Sonntag, 4. Februar 2018

So geht Trost hl

Losung: Tröstet, tröstet mein Volk!, spricht euer Gott. Jesaja 40,1 

LehrtextDer Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist. Lukas 19,10 

Liebe Leserin, lieber Leser,

kannst du dich an eine Situation erinnern, in der dich ein anderer getröstet hat? Weißt du noch, wie er das gemacht hat und ob dir das gut getan hat?
Für mich ist diese Erinnerung der Inbegriff von Trost: Wenn ich mir als kleiner Bub weh getan habe, hat mich meine Mutter auf den Schoß genommen und mir ins Ohr geflüstert „Heile, heile Segen, drei Tage Regen, drei Tage Schnee, tut schon nimmer weh.“ Und tatsächlich, es hat danach schon nicht mehr so weh getan wie zuvor.
Was war es, was mich getröstet? Zum einen, dass ich wusste, zu wem ich in meinem Schmerz kommen konnte. Zum anderen, dass sich meine Mutter für mich Zeit genommen und sich mir mitfühlend zugewandt hatte. Zum dritten war es ihre körperliche Nähe. Und zum vierten waren es ihre beruhigenden, zärtlichen Worte. Das ist es, was ich bis heute unter Trost verstehe.
     Ich denke, dass es sich damit ganz ähnlich verhält, wie Gott mich heute tröstet: Ich bin in einer (seelischen) Notlage. Ich weiß, an wen ich mich im Gebet wenden kann. Ich vertraue darauf, dass Gott sich mir zuwendet, mein Problem sieht und ein offenes Ohr für mich hat. Ich stelle mir vor, wie er mich in die Arme nimmt und sagt: „Fürchte dich nicht, denn ich stehe dir bei; hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir und beschütze dich! (Jesaja 41,10)“ 
     Im Augenblick brauche ich diesen Zuspruch nicht. Aber das kann sich schnell ändern. Dann hoffe ich, dass ich auf diese Weise getröstet werde. Natürlich ist es schön, wenn da auch ein Mensch ist, der mich tröstet, mich spürbar in die Arme nimmt und mir etwas Beruhigendes sagt oder mit mir betet. Gott tröstet dann auch durch ihn. Aber immer ist ein solcher nicht da. Er aber schon.
     Und genau darum ist er ja in Jesus zu mir und zu dir gekommen, um uns in unserer Notlage aufzusuchen, um da zu sein, wenn wir ihn brauchen, um uns wieder froh und glücklich (= selig) zu machen (Lehrtext). Vielleicht sagen diejenigen, die nicht glauben: ‚Ich bin doch erwachsen, ich brauche sowas nicht.‘ Nun ja, ich bin auch erwachsen und heilfroh, dass ich nicht alles mit mir allein ausmachen muss. Und ich habe nicht nur einmal im Krankenhaus einen Mann angetroffen, der im Glauben blockiert war wie so viele Männer und dann spürbar und sichtbar getröstet war, wenn ich ihn mit seinem Problem im Gebet vor Gott geführt habe.

Gebet: Herr, du bist  ein Gott des Trostes. Das haben die Menschen in biblischen Zeiten erlebt und bekannt. So war das auch bei meinen Vorfahren. So ist es auch bei mir. Tröste mich auch weiterhin mit deiner Nähe und Hilfe, wenn ich trostbedürftig bin und tu das auch bei meinen Nachkommen. Ich danke dir auch für die Menschen, durch die du mich bisher getröstet hast. Amen

Herzliche Grüße

Hans Löhr 

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