Freitag, 16. Februar 2018

Anruf bei Gott hl

Losung: Gott spricht: Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich preisen. Psalm 50,15 

LehrtextLasst uns freimütig hinzutreten mit Zuversicht zu dem Thron der Gnade, auf dass wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden und so Hilfe erfahren zur rechten Zeit. 
Hebräer 4,16 

Liebe Leserin, lieber Leser,

der Oberrabbiner von Jerusalem besucht den Papst in Rom. Am Abend bittet er ihn, mit Gott telefonieren zu dürfen, weil er mit ihm ein wichtiges Anliegen zu besprechen habe. Es dauert einige Zeit, bis die Verbindung steht. Danach werden ihm für das Gespräch 17.843,42 Euro in Rechnung gestellt. "Ja", sagt der Papst entschuldigend, "so ein Ferngespräch in den Himmel ist teuer. Bedenken Sie die Entfernung." Der Oberrabbiner verzieht keine Miene, bezahlt und lädt den Papst nach Jerusalem ein.
     Als der Papst in Jerusalem weilt, will auch er mit Gott telefonieren. Und so fragt er den Oberrabbiner, ob das möglich sei. „Freilich“, sagt dieser, „Wählen Sie nur 5015“. „Ohne Vorwahl?“ fragt der Papst. Er wählt die Nummer und kann schon nach kurzer Zeit Gott sprechen. Als er nach der Rechnung fragt, sagt der Oberrabbiner: „Ach lassen Sie nur, das sind umgerechnet 20 Cent.“ „So wenig?“, sagt der Papst. „Ja“, antwortet der Oberrabbiner, „für uns hier ist die Verbindung zu Gott nur ein Ortsgespräch.“
     5015, also Psalm 50 Vers 15 (Losung) – mehr braucht es auch für dich nicht, um mit Gott verbunden zu sein, egal, wo du gerade bist. Ist das wirklich so einfach? Die Bibel sagt es so. Warum soll ich es dann schwieriger machen?
     Der Weg zum „Thron der Gnade“ (Lehrtext) ist nur ein Gebet weit weg. Wir müssen nicht erst lange warten, bis wir vorgelassen werden. Wir müssen nicht auf dem Bauch dahin kriechen. Jeder darf erhobenen Hauptes zu Gott kommen und zuversichtlich sein, dass er von ihm zur rechten Zeit bekommt, worum er bittet. Denn unser Gott ist gnädig und barmherzig und weiß, was er zu tun hat und wann, damit es uns nützt.

Gebet: Herr, im selben Augenblick, da ich ernsthaft zu dir bete, hörst du mich schon. Manchmal hilfst du mir sofort. Manchmal dauert es etwas. Und manchmal muss ich lange warten. Aber nicht ich weiß, was für mich gut ist, sondern du. Und nicht ich weiß, wann es richtig ist, dass du in meinem Leben etwas zu meinen Gunsten veränderst, sondern du. Darum will ich geduldig sein und auf dich vertrauen. Du wirst es gut machen. Amen

Herzliche Grüße

Hans Löhr

Mit Spracherkennung diktiert. 
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1728 erschien in Herrnhut die erste Tageslosung, je ein Bibelwort aus dem Alten Testament, das für jeden Tag des Jahres ausgelost wird. Dazu wird der Lehrtext, ein passendes Bibelwort aus dem Neuen Testament, ausgesucht. Inzwischen erscheinen die täglichen „Losungen“ in etwa 50 Sprachen.
Ich lege Losung und Lehrtext aus, weil einer umfangreichen Untersuchung zufolge das Nachdenken über Bibelworte das Glaubenswachstum am stärksten fördert. 
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Kleine Übung: Nachdem du das gelesen hast, nimm dir noch ein paar Sekunden Zeit und frage dich: Welchen Gedanken will ich behalten? Dann atme ruhig und tief, schließe die Augen und mach dir bewusst: Jetzt, in diesem Augenblick umgibt mich Gott wie die Luft, die ich atme. Er hält mich mit seiner Kraft, wie die Sonne die Erde in ihrer Bahn hält. Er will auch in mir leben, um mir ganz nah zu sein. Ich öffne mich und lass ihn in mir wirken. So von ihm umhüllt und erfüllt, gehe ich meinen Weg.
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 Hans Löhr / Sommersdorf 5 / 91595 Burgoberbach

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