Dienstag, 9. Februar 2021

Pinguin und Glaubenshaut hl

Losung: Sobald ich dich um Hilfe bitte, werden meine Feinde kleinlaut den Rückzug antreten. Denn das weiß ich: Du, Gott, bist auf meiner Seite! Ich will rühmen Gottes Wort; ich will rühmen des HERRN Wort. Auf Gott hoffe ich und fürchte mich nicht; was können mir Menschen tun? Psalm 56, 10+11+12 

Lehrtext: Dieses kostbare Gut, das dir anvertraut ist, bewahre durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt. 2.Timotheus 1,14 

Liebe Leserin, lieber Leser,

„was können dir Menschen schon antun?“, heißt es im Vers nach unserer heutigen Losung.

Sie können dir viel antun, wenn du von ihnen abhängig bist, von ihrer Meinung, von ihrer Gunst und du nur dich hast. Sie können deine Selbstsicherheit zerstören, wenn du dich nur selbst sichern kannst.

Sie können dir immer noch etwas antun, wenn du dich an Gott hältst, der dich schützen kann. Aber sie können dich nicht in deinem Innersten antasten, denn dazu haben sie keinen Zugang, solange er in dir wohnt.

Sie haben Macht. Doch dein Gott ist allmächtig. Sie sind dir überlegen. Doch ihm sind sie unterlegen. Sie meinen vielleicht, sie hätten dich in der Hand. Doch dich hat Gott in der Hand, wo du sicher und geborgen bist.

Lass sie schimpfen, drohen, schreien, beleidigen und lügen. An deiner Glaubenshaut, mit der er dein Innerstes schützt, soll das abperlen wie Wasser am Pinguin. Denn was dich schützt, ist seine Zusage: »Ich bin für dich da«, ist sein Wort: »Fürchte dich nicht, du bist mein«. Für dieses sein Wort können wir beide Gott loben. Denn solange wir es in uns bewahren und uns daran halten, sind wir bewahrt und gehalten. Solange wir uns darauf verlassen, sind wir nicht verlassen. Mit ihm haben wir den längeren Atem. Mit ihm haben wir keinen Grund, klein beizugeben.

Darum sagt der heutige Lehrtext: »Bewahre sein Wort, diese kostbare Gabe, die dir anvertraut ist. Die Kraft dazu wird dir der Heilige Geist geben, der in uns wohnt

Warum sollten wir beide, du und ich, nicht einfach tun, was Losung und Lehrtext heute sagen? Sie können uns in den Stürmen des Lebens Kraft geben, die „von oben“ kommt und nicht nur aus uns selbst.

Gebet: Herr, du weißt, wie schnell ich mich von anderen Menschen verunsichern lasse. Doch sie wissen nicht, wie selbstsicher ich sein kann, wenn ich mich an dich halte. Du bist das Auge im Sturm, wo ich ruhig sein kann. Und wenn es um mich tobt, so schenke mir Gelassenheit, weil du die Kraft hast, auch den Sturm und die Wellen zum Schweigen zu bringen. Amen

Herzliche Grüße,

Ihr / dein Hans Löhr

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2 Kommentare:

  1. Ich fühle mich im Innersten berührt sie haben wunderbare Worte gefunden vielen Dank.b.e.

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  2. Lieber Herr Löhr,
    wie treffen Sie doch immer wieder mit Ihren Auslegungen der Losungsworte mitten ins Herz!
    Vielen Dank dafür!
    Liebe Grüße aus Österreich!
    Adelheid

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