Lehrtext: Jesus
spricht: Wenn ihr den Vater um etwas bitten werdet in meinem Namen, wird er's
euch geben. Johannes 16,23
Liebe
Leserin, lieber Leser,
112 – diese
Nummer sollte jeder kennen. Bei einem schweren Unfall, bei Feuer,
Naturkatastrophen oder lebensbedrohlichen, gesundheitlichen Problemen bekommt
man da professionelle Hilfe.
112 – diese
Nummer ist ein Symbol dafür, dass sich Menschen in Notlagen gegenseitig helfen;
ein Symbol dafür, dass Gottes Gebot umgesetzt wird, dem Mitenschen zu helfen.
Und dabei ist es völlig unerheblich, ob die Helfer gläubig sind oder nicht, ob
sie dieses Gebot Gottes kennen oder nicht. Gegenseitige Hilfe auch für Fremde in
der Not, das ist selbstverständlich geworden. Und wer solche Hilfe unterlässt,
macht sich unter Umständen nicht nur straffällig, sondern schließt sich selbst
aus der Gemeinschaft der Menschen aus.
Selbst
Tiere helfen sich gegenseitig. Neulich habe ich ein Video gesehen, wie zwei
erwachsene Elefanten ein Elefantenbaby aus einem Graben herausgezogen haben.
Oder wie eine Herde Büffel sechs Löwen vertrieben hat, die ein Büffelkalb in
ihrer Gewalt hatten. Hunde, ja sogar Katzen helfen ihren Besitzern. Aber ich
weiß nichts davon, dass Tiere fremden Tieren helfen. Das scheint Vorrecht des
Menschen zu sein und ist zugleich seine Pflicht.
Gott sind
wir sowieso nicht fremd. Wir sind seine Geschöpfe und, wie Jesus sagt, seine
Kinder. Ich glaube, dass er mir auf vielfältige Weise hilft und dir auch. Er
hilft uns durch die Selbstheilungskräfte unseres Körpers. Er hilft uns durch
Ärzte und Feuerwehr. Durch Medikamente und Rehazentren. Durch Heilpraktiker und
Physiotherapeuten. Durch Seelsorger und Psychotherapeuten. Durch Kranken- und
Rentenversicherung. Durch jede Art organisierter Hilfe, wo vor allem der Mensch
im Mittelpunkt steht und nicht das Geld. Aber er hilft uns auch, dass er vor
Gefahren behütet und beschützt, die wir gar nicht wahrnehmen. Und er hilft in
großem Umfang durch Glaube und Gottvertrauen.
112 –
manche rufen im Notfall nur diese Nummer. Ich will beides tun. Ich will
Menschen um Hilfe bitten und Gott. Ich will so leben, dass ich
jederzeit auf seine Hilfe vertraue und darauf, dass er mir gibt, was gut für
mich ist. Ja, es stimmt schon, seine Hilfe ist nicht immer gleich erkennbar.
Und manchmal muss man länger warten. Aber deshalb schmeiße ich mein
Gottvertrauen nicht weg. Im Gegenteil.
Gebet: Herr, ich
vertraue auf dich, dass du mich hörst, wenn ich dich rufe. Dass du mir hilfst,
wenn ich dich brauche. Wie könnte ich leben ohne deine tägliche Hilfe? Wie
hätte ich all die Jahre leben können, ohne deinen Schutz? Wie könnte ich
glauben ohne deinen Geist? Wie könnte ich mich meines Lebens freuen, ohne dass du
mich liebst? Ja, ich vertraue auf dich. Das macht mir Mut und gibt mir
Zuversicht. Amen
Herzliche Grüße und ein gesegnetes Adventswochenende!
Herzliche Grüße und ein gesegnetes Adventswochenende!
Hans Löhr
Sommersdorf 5
91595 Burgoberbach
91595 Burgoberbach
Wünsche Ihnen auch einen gesegneten 3.Advent, dem Täufersonntag, wir singen in unserer Kantorei "Gehet und saget dem Johannes wieder" von Melchior Franck. Auf YouTube zu finden....
AntwortenLöschenVielen Dank für die guten Segenswünschen zum dritten Advent und den Hinweis auf „Gehet und saget dem Johanni wieder“. Sehr schön. Kannte ich noch nicht.
AntwortenLöschenHerzliche Grüße
Hans Löhr