Dienstag, 21. August 2018

Gottes ausgestreckte Hand hl

LosungDer HERR, unser Gott sei mit uns, wie er mit unsern Vorfahren gewesen ist. Er verlasse uns nicht und ziehe die Hand nicht ab von uns. 1.Könige 8,57 

LehrtextDie Jünger zogen aus und predigten an allen Orten. Und der Herr wirkte mit ihnen und bekräftigte das Wort durch die mitfolgenden Zeichen. Markus 16,20 
   
Liebe Leserin, lieber Leser,

gegenüber unseren Vorfahren haben wir den großen Vorteil, dass viele Bereiche unseres Lebens durch Versicherungen abgedeckt sind: Durch eine Krankenversicherung, durch Sozialversicherung (Arbeitslosenversicherung, Hartz 4), durch Pflegeversicherung, durch Rentenversicherung, durch Lebensversicherung, durch Unfallversicherung, Rechtsschutzversicherung usw. Nicht nur wir selbst, sondern auch unser Eigentum kann durch verschiedene Versicherungen abgesichert werden. Früher musste das die eigene Familie oder Sippe leisten wie heute noch in Afrika. Doch alle diese Versicherungen schützen nicht vor Krankheit, Alter, Arbeitslosigkeit oder Tod. Sie mildern nur die finanziellen Folgen ab.
     Für viele Israeliten war Gott zur Zeit der Bibel so eine Art Rundum-Versicherung. Sie wussten aus den Geschichten ihrer Vorfahren, wie sehr ihnen der Glaube geholfen hatte, auch in schweren Zeiten zu bestehen. Sie wünschten sich, dass Gott ihnen auch jetzt zur Seite stehen und dass das auch in Zukunft so bleiben möge. Doch auch die Menschen damals wussten, dass jederzeit ein Unglück passieren konnte. Einerseits wünschten sie sich, dass Gott sie vor Unglück bewahren möge. Andererseits hofften sie darauf, dass er ihnen die Kraft geben werde, auch in einem Unglück zu bestehen und es zu überwinden.
     Soweit ich weiß, ist heute die Mehrheit der Juden nicht mehr gläubig genauso wie die Mehrheit der Christen, jedenfalls nicht gläubig in dem Sinn, wie die Bibel vom Glauben spricht. Gott ist für viele eben nicht greifbar, nicht erfahrbar, nicht nachweisbar. Aber warum gibt es dann immer noch Juden und Christen, die an ihn glauben?
     Auf diese Frage gibt es viele Antworten. Ich will meine Antwort geben: Ich glaube nicht, weil ich glauben muss. Wer sollte mich auch dazu zwingen? Ich glaube, weil mir der Glaube gut tut. In guten Zeiten und wenn ich etwas Schönes erlebe, weiß ich durch meinen Glauben, wem ich dafür dankbar sein kann. In anderen Zeiten, wenn ich Sorgen habe oder krank bin, wenn es in meiner Familie jemandem schlecht geht oder wenn mir andere Leute von ihrem Unglück und Leid erzählen, weiß ich durch meinen Glauben, an wen ich mich wenden kann, wem meine Sorgen abgeben, mein Herz ausschüttenund meine Bitten vortragen. Ich vertraue in alledem darauf, dass Gott, wie die Losung sagt, seine segnende und schützende Hand weiterhin über mich und die Meinen hält, aber auch über alle anderen Geschöpfe. Zöge er sie zurück, müssten augenblicklich Himmel und Erde vergehen. Da sie aber nach wir vor bestehen, da ich zusammen mit zahllosen anderen Wesen lebe, ist das für mich ein starker Hinweis auf Gottes Macht und Nähe zu seinen Geschöpfen, auch zu mir.
     Er ist für mich nicht nur eine Lebensversicherung, sondern die Lebensgarantie, das A und O, der Anfang und das Ende von allem. Er wirkte damals in den Jüngern. Er wirkt auch heute in und durch jeden Menschen, den er als seinen Zeugen braucht. Das glaube ich und das sage ich auch anderen, wenn sie es hören wollen (Lehrtext).

Gebet: Herr, halte deine Hand schützend über mich, über meine Angehörigen und alle deine Geschöpfe. Halte sie über deine Erde und alle Sterne des Himmels. Denn alles ist durch deine Hand gemacht und solange du sie über deine Schöpfung hältst, bleibt bestehen, was du gemacht hast. Wehre du mit starker Hand allen zerstörerischen Kräften. Öffne deine Segenshand, damit alles, was lebt, satt wird. Amen

Herzliche Grüße

Hans Löhr

Mit Spracherkennung diktiert. Erkennungsfehler bitte melden, sie werden im Internet-Blog korrigiert.
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Alle bisherigen Losungsauslegungen kann man hier im Internet-Blog nachlesen: <http://glaubenswachstum.blogspot.com/>
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 Hans Löhr / Sommersdorf 5 / 91595 Burgoberbach

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