Montag, 3. Mai 2021

Im Aufwind des Gottvertrauens hl

Losung: Der HERR ward mein Halt. Er führte mich hinaus ins Weite. 2.Samuel 22,19-20 

Lehrtext: Jesus sah einen Menschen am Zoll sitzen, der hieß Matthäus; und er sprach zu ihm: Folge mir! Und er stand auf und folgte ihm. Matthäus 9,9 

Liebe Leserin, lieber Leser, 

ins Weite, ins Weite, hinaus ins Weite! Wann endlich raus aus Lockdown, aus Quarantäne und Ausgangssperre? Wann endlich wieder sich frei bewegen? Hingehen und reisen, wohin man will? Freunde und Verwandte treffen, Ausflüge machen, in großer Runde feiern? Wann endlich wieder in Kneipen und Restaurants, in Konzerte, ins Kino, in Opern und Theater, in die Stadien und auf Festivals? Wann endlich wieder gemeinsam musizieren und in den Gottesdiensten gemeinsam singen aus voller Brust und vollem Herzen? Es gibt nur eine Antwort auf solche Fragen: Impfen bis die Macht der Pandemie gebrochen ist. Impfen - um deiner selbst und um deiner Mitmenschen willen.

Ins Weite, ins Weite, hinaus ins Weite! – Raus aus den Gefängnissen der Angst und Engstirnigkeit, der Gesetzlichkeit und Intoleranz, des Misstrauens und der Vorurteile! „Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt“, dem schenkt er ein weites Herz, einen weiten Glauben und einen weiten Horizont.

Nieder mit den Zäunen und Mauern! Weg mit den Grenzen! Fort mit den Schranken in Herz und Hirn! Ins Weite, ins Weite, hinaus ins Weite! – Gott führt mich ins Weite (Losung), da kann ich durchatmen und aufatmen, loben und danken. Da bin ich Mensch, da darf ich’s sein (vgl. Goethe, Faust I, Osterspaziergang).

Matthäus, der Steuereintreiber, folgte Jesus ins Weite, in die Freiheit (Lehrtext). Zulange lag er schon an der Kette der römischen Besatzer. Zulange musste er deshalb die Feindseligkeiten seiner Landsleute ertragen. Zulange war er unglücklich. Sein Bedürfnis nach materieller Sicherheit, sein Wunsch nach Anerkennung bei den Mitmenschen ließen ihn am alten Leben kleben wie den Vogel an der Leimrute.

Und dann trat Jesus in sein Leben und machte ihn frei. Nun konnte Matthäus die trügerische Sicherheit aufgeben, weil er sich bei ihm geborgen wusste. Nun fesselte ihn nicht mehr die Meinung anderer Leute, da er sich von Gott angenommen wusste. Nun lähmte ihn nicht mehr die Angst, da er nicht mehr allein war. Und Matthäus schleppte sich nicht mehr durchs Leben. Er flog auf und ließ sich tragen vom Aufwind des Gottvertrauens über Problemberge, Sorgensteine und Unglückstäler.

Ins Weite, ins Weite, hinaus ins Weite! Du brauchst Sicherheit? Bei Gott bist du geborgen! Du hältst dich fest an dem, was dich bindet? Gott ist dein Halt und „stellt deine Füße auf weiten Raum“ (Psalm 31,9) Es gibt nur einen Weg in die Freiheit: Vertrauen.

Gebet: Herr, befreie mich von den gottlosen Bindungen dieser Welt, dass ich mit dir und ohne Angst durch alle Zeiten ziehe, froh und unbeschwert, geborgen und doch frei. Amen

Herzliche Grüße,

Ihr / dein Hans Löhr

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Kommentare:

  1. Hochgradig allergisch mit Thrombosenneigung. Und nu? Zum k... wie das Forum zum Politisieren missbraucht wird.

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  2. "Es gibt nur eine Antwort auf solche Fragen: Impfen bis die Macht der Pandemie gebrochen ist. Impfen - um deiner selbst und um deiner Mitmenschen willen." Ein zumindest einseitiger Ratschlag, wobei ich mich frage: gehört das hierher? Zum Impfen gehören auch reichlich schlimme Nebenwirkungen, die man bedenken sollte. Und es gibt allerdings mehr Antworten: Nur zum Testen, wenn man auch Symptome hat - dann hat sich diese angebliche Pandemie ganz schnell erledigt. Selbst ein positives Testergebnis (was oft genug falschpositiv ist - das sagt sogar Herr Spahn!) bedeutet weder Infektion, noch Krank. Dazu bedarf es entsprechender Symptome und ein Schnelltest reicht dann ohnehin nicht aus. Und schließlich einfach mal mitdenken und rechnen: Eine Inzidenz von z.B. 150 heißt lediglich: 0,15 % (!) der Bevölkerung haben ein positives Testergenis (incl. eines erhebliches Anteils falschpositiver Tests). Das soll eine Pandemie sein?? Anders ausgedrückt: Derzeit sind mind. 99,85 % der Bevölkerung ohne Covid19-Erkrankung. Was nervt und krank macht, ist die Verbreitung von Angst und Panik - und davon lassen sich sogar Christen so einfach anstecken?

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  3. Herzlichen Dank für die mutige und Mut machende Losungsauslegung heute. Der aktuelle Hintergrund kann nicht vergessen werden.

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  4. Schaut nach Indien und Brasilien......will man das?

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    1. Nicht von den Medien reinlegen lassen! Framing! Wie die Vergangenheit zeigte, entpuppte sich bereits seit Frühjahr 2020 zahlreiches Bildmaterial veraltet, entstellt, nicht dazugehörig oder extrem aus dem Kontext gerissen. Im Verhältnis zur Bevölkerungszahl ist es in Indien kaum anders als anderswo; wobei freilich zu berücksichtigen gilt, dass die Krankenhauszustände dort absurd sind - auch zuvor schon. Bei uns hat man andererseits noch in 2020 viele Kliniken geschlossen und enorm Pflegepersonal abgebaut. Kürzlich hat ein zur Bundespressekonferenz eingeladener Berliner Intensivpfleger mehrmals bestätigt, dass der Intensivbereich schon vor Corona aus allen Nähten platzte. Auch eine Übersterblichkeit im Vergleich zum Durchschnitt der Vorjahre gibt es nirgendwo. Schon mal aufgefallen?: Die alljährlich (ebenfalls nicht ungefährliche) Influenza oder Virusgrippe gibt es sonderbarer Weise seit 2020 nicht mehr! Also: nicht alles glauben und unkritisch übernehmen, was so präsentiert wird und es gibt auch nicht nur die allenfalls Handvolle Anzahl an Wissenschaftlern, die uns die Regierung präsentiert. Sehr viel mehr Wissenschaftler (auch internationale Koriphäen) haben hierzu andere Erkenntnisse; nur die will man nicht hören, weil angeblich Verschwörungstheoretiker. Tatsächlich findet hier schlimmste Propaganda statt und zu viele Medien machen mit.

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  5. Ich wurde schon 2016 unter Wehen von drei Münchner Kliniken abgewiesen. Mein Sohn musste 2018 mit Lungenentzündung nach Rosenheim, weil die Münchener Kinderkliniken voll waren. Ich weiß von einem andern Kind, das ein intensivbett brauchte und nach Augsburg musste. So was passierte schon vor corona im reichen München und es hat niemanden gejuckt und tut es heute auch nicht. Unsere angebliche Solidarität ist sehr wählerisch bzw bisweilen gar geheuchelt.

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