3, Vers 36)

Gebet: "Gott, mein Vater, ich möchte nach diesem Leben hier deine Herrlichkeit sehen. Ich versuche, mich an Jesus Christus zu halten, so gut ich irgend kann. Es gelingt mir mal besser und mal schlechter, Herr. Bitte vergib mir, wo ich versage und sieh mich mit liebenden Augen als dein 'Neshumele', als deine geliebte Seele. Ich danke dir, Gott. Amen."

Herzlich grüßt Sie und dich

Ihre / deine

Elfriede Bezold-Löhr

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