Mittwoch, 27. Februar 2019

Worauf du vertrauen kannst hl

LosungIch will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken. Hesekiel 34,16 

Lehrtext: Jesus spricht: Was meint ihr? Wenn ein Mensch hundert Schafe hätte und eins unter ihnen sich verirrte: Lässt er nicht die neunundneunzig auf den Bergen, geht hin und sucht das verirrte? Matthäus 18,12 

Liebe Leserin, lieber Leser,

wenn du dich noch nie verloren gefühlt hast, wenn du noch nie verwundet warst an Leib und Seele oder schwach und am Ende; wenn du dich noch nie verirrt und getäuscht hast und alle deine Entscheidungen immer richtig waren, - dann brauchst du jetzt nicht weiterzulesen. Dann würde ich dich gern kennenlernen und dich fragen, wie du das nur hinkriegst.
     Denn ich kriege das nicht hin. Bei mir trifft alles zu, was in Losung und Lehrtext steht. Ich weiß, das ist wenig schmeichelhaft. Aber bei mir trifft ebenfalls zu, dass ich dem Gotteswort aus der Losung glaube. Und dass ich darauf vertraue, dass Jesus mich nicht im Stich lässt, wenn ich mich verirrt habe. Er tut das genauso wenig wie der Hirte in seinem Gleichnis (Lehrtext).
     Nein, ich kann mein Leben nicht selbst so hinbiegen, dass alles passt. Aber ich vertraue darauf, dass ich nicht allein bin, wenn es mir schlecht geht. Ich vertraue meinem Gott, der mir in Jesus als der gute Hirte begegnet. Und darum habe ich keinen Grund zu verzweifeln, wenn mir das Leben Wunden geschlagen hat oder ich selbst versagt habe. Nein, ich habe keinen Grund zu verzweifeln, solange ich dieses Gebet auswendig kann und darauf vertraue, dass stimmt, was es sagt:

Gebet
Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. 
Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. 
Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. 
Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar. Amen

Und du? Kennst du dieses Gebet, den Psalm 23? Kannst du ihn auswendig? Vielleicht hast du es nicht nötig, ihn zu kennen und so zu beten. Ich schon.

Herzliche Grüße

Hans Löhr

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 Hans Löhr / Sommersdorf 5 / 91595 Burgoberbach

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