Donnerstag, 25. März 2021

Fürchte dich nicht hl

Losung: Du bist meine Hilfe; verlass mich nicht und tu die Hand nicht von mir ab, du Gott meines Heils! Psalm 27,9 

Lehrtext: Der Übeltäter sprach: Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst! Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein. Lukas 23,42-43 

Liebe Leserin, lieber Leser,

es ist diese tief sitzende Angst in uns Menschen vor einem „leeren Himmel“, die uns immer wieder zweifeln lässt, ob Gott wirklich für jeden einzelnen von uns da ist, ob Jesus auch an dich und mich denkt, ob wir in schweren Zeiten seine Hilfe bekommen. Nicht zuletzt deshalb heißt es in der Bibel immer wieder: „Fürchte dich nicht!“

·                  Fürchte dich nicht, dass Gott dich verlassen könnte.

·                  Fürchte dich nicht, dass er dich vergessen könnte.

·                  Fürchte dich nicht, dass du für ihn zu unbedeutend wärst.

·                  Fürchte dich nicht, dass du seiner Aufmerksamkeit und Liebe nicht wert wärst.

·                  Fürchte dich nicht, dass du ihm nicht fromm genug wärst.

·                  Fürchte dich nicht, dass du wegen deines Versagens verachtet würdest.

·                  Fürchte dich nicht, dass du von ihm verstoßen würdest.

·                  Fürchte dich nicht vor dem Tod und nicht vor dem jüngsten Gericht.

·                  Fürchte dich nicht vor dem, was auch immer du sonst fürchtest.

·                  Fürchte dich nicht, sondern vertraue und lebe.

·                  Vor allem aber, fürchte dich nicht vor Menschen. 

Das, liebe Leserin, lieber Leser, ist das reine Gold des Evangeliums, der frohen und befreienden Botschaft Jesu. Vielleicht sagst du dir jetzt wie Faust in Goethes gleichnamiger Tragödie „Die Botschaft hör' ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.“ Dann sage es auch Gott im Gebet. Er hat eine Antwort für dich. Sie liegt in der Krippe und hängt am Kreuz. 

Gebet: Herr, du weißt am besten, dass mein Menschenherz „ein trotzig und verzagt Ding ist“ (Jeremia 17,9). Du weißt, dass es nicht genügt, mir zu sagen, dass ich mich nicht fürchten soll. Ich brauche dazu viel Gottvertrauen. Ich muss dazu immer wieder deine Nähe und deine Kraft in mir spüren. Wecke in mir dieses Vertrauen und mache mich gewiss, dass du für mich da bist. Amen

Herzliche Grüße,

Ihr / dein Hans Löhr                                       

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