Mittwoch, 15. Dezember 2021

Keine hoffnungslosen Fälle hl

Losung: So spricht der HERR: Dein Schaden ist verzweifelt böse, und deine Wunden sind unheilbar. Doch, ich will dich wieder gesund machen und deine Wunden heilen. Jeremia 30,12.16.17

Lehrtext: Durch seine Wunden seid ihr heil geworden. 1. Petrus 2,24

Liebe Leserin, lieber Leser,

"austherapiert" - wenn eine Ärztin das sagt, kann sie einem Patienten nicht mehr helfen. Andere haben von vorneherein eine unheilbare Krankheit. In beiden Fällen können nur noch die Symptome behandelt werden mit Schmerzmitteln oder Spritzen, die für einen begrenzten Zeitraum die Lebensqualität  verbessern.
"Austherapiert" - Gott kennt dieses Wort nicht. Für ihn gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Manchmal wird sogar jemand wieder gesund, den die Ärzte schon aufgegeben hatten.

Krankheit Gottesverlust

Doch in den beiden Bibelworten heute geht es noch um eine andere Krankheit, um den Gottesverlust. Früher glaubte man, Gott würde sich abwenden oder sich sogar gegen einen Menschen wenden, der sich versündigt und schuldig macht. Das Gegenteil ist richtig. Er wendet sich in Jesus den Gottfernen zu und liegt für sie in der Krippe.
Heute ist nicht mehr die Angst, Gott zu verlieren das Problem. Viele können ihn einfach nicht glauben, auf ihn nicht vertrauen. Sie haben kein Interesse, weil sie ihn nicht kennen. 
Gottes Liebe in Jesus könnte ihr Heilmittel sein. Und du und ich, wir könnten die Überbringer sein, jeder auf seine Weise. Denn jeder Mensch hat es "verdient", dass man ihm mit dieser Liebe begegnet. Und keiner ist ein hoffnungsloser Fall.

Gebet: Herr, du gibst niemand auf, gibst niemand verloren. Du bist bei jedem Menschen, auch wenn er das nicht weiß. Niemand muss deshalb glauben. Aber würde es nicht jedem gut tun, wenn er es könnte? Vielleicht wäre es dem einen und der anderen möglich, wenn sie mir dich abnehmen könnte. Doch das geht nur mit dir. Amen

Herzlichen Gruß

Ihr / dein Hans Löhr



1 Kommentar:

  1. Gott sei Danke, er ist wieder da. Das tägliche Heilungsmedikament hat mir schon gefehlt. Gott vergisst uns niemals. Wir sehen nur oft nicht genug hin und erkennen ihn nicht.
    Ich wünsche uns allen einen gesegneten Tag.
    Elisabeth

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