Losung: Ich weiß, dass mein Erlöser lebt. Hiob 19,25
Lehrtext: /Jesus betete:/ Vater, verherrliche deinen Namen! Johannes 12,28
Liebe Leserin, lieber Leser,
selten, dass mich Musik so tief berührt wie jene Arie "Ich weiß, dass mein Erlöser lebet". Komponiert hat sie Georg Friedrich Händel 1741 in London für sein Oratorium "Der Messias". Hier klingen die Musik, die Bibelworte und mein Glaube auf eine für mich wunderbar stimmige Weise zusammen.
Ja, ich weiß, dass ich diese, trotz ihrer dunklen Seite doch so schöne Welt wieder verlassen, dass ich mein, trotz aller Enttäuschungen geliebtes Leben wieder hergeben muss. Das weiß ich. Und je älter ich werde, desto schöner wird die Welt für mich und desto mehr hänge ich am Leben. Doch ich kann nicht immer nur zurückblicken. Ich kann nicht immer nur in der Gegenwart verweilen. Ich will mich auch dem stellen, was kommt.
Und da sagen mit dir Worte Hiobs und die Musik Händels: "Fürchte dich nicht vor dem, was kommt. Fürchte dich nicht vor deinem Ende. Es ist ein Vorletztes. Zuletzt aber gilt:
"Ich weiß, dass mein Erlöser lebet und dass er mich einst erweckt am letzten Tag... Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten, der Erstgeborene jener, die schlafen."
Ehrlich gesagt, wissen kann ich das nicht. Aber ich vertraue darauf, das es so ist und sein wird.
Gebet: Herr, was auch immer die Zukunft bringen wird, ich will auf dich vertrauen. Du gehst den Weg mit, der vor mir liegt. Du bringst mich ans Ziel. Amen
Herzliche Grüße
Ihr / dein Hans Löhr
Hier zwei verschiedene Fassungen dieser Arie (klick):
Deutsch: https://youtu.be/7lbHVQAtBuQ
Englisch (Original): https://youtu.be/Kg7aXEvCeXY
Übrigens, Stefan Zweig hat in seinem Buch “Sternstunden der Menschheit" eine Geschichte erzählt, unter welchen Umständen Händels "Messias" entstanden sein soll. Auch wenn es dafür keine gesicherten Erkenntnisse gibt, ist sie auf alle Fälle lesenswert.
Ich habe in meinem Leben viele kluge und
AntwortenLöschengute Bücher gelesen. Aber ich habe in
ihnen allen nichts gefunden, was mein
Herz so still und froh gemacht hätte, wie
die vier Worte aus dem 23. Psalm:
»Du bist bei mir«
Immanuel Kant (1724-1804)