Freitag, 23. Februar 2018

gehört, getröstet, geholfen hl

Losung: Als einer im Elend rief, hörte der HERR und half ihm aus allen seinen Nöten. Psalm 34,7 

LehrtextSelig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden. Matthäus 5,4 

Liebe Leserin, lieber Leser,

stellen wir beide uns doch mal vor, wie viele von den über sieben Milliarden Menschen auf der Erde jetzt in diesem Augenblick in ihrem Elend zu Gott rufen. Und wenn auch die meisten von Ihnen zu allen möglichen Göttern rufen und ihnen opfern, so rufen sie doch unwissentlich zu Gott wie ich ihn aus der Bibel kenne, - und er hört sie auch. Warum auch nicht. Und stellen wir beide uns auch vor, wie es wäre, wenn keiner von ihnen Hilfe bekäme. Nein, stellen wir uns das besser nicht vor. Das hier ist doch kein Horrorfilm.
     Meinen Glauben stärkt es jedenfalls, wenn mir immer wieder Menschen freudestrahlend erzählen, wie ihre Gebete erhört und ihnen geholfen wurde. Fast nach jedem unserer Lichtblickgottesdienste höre ich beim Verabschieden solche Geschichten. 
     Vor ein paar Monaten habe ich an dieser Stelle von einem jungen Mann erzählt, der bei einem Unfall schwerste Kopfverletzungen davongetragen hatte. Er gehört zu meinem Bekanntenkreis und deshalb war ich auch persönlich bewegt. Auch wenn er in den ersten Wochen selbst nicht zu Gott beten konnte, so haben es doch andere für ihn getan. Und diejenigen, die nicht glauben können, haben ihm ihre guten Gedanken geschickt und sind ein bisschen ins Grübeln gekommen, ob Gebete nicht doch etwas nützen, genauer, der, dem sie gesagt werden. Denn letztes Wochenende bin ich dem jungen Mann begegnet. Er ist zwar von dem Unfall noch immer gezeichnet und muss noch viel Geduld haben, bis sich manche Einschränkungen weiter gebessert haben werden, aber er ging mir auf seinen eigenen Füßen entgegen, wir haben uns umarmt und konnten uns normal unterhalten. Ich jedenfalls bin überzeugt, dass Gott ihm »aus seinen Nöten half« (Losung) nicht zuletzt durch die Ärzte, das Pflegepersonal, die Reha-Leute, durch die Fürsorge seiner Eltern und die vielen guten Gedanken und Gebete. 
     Nein, Gott lässt seine Menschenkinder nicht im Stich. Daran halte ich fest, obwohl es auch Geschichten gibt, die aus meiner Sicht nicht gut ausgehen. Aber ich schaue nicht auf das, was mich zweifeln lässt oder verunsichert, sondern in meinem Glauben bestärkt. Und dazu gehört auch, was Jesus im Lehrtext sagt, dass Menschen in tiefem Leid Trost finden, auch wenn ich das zunächst nicht erkennen kann. Und manchmal ist es ein solcher Trost, den sie im Nachhinein als Segen erleben.   

Gebet: Herr, würdest du nicht von jeher deine Menschen hören, trösten und ihnen helfen, wir alle hätten uns längst von dir abgewandt. So aber ist das Gegenteil der Fall und ich wende mich dir wieder zu und danke dir für alle Hilfe, die ich von dir erfahren habe und die du andere erfahren lässt. Amen

Herzliche Grüße

Hans Löhr

Mit Spracherkennung diktiert. 
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 Hans Löhr / Sommersdorf 5 / 91595 Burgoberbach

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