Samstag, 1. Februar 2020

Der Nebengott hl

Losung: O dass du auf meine Gebote gemerkt hättest, so würde dein Friede sein wie ein Wasserstrom und deine Gerechtigkeit wie Meereswellen. Jesaja 48,18

Lehrtext: Jesus Christus wurde für uns zur Weisheit durch Gott und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung. 1.Korinther 1,30

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Zehn Gebote beginnen mit diesem Wort: „Ich bin der Herr, dein Gott, du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“
Andere Götter? Wer könnten die sein? Darauf kann man verschiedene Antworten geben. Eine, die ich heute geben werde, lautet: Ich. Ich könnte so ein anderer Gott sein, so ein Nebengott. Ich bin dann mein eigener Gott, welcher den HERRN zur Seite drängt, wenn ich mich zu wichtig nehme. Wenn ich also anfange, fromm sein zu wollen in der Art, dass ich mir auf meinen Glauben etwas einbilde, weil ich mich für Jesus entschieden habe, weil ich so oft in der Bibel lese und stille Zeit halte, weil ich Jesus gefunden habe, weil ich lauter Dinge tue, die Gott gefallen müssen und weshalb er auch etwas für mich tun muss. Weil ich also anständig bin und hilfsbereit und bescheiden und nett und all das, worauf ich auf meine Mitmenschen und auch auf Gott Eindruck zu machen meine.
     Doch der Apostel Paulus sagt im Lehrtext und in den Versen davor und danach: Alles, was für dich und deinen Glauben wichtig ist, hat Gott für dich getan. Alles hat er dir mit Jesus Christus geschenkt. Alles! Nicht durch eigenes Bemühen hast du Anerkennung vor Gott gefunden, sondern ausschließlich durch ihn.
     Nein, ich bin kein Nebengott, der etwas für sich bewirken könnte, der sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf seiner Unzulänglichkeiten ziehen und so erlösen könnte. Ich bin ein sterblicher Mensch, der ganz und gar abhängig ist von seinem Schöpfer und von Jesus Christus, seinem Erlöser. Und das ist gut, weil es mich entlastet und ich darauf vertrauen kann, dass er längst alles für mich getan hat, was nötig ist.

Gebet: Herr, als dein Kind kann ich unbeschwert vor dir leben. Vor dir brauche ich keine Angst zu haben. Vor dir brauche ich keine Rolle zu spielen. Vor dir kann ich auch Fehler machen, versagen und schuldig werden. Denn du weißt ja, wer und was ich bin. Warum sollte ich dir etwas vormachen? Und du sagst mir durch dein Wort, wer und was du bist. Auch du machst mir nichts vor, sondern sagst schlicht und einfach: „Ich bin für dich der „IchBinDa“ (Übersetzung des biblischen Gottesnamens) und ich bin der „Gott hilft!“ (Übersetzung des Jesus-Namens ins Deutsche). Was will ich mehr? Amen

Herzliche Grüße,

Ihr / dein Hans Löhr

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