Samstag, 23. Juli 2022

Guten Mutes bleiben hl

Losung: Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst. Josua 1,9 

Lehrtext: Darum bin ich guten Mutes in Schwachheit, in Misshandlungen, in Nöten, in Verfolgungen und Ängsten um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, so bin ich stark. 2.Korinther 12,10 

Liebe Leserin, lieber Leser, 

und wieder mal Josua Kapitel 1 Vers 9, worüber ich erst am 9. Juli bei einer Konfirmation (siehe hier) und einen Tag später bei einer Taufe gepredigt habe.

Eigentlich versteht sich dieses Bibelwort von selbst und muss nicht lang und breit ausgelegt werden. Doch damit es seine Wirkung entfalten kann, muss es gehört, gelesen, im Herzen bewegt und immer wieder erinnert werden, 

Und damit das geschieht, braucht es den berühmten Knoten im Taschentuch z.B. in Gestalt von kleinen Zetteln, die man in den Geldbeutel steckt, an den Spiegel klebt, an den Kühlschrank oder an die Tür des Kleiderschranks. Dann fällt dein Blick immer wieder einmal auf dieses Mutmachwort.

Denn das brauchen wir in dieser Corona-, Kriegs- und Klimakrisenzeit alle: Lebensmut, Zuversicht, Hoffnung. Mit einem Wort: Gottvertrauen. Natürlich habe auch ich meine Bedenken, Sorgen und im Hinblick auf die Zukunft meiner Kinder und Enkel auch Befürchtungen. Doch damit ändere ich nichts zum Besseren. Im Gegenteil. Pessimismus ist das Letzte, was ich und was wir alle jetzt brauchen können. Gerade als Christ, gerade als einer, der eine Adresse hat, wohin er sich wenden und wem er seine Probleme abgeben kann, will ich „guten Mutes“ bleiben. 

Niemand weiß, was sein wird 

Die Welt, also wir Menschen mit unseren Regierungen und Organisationen, Wissenschaftlern und Expertinnen, Meinungsmachern und unseren eigenen, oft genug zweifelhaften Ansichten – diese Welt bietet keinen Anlass zum Optimismus. Gerade die oben genannten Hauptprobleme machen überdeutlich, wie orientierungslos wir allesamt sind. Auch die klügsten Zukunftsforscher und genialsten Politiker wissen nicht, was morgen sein wird. Und ich weiß es erst recht nicht.

Doch ich vertraue darauf, dass der es weiß, der die Zeit in Händen hat und ohne dessen Willen nichts geschieht, was geschieht. Das lässt mich in allen meinen Unzulänglichkeiten dann doch wieder guten Mutes sein, »denn Gott ist mit dir und mit mir in allem, was wir tun werden«. Aber dazu muss ich wirklich etwas tun nach bestem Wissen und Gewissen. Denn wo ich zuständig und verantwortlich bin, soll ich auch in seinem Sinn wirken. 

Gebet: Herr, was wird auf meine Kinder und Enkel noch alles zukommen? Werden sie die Kraft haben, in den Herausforderungen zu bestehen? Wirst du sie behüten, dass sie sich auch künftig ihres Lebens freuen können? Die Antwort weißt nur du. Mit deiner Hilfe werden sie ihren guten Mut behalten und sich von den Problemen, die uns alle bedrohen, nicht einschüchtern lassen. Amen 

Herzliche Grüße,    

Ihr / dein Hans Löhr
 

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