Montag, 12. September 2022

gratis hl

Losung: Was wir gehört haben und wissen und unsre Väter uns erzählt haben, das wollen wir nicht verschweigen ihren Kindern. Psalm 78,3-4 

Lehrtext: Umsonst habt ihr's empfangen, umsonst gebt es auch. Matthäus 10,8 

Liebe Leserin, lieber Leser, 

umsonst - das ist der dem Evangelium gemäße Grundton, der durch die Bibel klingt. Aber wollen wir Menschen das wirklich, dass Gott uns beschenkt? Wollen wir ihm nicht lieber zeigen, wie tüchtig, gehorsam und anständig wir sind, um ihm zu gefallen? Wollen wir ihm nicht lieber zeigen, dass wir uns seine Zuwendung verdient haben und er uns irgendwie belohnen muss? Vielleicht wollen wir deshalb irgendwas Religiöses tun dürfen, um Gottes wohlwollende Aufmerksamkeit zu bekommen und uns gut zu fühlen. Ich denke, um diese Dinge geht es in allen Religionen.

O Mann, wir Staubkörnlein und der liebe Gott! Was bilden wir uns manchmal nur ein, dass wir ihn in irgendeiner Weise beeindrucken könnten. Genau das haben wir doch umsonst empfangen, dass wir aus seiner Gnade leben und nicht, weil wir uns das verdient haben.

Ist ja schön, wenn jemand alle möglichen religiösen Dinge tut. Wenn es ihm gut tut, bitte sehr. Wenn er dadurch nicht hochmütig wird oder anderen zur Last fällt, bitte sehr. Wenn er damit Gottes Gnade nicht verdunkelt, bitte sehr.

Aber die göttliche Liebe lag doch nicht deshalb in einem Futtertrog, weil wir das erzwungen haben. Und sie hing doch nicht deswegen am Kreuz, weil wir das errungen haben. Wir "haben sie umsonst empfangen" (Lehrtext) und umsonst geben wir sie weiter, weil wir Gott dafür dankbar sind. Das ist unser Christenglaube. Das wollen wir nicht verschweigen (Losung). Oder siehst du das anders? 

Gebet: Herr, du hast mir die Last religiöser Vorschriften und Gesetze abgenommen, damit ich unbeschwert leben kann. Wie eine gute Mutter schenkst du mir deine Liebe, ohne dass ich was dafür getan habe. Und nun will ich deine Liebe erwidern und weitergeben, nicht weil ich soll, sondern weil ich dir dankbar bin. Amen

Herzliche Grüße,

Ihr / dein Hans Löhr

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4 Kommentare:

  1. Wie wunderbar wahr, danke Herr Löhr

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  2. Aber wie oft fehlt der Mut und besonders in eigene Familie weiter zu erzählen, vor jedem treffen Bette ich um Mut. Gottes Segen

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  3. Ich möchte mich auch wieder einmal ganz herzlich bei Ihnen für alle Ihre wunderbaren Auslegungen bedanken lieber Hans. Sie tun mir mit Ihren Gedanken so gut und Gottes Wort brauch ich auch täglich. ĎANKE für Alles. Schön, daß es Sie gibt

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    1. Dem kann ich mich nur anschließen, vielen Dank Hans Löhr!

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