Mittwoch, 11. März 2015

Mittwoch, 11.03.2015 Er kümmert sich um mich

Losung: Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen. Ich will das Verwundete verbinden und das Schwache stärken.
Hesekiel 34,16

Lehrtext: Als erschien die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Heilands, machte er uns selig - nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit.
Titus 3,4-5

Liebe Leserinnen und Leser,
verloren gehen, sich verirren, verwundet sein und verbunden werden, entkräftet sein und ‚aufgepäppelt werden‘ – als ich das gelesen habe, musste ich unwillkürlich an ein Schaf denken, das sich verirrt hat. Und siehe da: Als ich im Kapitel 34 beim Propheten Ezechiel nachgelesen habe, ist mir exakt dieses Bild begegnet. Als eine Lebensbeschreibung von Menschen, denen alles unter den Händen zerbröselt ist. Die nur noch Bruchstücke in den Händen haben und nicht wissen, was morgen wird. Denen Gott anbietet, dass er sich um sie kümmert wie ein sehr fürsorglicher und verantwortungsbewusster Hirte.

Mit dem, dass Jesus in die Welt kam, hat  Gottes ‚Sich-Kümmern‘ noch einmal eine ganz neue Dimension bekommen. Jetzt wird klar, dass seine Fürsorge nicht einem ausgesuchten Kreis von Menschen zukommt, sondern für jeden und jede da ist. Das schärft Paulus seinem Freund Titus ein – und der soll es den Leuten in den christlichen Gemeinden auf der Insel Kreta weitergeben. Für uns besser verständlich lässt Paulus Folgendes ausrichten: „Als aber die Güte und Menschenliebe unseres Gottes und Erlösers unter uns erschien (in Jesus Christus, der Mensch geworden ist, EBL), hat er uns durch das Bad der Taufe (das uns mit Jesus verbindet, EBL) gerettet und wie durch eine neue Geburt durch seinen Heiligen Geist innerlich neu gemacht. Das alles hat er nicht getan, weil wir es durch unsere guten Taten verdient hätten, sondern weil er sich über uns erbarmen wollte.“ (Lehrtext noch einmal nach ‚Willkommen daheim‘)


Gebet: Vater, ein Schaf kann nichts dafür tun, dass sich sein Hirte sorgsam um es kümmert. Ebenso wenig können wir in Vorleistung gehen dafür, dass wir dir wichtig sind und du dich um uns sorgst. Du tust es aus dir heraus. Weil es dein Wesen ist. Weil du die Liebe bist. Danke, Herr.



Herzliche Grüße und einen guten Start in den neuen Tag – mit Zeit zum Sonne-Genießen!

Deine / Ihre Elfriede Bezold-Löhr

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