Samstag, 2. Mai 2020

Leuchtfeuer auf der Landebahn hl

Losung: Verstoße mich nicht aus deiner Nähe und nimm deinen Heiligen Geist nicht von mir! Psalm 51,13

Lehrtext: Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus. Er hat uns aus der Macht der Finsternis befreit, und nun leben wir im Reich und unter der Macht seines geliebten Sohnes. Kolosser 1,3.13

Liebe Leserin, lieber Leser,

»Macht der Finsternis« – das klingt ganz schön bedrohlich. Aber was soll das sein? Gehört das Corona-Virus zu dieser Macht oder der Krebs oder die Demenz? Gehören die Kriminellen dazu? Die Klima-Killer? Die Umweltzerstörer? Die Tierquäler in den Ställen oder die Menschenschinder in den Folterkellern? Hm, allesamt finstere Mächte, zweifellos. Aber ist es das, was der Lehrtext meint?
     Ich meine, dass es in ihm um etwas ganz Grundsätzliches geht. Er weist darauf hin, dass ich entweder ohne das Licht Jesus Christus leben kann, also orientierungslos in der Finsternis, oder eben in seiner Nähe (Losung), in seinem Licht, unter seiner Macht. So wie es in Johannes 8,12 heißt, wo Jesus sagt: »Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht in der Finsternis bleiben, sondern das Licht des Lebens haben.«

Im Seelen-Keller

     Wie ist das bei dir? Ist für dich dein Glaube so etwas wie ein Licht? Etwas, woran du dich orientieren kannst wie ein Flugzeug in der Nacht an den Leuchtfeuern auf der Landebahn? Für mich ist Jesus selbst ein Leuchtfeuer. In ihm brennt das Licht von Gottes Liebe. Mehr noch, in ihm und aus ihm leuchtet Gott selbst.
     Und dann geschieht es doch immer wieder, dass ich so mit mir selbst und den täglichen Geschehnissen und Nachrichten beschäftigt bin, dass ich dieses Licht nicht mehr sehe und die Orientierung verliere. Dann mache ich mir wieder Sorgen, pflege ich meine Vorurteile gegenüber anderen oder meine Stimmung rutscht in den Keller. Und da unten, in meinem Seelen-Keller, kann es ohne Licht ganz schön finster sein. Die Macht der Finsternis, von der der Lehrtext spricht, ist für mich zunächst einmal das Negative, das mich runterzieht und in seine Gewalt bringen will. Gut, wenn ich mir dann bewusst machen und zu Gott sagen kann:

Gebet: ‚Herr, da unten gehöre ich nicht hin. Du hast in mir mit dem Glauben ein Licht angezündet, dass es in mir hell sei und ich auch für andere ein Licht sein kann. Dafür danke ich dir. Mit deiner Hilfe will ich mich gegen das Negative wehren und in deinem Licht leben, dann fallen die Schatten hinter mich. Amen

Herzliche Grüße!

Ihr / dein Hans Löhr


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